• 17. Oktober 2018

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Keine Amtshandlung: Polizistin Mona (Michaela Schausberger) vergenusszwergelt Oleg (Felix Oitzinger). - © barbara Palffy/Volkstheater

Theaterkritik

Namaste - jo eh1

  • "Planet der Waffen - Zaun und Zeit" unterhält im Volx Margareten als Western-Seifenoper.

Wenn man bei Waffen Schmid eine Pistole neuesten Modells kauft, gibt es beim örtlichen Wirten eine Brettljause gratis dazu. Die Aktion heißt "Ein Schuss Heimat". In der "erbarmungslosen Wildnis" von Zwetschgau County in der Südsteiermark muss man sich schon etwas einfallen lassen, um seine Puffn an den Mann zu bringen... weiter




Übrig bleibt der Klamauk: Ulli Maier und Johannes Silberschneider sorgen für Gags. - © Herwig Prammer

Theaterkritik

Klamauk um ein Politfossil7

  • Alexander Kubelka inszenierte Peter Turrinis "Josef und Maria" in den Wiener Kammerspielen.

Schlichte, berührende Avantgarde war das 1980 im Haus der Jugend in Graz beim "steirischen herbst", als Heinz Moog und Elisabeth Epp erstmals "Maria und Josef" vorstellten. Damals gab es noch die Sowjetunion, Dichterverfolgungen in der ČSSR und die "Volksstimme" als Tageszeitung... weiter




Romeo und Julia im Wald: Katharina Stadtmann und Harwin Kravitz als Ronja und Birg. - © Rita Newman

Theaterkritik

Unter Gnomen und Geistern1

  • Astrid Lindgrens "Ronja Räubertochter": ein Heidenspaß im Theater der Jugend.

Am Anfang erscheint Glatzen-Per, ein sympathischer Räuber à la Hotzenplotz, in Großaufnahme auf einer Videoleinwand und berichtet von zwei Räuberbanden, die seit Menschengedenken verfeindet sind. Am Ende ist die Fehde endlich begraben, was allein den couragierten Ausreißern Ronja (Katharina Stadtmann) und Birg (Harwin Kravitz) zu verdanken ist... weiter




"Liliom" im Off Theater. - © Günter Macho

Theaterkritik

Karlich, Pinkafeld, Tinder

  • "Liliom.Club": ein Mash-up der Männerfantasien

Wenn du lange genug in einen Ikea-Katalog schaust, schaut das Billy-Regal auch in dich hinein. Sagt Ernst Kurt Weigel, Regisseur des Abends, in seiner Rolle als Gangster Fiscur beziehungsweise Anarchist Tyler Durden. Das neueste "Mash-up" des Bernhard Ensembles kombiniert unter dem Titel "Liliom... weiter




Europa (Dorothee Hartinger) hat den Stier getötet. Folgt daraus eine Hoffnung auf Glück? - © Reinhard Maximilian Werner

Theaterkritik

Stier stirbt von Mädchenhand8

  • "europa flieht nach europa" von Miroslava Svolikova im Burg-Kasino.

Obergott Zeus entführt als Stier die schöne Europa auf einen fernen Kontinent, der seither Europa heißt. Darf eine Erfolgsgeschichte mit dem Gewaltakt eines Mannes beginnen? Miroslava Svolikova, Jahrgang 1986, dreht den Mythos um. Von Macho auf Matriarchat... weiter




- © Edi Haberl

Theaterkritik

Sprechende Delfine

  • Die neue Leiterin Cornelia Anhaus eröffnet die Spielzeit im Werk X-Petersplatz.

Monika, Charlie, Emmy und Krytof sind unglückliche Menschen um die 30. Sie leben in New York oder fliegen nach Wien, sie suchen nach dem wahren Leben, dem wahren Glück, und leiden unter "Plastewelt". Regisseurin Lina Hölscher inszeniert in Zusammenarbeit mit Julia Grevenkamp (Bühne und Kostüme) die österreichische Erstaufführung von Iwan Wyrypajews... weiter




Keiner kommt hier lebend raus: Markus Meyer, Stefanie Dvorak und Philipp Hauß. - © Georg Soulek

Theaterkritik

Bordell Afrika6

  • Miloš Lolić inszeniert Koltès "Kampf des Negers und der Hunde" als Amour fou.

Vor dem Akademietheater werden am Premierenabend Flugblätter verteilt, in denen vor dem N-Wort gewarnt wird: "Das Wort lässt sich nicht von seiner rassistischen Entstehungsgeschichte entkoppeln", heißt es etwa. Im Programmheft rechtfertigt sich das Burgtheater, dass es den Stücktitel "Kampf des Negers und der Hunde" deshalb nicht verändert habe... weiter




Am Boden: Andrea Wenzl als unsentimentales Horváth-Fräulein. - © Reinhard Maximilian Werner

Theaterkritik

Vom Schwarzsehen4

  • Michael Thalheimers Ödön-von-Horváth-Inszenierung gerät am Burgtheater allzu plakativ.

Bei den Theaterabenden von Michael Thalheimer muss man sich auf Schwarzsehen gefasst machen. Nicht nur die Bühne ist stets in undurchdringliche Finsternis getaucht, auch die Figuren agieren unerbittlich düster, von ihrem Beziehungsgeflecht ganz zu schweigen... weiter




Der Premierenjubel in sensationellem Übermaß gilt Nicole Heesters. - © Bo Lahola

Theaterkritik

Auferstehung nur im Traum11

  • "Marias Testament" von Colm Toíbín mit Nicole Heesters in der Josefstadt.

Standing Ovations im Theater in der Josefstadt, Bravoschreie. So als könnten sich 95 Minuten Hochspannung nur als jähe Eruption abbauen. Der Premierenjubel in sensationellem Übermaß gilt Nicole Heesters. Viele Stamm-Josefstädter sind mit ihr alt geworden... weiter




Unter Zombies: Bardo Böhlfeld, Sophia Löffler. - © Matthias Heschl

Theaterkritik

Addams Family im Businessanzug5

  • Robert Menasses Bestseller "Die Hauptstadt" wird am Schauspielhaus uraufgeführt.

Eine gesichtslose Hotelbar mit grüner Marmorvertäfelung und ausgesucht geschmacklosem blauen Spannteppich, ein Karaokesänger säuselt "Suspicous Minds" ins Mikrofon, der Hüftschwung verhuscht. Die Szenerie im Wiener Schauspielhaus erinnert an die lebensmüden Edward Hopper-Bilder (Ausstattung: Josa Marx)... weiter




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