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Schlagwortsuche

Der Hirte und seine Schäfchen: Laurin Rosenberg führt zu den Kampfstätten. - © Luiza Puiu

Gedenkfeier

Wallfahrt der Genossen20

  • 400 Freunde und Sympathisanten bekamen historische Nachhilfe.

Wien. Was für den Katholiken Mariazell ist, ist für den Genossen der Gemeindebau. Hierher pilgert er, wenn große Gedenken anstehen. So auch am 12. Februar 2014, dem 80-jährigen Jubiläum an die Februarkämpfe von 1934. Artig haben sich die roten Pilger um 15 Uhr beim Friedrich Schmidt Platz hinter dem Rathaus versammelt... weiter




Österreich

Gedenken an die Tragödie von 1934

  • Angelobung von Rekruten des Bundesheeres im Karl-Marx-Hof.

Wien. Mit einer Angelobung von Rekruten des Bundesheeres ist am Mittwoch abermals des Bürgerkriegsausbruchs in Österreich am 12. Februar 1934 gedacht worden. Bundeskanzler Werner Faymann und Verteidigungsminister Gerald Klug (beide SPÖ) mahnten dabei im geschichtsträchtigen Karl-Marx-Hof Verantwortung von den Soldaten ein... weiter




Gemeinsames Gedenken an die Februarkämpfe: Die Vertreter der Opferverbände Gerhard Kastelic (ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich), Johannes Schwantner (Vorsitzender der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer), Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger bei der Kranzniederlegung am Mahnmal der Stadt Wien am Zentralfriedhof (v. l. n. r.). - © apa/Neubauer

Nachlese 2014

Ein Trauma, das nachwirkt1

  • Politologe Plasser: Ressentiments bestehen noch, sind aber ungleich gedämpfter.

Wien. 80 Jahre nachdem der damalige Bundeskanzler Engelbert Dollfuß auf Arbeiter schießen ließ, legten Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger am Zentralfriedhof beim Mahnmal der Opfer für ein freies Österreich (1934 bis 1945) einen Kranz nieder... weiter




"WZ"-Chefredakteur Rudolf Holzer (l.) musste 1933 den Posten an Ferdinand Reiter abgeben. Bilder: Festschrift "250 Jahre Wiener Zeitung"

Wiener Zeitung

Kaum Platz zwischen den Zeilen8

  • Unser Blatt war schon ab 1933 ein Sprachrohr der Dollfuß-Regierung: Über die Berichterstattung in österreichischen Zeitungen.

In der Druckerei der "Wiener Zeitung" stand kurzzeitig die Rotationspresse still. Im nahen Stephansdom, wo die Regierung gerade einen Gottesdienst feierte, flackerte gegen halb 12 Uhr Mittag das elektrische Licht und fiel dann ganz aus. Auch im Zimmer des Jus-Studenten Bruno Kreisky, der für Prüfungen lernte, erlosch die Lampe... weiter




Die erste "Dachtel" bekam Erwin Lanc von seiner Mutter während der Februar-Kämpfe 1934. - © Jenis

Interview

"Die Roten waren der Teufel"15

  • Der ehemalige Minister unter Bruno Kreisky im Interview.

Wien. Erwin Lanc ist ein Urgestein der österreichischen Sozialdemokratie. Der heute 83-Jährige ist im Alter von 16 Jahren in die Sozialistische Jugend eingetreten. Mit dem 12. Februar 1934 verbindet der ehemalige Verkehrs-, Innen- und Außenminister in der Ära Bruno Kreiskys sein erstes politisches Erlebnis... weiter




Februar 1934

Die meisten Opfer waren Unbeteiligte

  • "Die Todesopfer der beiden Kampfparteien halten sich ungefähr die Waage."

Wien. Passanten, Kinder oder Alte: Die meisten Opfer der Kämpfe im Februar 1934 waren Unbeteiligte. Das zeigt eine Studie von Kurt Bauer vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Historische Sozialwissenschaft, der an einer namentlichen Erfassung und damit genauen Zahl aller Todesopfer arbeitet - die Datenbank wird auf der Homepage des... weiter




Wien, Februar 1934: Neugierige Blicke an einer Straßensperre. - © IMAGNO/Austrian Archives/Getty Images

Literatur

Die Frau des Monteurs10

  • Ein berührendes Bild der Ereignisse des Februar 1934 gibt ein Sammelband mit dem Titel "Im Kältefieber", der dieser Tage vorgestellt wird und in dem literarische Dokumente über die Kämpfe in Österreich zusammengestellt sind.

"Die Frau des Elektromonteurs lag auf dem Bauch und lud die Gewehre, die ihr die vor den Fenstern knienden Männer reichten. Auf den gegenüber liegenden Hausdächern bewegten sich, durch Schornsteine gedeckt, Soldaten und schossen in die Fenster. An diesem ersten Nachmittag wurden nur wenige Kanonenschüsse abgefeuert... weiter




Der Schutzbündler Rudolf Kunz liegt tot neben seinem Maschinengewehr. - © SPÖ OÖ

Linz

Auf Spurensuche6

  • In Linz nahmen die Februarkämpfe 1934 ihren Anfang. Eine Reise zu den einstigen Kampforten und in das "rote Linz" der 30er-Jahre.

Mitten im ersten großen Schneetreiben sind die Passanten in der Fußgängerzone heute besonders schnell unterwegs. Bepackt mit Einkaufssäcken, Kinderwägen schiebend, laut telefonierend – das gleiche Bild wie auf jeder größeren Einkaufsstraße. Auch das Haus Landstraße Nummer 36 passieren täglich tausende Menschen... weiter




- © tomfatz.net

Comics

Reise zum Anfang einer langen Nacht21

  • Die Ereignisse des Februar 1934 als Comic: Linolschnitte von Thomas Fatzinek.

Manchmal lenken Kritik, Zweifel und Ablehnung geradewegs auf neue Bahnen. So hat die Nachricht über ein Comic über den Holocaust Thomas Fatzinek zum Comic-Zeichner gemacht. "Um Himmels willen! Ein Comic über die Shoah!  Das darf man nicht machen!", waren seine ersten Reaktionen, als er 1989 von Art Spiegelmans Comic "Maus" erfuhr... weiter




Schutzbundstellung auf der Ennsleite. - © Stadtarchiv Steyr

Steyr

"Hoffentlich drahn's eam des o"34

  • Die Februarkämpfe in der Kleinstadt Steyr und ihre Ursachen.

Einmal im Jahr blüht der kleine Platz auf der Ennsleite in Steyr so richtig auf. Dann umsäumen Menschen und Blumenkränze das moosbefleckte Betondenkmal zu Ehren der Opfer des Februar  1934. Während des restlichen Jahres ist es dann wieder still um dieses Thema, und das, obwohl Steyr eine der wenigen Städte Österreichs war... weiter




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