• 18. November 2018

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Schlagwortsuche

Ein Retter, der der Lebensgefahr trotzte und in Panik geratene Rosse zum Halten brachte. (Bild: "La Tribuna Illustrata...", Rom, 7. Oktober 1900)

Tierquälerei

Warum Tiere keine Maschinen sind4

  • In den Jahren um 1900 steckte der Tierschutz noch in seinen Anfängen.
  • Nicht nur 123 Jahre zurückgeblättert.

Im wilden Westen Wiens ging es einst arg zu. Die "Wiener Zeitung"-Spätausgabe "Wiener Abendpost" vom 21. November 1895 berichtete das in nüchternen Worten. Einleitend hieß es: Am 19. d. M. (= des Monats) Abends mißhandelten die Kutscher Jakob Irlweck und Franz Bicek auf dem Flötzersteige in Hütteldorf die Pferde ihrer Wagen... weiter




- © VGT

Gastkommentar

Augen auf die Fakten: 24 Stunden Tierleid in Österreich85

  • Für eine nachhaltige Verbesserung der Situation ist auch Druck von unten notwendig.

Immer wieder erzählen uns manche Politiker, dass wir ohnehin schon die "strengsten" Tierschutzgesetze hätten, dass es Tieren bei uns so gut ginge, dass der Tierschutz schon weit genug ginge. Das sehe ich absolut nicht so. Und ich kann es auch belegen. Denn auf dem Papier schaut so manches besser aus als in der Realität... weiter




Bärin mit zwei Jungen im Yellowstone-Park. - © Jim Peaco - PD

USA

Gericht: Zunächst keine Jagd auf Grizzlybären20

  • Eine einstweilige Verfügung verhindert den Abschuss der Bären.

Ein US-Richter hat die geplante Jagd auf Grizzlybären in der Nähe des Yellowstone-Nationalparks zunächst verhindert. Bezirksrichter Dana Christensen (67) erließ am Donnerstag eine einstweilige Verfügung, mit der die Jagd 14 Tage lang verboten wird. Die Jäger, die zum ersten Mal seit 40 Jahren auf die Bären schießen wollten... weiter




In Vösendorf kümmern sich 70 Mitarbeiter gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Partnern rund um die Uhr um tausende Tiere. - © APAweb

Tierschutzhaus Vösendorf

Auf die Feier folgt die Arbeit4

  • Das Tierschutzhaus Vösendorf zelebriert sein 20-jähriges Bestehen, kämpft aber mit finanziellen Einbußen.

Wien. Hundefotoshootings, vegane Verköstigungen, Führungen durch das Haus: Mit allerlei Aktivitäten und einer Benefiz-Party feiert der Wiener Tierschutzverein am Sonntag das 20-jährige Bestehen seines Standorts in Vösendorf. Dort kümmern sich 70 Mitarbeiter gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Partnern rund um die Uhr um tausende Tiere... weiter




Rindfleisch, das von einem koscheren Fleischer in Salz eingelegt wurde, um das restliche Blut zu entfernen. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Mehr als nur ein Schnitt101

  • Die Produktion von koscherem Fleisch ist so viel mehr als die Schlachtung von Hand. Das Tier muss gesund aufwachsen, darf nicht durch einen langen Tiertransport gestresst sein und muss nach seinem Tod völlig ausbluten. Die jüdischen Speisegesetze bemühen sich hier, das Leid des Tieres so gering als möglich zu halten, sagt Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister im Gespräch mit der Wiener Zeitung. Einen minutenlangen Todeskampf gibt es nicht.

Gerät das Thema Schächten in den medialen Fokus gibt es – abseits parteipolitischer Implikationen wie aktuell – zwei Elemente, die den Diskurs stets bestimmen: Zum einen generell das Anprangern von Schlachtung und Fleischkonsum durch Vegetarier und Veganer... weiter




Das Schächten von Tieren solle eingedämmt werden, befindet der niederöstereichische Landesrat Waldhäusl. - © apa/dpa/Friso Gentsch

Niederösterreich

Braucht man einen Ausweis, um koscheres Fleisch zu kaufen?15

  • Laut FPÖ-Landesrat Waldhäusl kamen die Schächtpläne von der SPÖ. Die wehrt sich, lässt aber die zentrale Frage aus.

