• 16. November 2018

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Schlagwortsuche

Virtuosinnen des Schmerzes: ein strapaziöser, aber starker szenischer Rundumschlag gegen männliche Gewalt. - © Julio Calvo

Frauen

Liebe heißt: Schläge einstecken

  • La casa de la fuerza

Mit "La casa de la fuerza", einer Performance der spanischen Theatermacherin Angélica Liddell, setzten die Wiener Festwochen den Schlusspunkt unter das heuer besonders reichhaltige Schauspielprogramm. Was während der fünfstündigen Vorstellung im "Haus der Gewalt" geschieht, ist nicht nur fürs Publikum... weiter




Theaterkritik

Das Unglück Griechenlands als Theaterglücksfall1

"Wer glaubt, dass es eine andere Lösung für Griechenland gibt als den Sparkurs?", fragt ein Schauspieler ins Parkett. Fast alle Besucher des Volkstheaters heben die Hände. "Danke, Österreich!" Eine Geste der Solidarität mit einem geprüften Land, eine Woche vor dem nächsten... weiter




Couragierte Körperlichkeit: Ulrich Seidls Annäherung an das Phänomen Mann mit Lars Rudolph, Georg Friedrich, Nabil Saleh, Michael Thomas, Wolfgang Pregler, Michael Tregor (v. l. n. r). - © www.peterrigaud.com

Wiener Festwochen

Nackte Männer im Keller

  • Filmregisseur Ulrich Seidls Theaterarbeit über Männer und Sex im Theater Akzent

Was macht ein Mann, wenn er unter Männern sein will? Folgt man Ulrich Seidl, verziehen sich echte Kerle in den Keller. Das Unterirdische wäre demnach ein bevorzugter Rückzugsort, wo man unter seinesgleichen ist, wo sich das Prinzip Männlichkeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausleben lässt... weiter




"Feigheit ist die größte Sünde": Paul Rhys und Sinéad Matthews als Meister und Margarita. - © Robbie Jack

Wiener Festwochen

Bulgakow-Inszenierung: Feigheit als größte Sünde3

  • Simon McBurneys Bulgakow-Inszenierung "The Master and Margarita" im Burgtheater

Mit einem Satz sprechen sich die Figuren Mut zu, bevor sie sich den Gefahren dieses Theaterabends aussetzen, er ist Schlacht- und Weckruf: "Feigheit ist die größte Sünde." Geradezu überirdische Courage benötigt das 16-köpfige Ensemble denn auch, schließlich nimmt es den Kampf mit Teufeln und Hexen, Stalin und Pontius Pilatus auf... weiter




Marilyn Wallace Produzentin und Schauspielerin. - © itv

Theaterkritik

Das Ende des Internationalen4

Wäre es nicht tragisch, ein Theater zu loben, das es schon bald nicht mehr geben wird? Diesem Theater quasi an seinem Ende mitzugeben, dass es, entgegen der künstlerischen Leistung aufgrund widriger Umstände, seine Existenzberechtigung verwirkt hat? Das International Theatre Vienna wurde 1980 von Marilyn Wallace und ihrem Mann in der Porzellangasse... weiter




Magnetisches Spiel, das ins Herz trifft: Cate Blanchett begeistert als Lotte.

Theaterkritik

Eine furiose Cate Blanchett1

  • Botho Strauß’ "Groß und klein" bei den Festwochen.

Das Licht auf der Bühne lässt keinen Zweifel darüber, wer der Mittelpunkt in "Groß und klein/Big and Small" ist. Es ist natürlich Cate Blanchett, die schon in der ersten Szene mit ihrem ersten furiosen Monolog klarstellt, dass sie diese Aufführung dominieren wird... weiter




Aus der Talentschmiede der Jungen Burg: Tino Hillebrand und Sophie-Christine Behnke. - © Anna Stöcher.Burgtheater.Presse: Fotos bei Nennung des Fotografen für die einmalige Berichterstattung freigegeben

Junge Burg

Makellose Ballade

  • "Yellow Moon" im Vestibül

Der 17-jährige Lee Macalinden ist ein Problemkind, mit dem weder seine alleinerziehende Mutter noch Sozialarbeiter, Lehrer oder andere Jugendhilfsorganisationen zurechtkommen. Sein Traum: eine Gangsterkarriere. Leila Suleiman hingegen, behütete Tochter einer muslimischen Akademikerfamilie, ist zwar Vorzugsschülerin... weiter




Bertha von Suttner

Der ewige Kampf der Grande Dame des Friedens

"Ich bin zu alt für Märchen." Frei von Illusionen tritt die verarmte Komtesse Bertha Sophia Felicitas Gräfin Kinsky mit 30 Jahren eine Stelle als Gouvernante bei der Familie von Suttner an. Sie verliebt sich in Arthur, den Sohn des Hauses, heiratet ihn und wird weitere 30 Jahre später mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet... weiter




"Niemand ist eine Insel": Ignaz Kirchner liegt in den Armen von Joachim Meyerhoff.

Burgtheater

Rettungsanker Robinson1

Für Jean-Jacques Rousseau war Daniel Defoes Jahrhundertroman das Lehrstück einer gelungenen Flucht aus der krank machenden Zivilisation. Kant warnte die Leser vor der "leeren Sehnsucht" eines Neubeginns in Einfalt und Unschuld. Marx spottete über diese "phantasielose Einbildung des 18. Jahrhunderts"... weiter




Simon Kirsch und Gerrit Jansen hängen wie Marionetten an der Schräge. - © Georg Soulek.Burgtheater.

Theaterkritik

Jelineks "Winterreise": Geisterbahnfahrt ins Diesseits29

  • Elfriede Jelinek begeistert bei der österreichischen Erstaufführung der "Winterreise".

Selten gibt es Theaterabende, die zu berühren vermögen. Die versöhnen mit der üppigen Flut des Mittelmaßes, mit Regisseuren, die sich in Überschätzung ihrer Bedeutungslosigkeit über den Text stellen und mit der Streitaxt durch das Stück marschieren. Regisseur Stefan Bachmann tut das in der österreichischen Erstaufführung von Elfriede Jelineks... weiter




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