• 20. September 2018

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Waltraut Haas mimt in der Inszenierung ihres im Vorjahr verstorbenen Mannes Erwin Strahl (rechts) die alte Vettel in "Der Hofrat Geiger". - © APAweb/Horst Ossinger dpa/Inw

Theaterkritik

Waltraut Haas, in jedem Alter überzeugend1

Einst war sie ein reizendes Mariandl, später eine charmante Marianne, und dieser Tage nun reißt Waltraut Haas das Publikum als Wirtin Windischgruber zu Lachstürmen hin. "Der Hofrat Geiger" von Martin Costa steht jetzt in der Fassung des leider im Frühjahr verstorbenen Erwin Strahl, in der schwungvollen Inszenierung seines Sohnes Marcus Strahl... weiter




Alles ist hin: Maria Happel als hennarote Marthe will den Krugzerstörer ausfindig machen. Michael Maertens ist der korrupter Dorfrichter Adam, der sich hier als smarter und scheinbar unangreifbarer Lokalpolitiker wähnt - und dann doch gegen sich selbst ermitteln muss. - © APA/HERBERT NEUBAUER

Theaterkritik

Schlacht um die Scherben

Im Hintergrund eine hochragende, düstere Bretterwand, davor eine rechteckige, grellweiß strahlende Spielfläche, umgeben von morastigem Gelände. Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann setzt in seiner Inszenierung von Kleists Lustspielklassiker "Der zerbrochene Krug" im Bühnenraum von Stéphane Laimé auf starke, unmissverständliche Signale... weiter




Rumhängen und quatschen: (v.l.n.r.): Alexandra Henkel, AdinaVetter, Fabian Krüger, Dietmar König, Dorothee Hartinger. - © Georg Soulek, Burgtheater, Fotos bei Nennung des Fotografen für die aktuelle Berichterstattung freigegeben

Theaterkritik

Vertagte Konflikte, leiser Zorn

Der erste Satz, der an diesem Abend auf der Bühne fällt, drückt leisen Zweifel aus: "Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist", so Erek. "Ich schon", gibt sich seine Freundin Anna zuversichtlich. Die beiden (dargestellt von Joachim Meyerhoff und Regina Fritsch) gründen darauf in der von Ereks geerbten großbürgerlichen Villa eine Wohngemeinschaft... weiter




Dorothea (Andrea Eckert) und Lilli (Martina Stilp). - © APA/HERBERT NEUBAUER

Theaterkritik

Die kleine Hölle, zu nahe am Abgrund des Banalen

Unheilvoll vermählen sich das Saxophon und die stummfilmeske Orgel, bevor Dorothea Neff im Nebel die Penthesilea deklamiert. Blütenblätter schneien auf den Star, ein weiblicher Fan übergibt ihr einen Rosenstrauß. Just dieser Rosenstrauß hängt in der Wohnung der Schauspielerin, die zum einzigen Schauplatz dieses Kammerspiels werden soll... weiter




Clash of Cultures, Jugendkultur trifft auf Generation 50 plus: Hubsi Kramar und Dolores Schmidinger verlustieren sich in einer altersgerechten Neuauflage von Bauers Bühnenklassiker. - © barbara pálffy

Theaterkritik

Die verlorene Magie

Nein, magisch ist er nicht wirklich, dieser Nachmittag - nicht einmal die Rauschwelten von Alkohol, LSD & Co vermögen die Tristesse und Langeweile des Alltags noch mit unbekannter Magie zu verzaubern; stattdessen: Leere, Trost- und Sinnlosigkeit. Nein, die Welt... weiter




Eins, zwei, Wiegeschritt: Shakespeare als Tango mortale mit Maja Schönela (Lady Macbeth), Alexander Simon (Banquo).

Theaterkritik

Aus dem Innenraum des Bösen

Seinen letzten Ruhrtriennale-Jahrgang leitete Willy Decker mit Großformaten ein. Oben drüber steht, nach Judentum und Islam, heuer der Buddhismus. Geliefert wird aber keine Multikulti-Folklore, sondern eine Spurensuche in exemplarischen Hauptwerken abendländischer Hochkultur... weiter




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