Wien. Niederösterreichs Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ), der für den Tierschutz verantwortlich zeichnet, betonte am Mittwoch in einem Gespräch mit der "Wiener Zeitung": Er werde keine Listen anlegen, weder von Juden noch von Muslimen. Dennoch brauche es für die Abgabe von geschächtetem Fleisch eine personenbezogene Registrierung... weiter




Hühnerfleisch bei einem Wiener koscheren Fleischhauer. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Angriff auf die Religionsfreiheit?676

  • In Niederösterreich geschächtetes Fleisch soll künftig nur mehr an Juden und Jüdinnen verkauft werden, die nachweislich koscher essen- und daher eine entsprechende Genehmigung zum Kauf von koscherem Fleisch erhalten haben. Nur sie hätten einen Bedarf, wird argumentiert. Der zuständige Landesrat Gottfried Waldhäusl meint, aus Sicht des Tierschutzes wäre das Schächten generell abzulehnen. Das ist ein Angriff auf die freie Religionsausübung. Und was kommt als nächstes?

Es gibt ein paar Eckpfeiler, ohne die ein jüdisches Leben in einem Land nicht möglich ist: Dazu gehört die Brit Mila, die Beschneidung. Und dazu gehört das Schächten – also die Produktion von koscherem Fleisch. Was die Freiheitlichen in den vergangenen Jahren immer wieder mit Kampagnen, die vordergründig mit dem Tierschutz argumentierten... weiter




"Eine Königspython ist absolut harmlos", erklärt Experte Polaschek. - © Anja Rabitsch

Schlange

"Sie hatte gerade gegessen"21

  • Eine Spaziergängerin entdeckte ein Python am Wilhelminenberg.

Wien. "Ich war fasziniert, man hat sofort gesehen, dass es keine heimische Schlange ist. Aber ein bisschen ‚spooky’ war es auch", schilderte Anja Rabitsch gegenüber der "Wiener Zeitung" eine höchst ungewöhnliche Begegnung. Rabitsch war am Dienstagnachmittag mit ihren zwei Hunden auf einer Wiese nahe dem Schloss Wilhelminenberg... weiter




Pferde der Reiterstaffel der bayerischen Polizei, beim Training, das Innenminister Kickl im Februar besuchte. - © APAweb/BARBARA GINDL

Berittene Polizei

Polizei-Pferde "nicht mehr zeitgemäß"68

  • Tierschützer "Vier Pfoten" halten bereits das Training der Pferde für problematisch.

Wien/Wiener Neustadt. Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" hat ihre Kritik an den Plänen von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) wiederholt, der mit einer berittenen Polizei auf Verbrecherjagd gehen will. Eine berittene Polizei sei "absolut nicht mehr zeitgemäß", betonten die Tierschützer am Samstag in einer Presseaussendung... weiter




"Etwas zu sehen ist der erste Schritt . . .": Jo-Anne McArthur mit "Fanny". - © Farm Sanctuary

Interview

"Es ist schwer, ihre Blicke zu vergessen"3

  • Die kanadische Fotografin Jo-Anne McArthur über den Einsatz von Bildern im Tierschutz, ihre Ansichten über Zoos - und warum sie Gnadenhöfe für Tiere bevorzugt.

"Wiener Zeitung": Warum rückt man als Fotojournalistin Tiere in den Fokus? Jo-Anne McArthur: Nachdem ich lange Menschenrechts- und Reisegeschichten fotografiert habe, bin ich über das gestolpert, was ich die "unsichtbaren Tiere" nennen würde. Tiere, die trotz ihrer Masse in den Medien völlig unterrepräsentiert sind: Alle sehen gerne Bilder von... weiter




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