• 21. April 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Schiff ahoi: (v.l.) Markus Feustel, Sebastian Thiers, Stefan Rosenthal, René Peckl, Harald Schröpfer, Jeanne-Marie Bertram. - © Rita Newman

Theaterkritik

Generation Gier geht baden

  • Im Theater im Zentrum arbeitet man sich an Jules Vernes Unterwasser-Roman ab.

Jules Verne gilt mit seinen fantastischen Romanen, in denen die Protagonisten entweder um die Erde, zum Mittelpunkt der Erde, oder tief in Unterseelandschaften gejagt werden, als Begründer der Sci-Fi Literatur. Seine Bücher wurden vielfach verfilmt und auf die Bühne gebracht. Nun ist der Roman "20... weiter




Der Mensch im aufgeklärten Widerstands-Modus: das ist Hamlet. Wie wir spätestens seit "House of Cards" oder "Game of Thrones" wissen, ist jedes staatstragende Drama auch ein Drama der Familie, der vermeintlichen Freunde und Feinde, der unerfüllten Hoffnungen und der ehrgeizigen Pläne. - © Theater der Jugend

Theaterkritik

Liebe - ein Cocktail der Hormone5

  • Shakespeares "Hamlet" neu geschrieben für das Wiener Theater der Jugend.

Eine blaue Schrift am Bühnenvorhang reizt zum Nachdenken: "Es ist was faul im Staate . . ." In Dänemark? Der neue König im Slimfit-Anzug warnt vor Völkerwanderung und Terror. Der heimgekehrte Stiefsohn sieht den Staat im Umbau, klagt über Ewig-Gestrige und Freunderlwirtschaft. Wir sind in Österreich... weiter




Erschöpft von sinnlosen Kämpfen: August Diehl, Alexander Fehling, Sven-Eric Bechtolf (vonlinks), hinten: Corinna Kirchhoff. - © Bernd Uhlig

Theaterkritik

Nachtschwarzes Licht3

  • Andrea Breth inszeniert Eugene O’Neill an der Burg als wuchtiges Untergangsoratorium.

Eugene O’Neill hielt fest, dass sein Stück "Eines langen Tages Reise durch die Nacht" mit Blut und Tränen" geschrieben sei - genährt "aus altem Kummer". Über zehn Jahre lang arbeitete der Dramatiker daran: 1941 fertiggestellt, sollte es erst 25 Jahre nach seinem Tod veröffentlicht und niemals in den USA gezeigt werden Daraus wurde freilich... weiter




Maria Köstlinger als eine der Emmas in vorderer Reihe. - © Astrid Knie

Theaterkritik

Fünfmal Emma und zurück16

  • Das Theater in der Josefstadt zeigt "Madame Bovary" nach dem Roman von Gustave Flaubert.

Will man sich auf Gustave Flauberts "Madame Bovary" einlassen, muss man zum 450-Seiten-Buch greifen. Das Theater in der Josefstadt entlässt seine Zuseher nach drei Stunden Hörensagen bloß mit Ahnungen vom Inhalt des Epochenromans, der auf einer Provinzzeitungsmeldung fußt: Eine durch Affären und geplatzte Wechsel kompromittierte Landarztgattin hat... weiter




Die Couch muss weg: Brindsley (Thomas Frank, Mitte) räumt im Schutze der "Dunkelheit" auf. - © www.lupispuma.com/Volkstheater

Theaterkritik

Stolpern in Stanniol1

  • Artifizieller Slapstick: Peter Shaffers "Komödie im Dunkeln" im Volkstheater.

Konfuzius sagt: "Es ist besser, ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu schimpfen." Kann man jetzt sagen: Jo eh. Ähnlich verhält es sich aber auch mit Peter Shaffers "Komödie im Dunkeln", beziehungsweise der Idee, auf der sie basiert. Für die Schauspieler auf der Bühne herrscht nämlich (fingierte) Dunkelheit... weiter




Theaterkritik

Wie Nähe Distanz erzeugt7

  • Patrick Marbers "Closer" in Vienna’s English Theatre.

Es gibt Dramen, deren Figuren einem nie sympathisch werden, für die man aber durchaus Mitleid empfindet, weil sie offenbar nicht aus ihrer Haut heraus können. Und es gibt Stücke, die einige Zeit nach einer populären Verfilmung wieder auf die Bühne zurückkehren... weiter




Theaterkritik

Rastloses Begehren ohne Befriedigung

"Wir sind immer so beispiellos normal", heißt es einmal in Elfriede Jelineks Theaterstück "Raststätte oder sie machens alle", das nun in der Regie von Susanne Lietzow im Meidlinger Werk X zu sehen ist. Der Satz ist paradigmatisch für das 1994 uraufgeführte Stück... weiter




Alexander Waechter stilecht als Tante Jolesch. - © Andreas Anker

Theaterkritik

Kocht? Kocht!2

  • Alexander Waechter macht Krautfleckerln und erzählt Anekdoten der Tante Jolesch.

Wenn man als Schauspieler alleine auf der Bühne steht und viel Text zu sprechen hat: Was tun mit den Händen? Alexander Waechter hat das Problem für sich gelöst. Er schält, schnibbelt, rührt und karamellisiert in einem fort. Waechters neues Programm im eigenen Ein-Mann-Theater franzjosefskai21 dauert genau so lang wie die Zubereitung einer... weiter




Theaterkritik

Viel Zeug liegt rum7

  • Fünf Monologe über die Sharing-Economy.

Das Konzept weckt Assoziationen, ans Mimamusch-Festival, an Jacqueline Kornmüllers Ganymed-Projekte und natürlich an die erste Produktion des Vereins Tempora 2014, "On Display": Fünf leerstehende Erdgeschoßlokale, hier im (kulturell sonst eher unbelebten) Fasanviertel, werden im Loop mit je einem Monolog bespielt... weiter




Nikolaus Habjan mit Puppe Karl Böhm. - © Lupi Spuma

Theaterkritik

Net lach’n - spielen, meine Herren!16

  • Puppenkünstler Nikolaus Habjan bringt Paulus Hochgatterers schrulligen "Böhm" auf die Grazer Schauspielhaus-Bühne.

"In die Noten steht a Piano, I dirigier’ a Piano, Sie spiel’n a Piano." Karl Böhm in allerbestem Proben-Grant vor den Wiener Philharmonikern. Der ist ja in Originalaufnahmen dokumentiert, und Nikolaus Habjan ist da mit seiner Puppenkunst voll in Fahrt. Aber da ist auch ein anderer Böhm... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung