• 24. Oktober 2018

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Schlagwortsuche

- © A. Friess

Theaterkritik

Eine Million Dinge, um das Leben zu leben5

Sie ist sieben Jahre alt, als die Mutter zum ersten Mal versucht, sich das Leben zu nehmen. Sie ist 17 beim zweiten Mal und 27 beim letzten. "Every brilliant thing", so der Originaltitel von Duncan Macmillans 2013 uraufgeführtem Monolog "All das Schöne", das sind all die Dinge, für die es sich "zu leben lohnt"... weiter




Martin Wuttke verausgabt sich in Simon Stones "Griechischer Trilogie". - © Thomas Aurin

Theaterkritik

Wege in die Katastrophe1

  • Berliner Ensemble und Hamburger Schauspielhaus starten mit Simon Stone und Karin Beier in die neue Spielzeit.

In Berlin und in Hamburg kann man heuer zwei recht unterschiedliche Versuche besichtigen, ein szenisches Ausrufezeichen an den Anfang einer Spielzeit zu setzen. An dem sich beharrlich in der Nach-Peymann Ära einrichtenden Berliner Ensemble hat Multitalent Simon Stone seine eigene "Griechische Trilogie" geschrieben und inszeniert... weiter




Katharina Klar als quirlige Treuherzige.

Theaterkritik

Hans Kelsen und seine Feinde7

  • "Verteidigung der Demokratie" als Politshow von Christine Eder im Volkstheater.

Zwei Schulstunden Verfassungsrecht, Nationalökonomie, Österreich- und Weltgeschichte seit dem Jahr 1920. Christine Eder, verantwortlich für Text und Regie, presst im Volkstheater zu viel Buchwissen in ihre Politshow "Verteidigung der Demokratie". Zur Alarmierung der Demokraten werden Proseminartexte aus dem Juridicum zitiert... weiter




Entliebt euch: Andrea Jonasson als Claire Zachanassian und Michael König. - © Herwig Prammer

Theaterkritik

Diabolischer Deal5

  • "Der Besuch der alten Dame" mit Andrea Jonasson im Theater an der Josefstadt.

Dürrenmatts Klassiker "Der Besuch der alten Dame" erfährt auf Wiens Bühnen gerade Hochkonjunktur: Im Burgtheater lehrt Maria Happel den Dorfbewohner aus Güllen das Fürchten; in der Josefstadt verbreitet Andrea Jonasson Angst und Schrecken. Die Renaissance kommt nicht von ungefähr; Dürrenmatts Drama aus dem Jahr 1956 ist eine meisterhafte... weiter




Kampfzone Straße: v.l. Claudia Waldherr, Christina Kiesler und Stefan Rosenthal in einer aktualisierten Oliver-Twist-Version. - © Rita Newman

Theaterkritik

Untertagblues2

  • "Oliver Twist" als bittere Gegenwartsdiagnose im Theater der Jugend.

"Ich wünschte, diese Geschichte wäre ein Märchen, aber das ist es nicht", so beginnt die Inszenierung von "Oliver Twist" im Theater im Zentrum, der Innenstadt-Dependance des Theaters der Jugend. Das Bühnenbild von Diane Zimmermann zeigt düstere Straßenfassaden mit angeschmierten Rollläden... weiter




- © Alexander Gotter

Theaterkritik

Agitprop Diskurs

  • Ali M. Abdullahs "Aufstand der Unschuldigen" pendelt zwischen Theorie und Aktion.

Das Publikum sitzt an zwei Seiten, Videoprojektionen an zwei Wänden. Aus Holzbrettern hat Bühnenbildner Renato Uz drei nach oben hin offene, provisorische Räume gebaut. Hinten hängt eine geblümte Wand, steht ein Schlagzeug, Live-Video von überall her. Das Werk-X startet die Saison mit "Aufstand der Unschuldigen", eine Stückentwicklung von Ali M... weiter




Theaterkritik

Alles und nichts

  • Romy Schneider und Helmut Berger in Wieden.

Romy Schneider versucht, den scheinbar völlig betrunkenen Helmut Berger mit schwarzem Kaffee zu ernüchtern - Berger lacht sie aus und ist plötzlich völlig normal. Dramatischer wird es in der Freien Bühne Wieden in "Affinitäten" von René Rumpold nicht, der Rest sind mehr oder weniger emotionale Dialoge... weiter




Keine Amtshandlung: Polizistin Mona (Michaela Schausberger) vergenusszwergelt Oleg (Felix Oitzinger). - © barbara Palffy/Volkstheater

Theaterkritik

Namaste - jo eh2

  • "Planet der Waffen - Zaun und Zeit" unterhält im Volx Margareten als Western-Seifenoper.

Wenn man bei Waffen Schmid eine Pistole neuesten Modells kauft, gibt es beim örtlichen Wirten eine Brettljause gratis dazu. Die Aktion heißt "Ein Schuss Heimat". In der "erbarmungslosen Wildnis" von Zwetschgau County in der Südsteiermark muss man sich schon etwas einfallen lassen, um seine Puffn an den Mann zu bringen... weiter




Übrig bleibt der Klamauk: Ulli Maier und Johannes Silberschneider sorgen für Gags. - © Herwig Prammer

Theaterkritik

Klamauk um ein Politfossil8

  • Alexander Kubelka inszenierte Peter Turrinis "Josef und Maria" in den Wiener Kammerspielen.

Schlichte, berührende Avantgarde war das 1980 im Haus der Jugend in Graz beim "steirischen herbst", als Heinz Moog und Elisabeth Epp erstmals "Maria und Josef" vorstellten. Damals gab es noch die Sowjetunion, Dichterverfolgungen in der ČSSR und die "Volksstimme" als Tageszeitung... weiter




Romeo und Julia im Wald: Katharina Stadtmann und Harwin Kravitz als Ronja und Birg. - © Rita Newman

Theaterkritik

Unter Gnomen und Geistern1

  • Astrid Lindgrens "Ronja Räubertochter": ein Heidenspaß im Theater der Jugend.

Am Anfang erscheint Glatzen-Per, ein sympathischer Räuber à la Hotzenplotz, in Großaufnahme auf einer Videoleinwand und berichtet von zwei Räuberbanden, die seit Menschengedenken verfeindet sind. Am Ende ist die Fehde endlich begraben, was allein den couragierten Ausreißern Ronja (Katharina Stadtmann) und Birg (Harwin Kravitz) zu verdanken ist... weiter




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