• 24. September 2018

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Gemeinsames Gedenken an die Februarkämpfe: Die Vertreter der Opferverbände Gerhard Kastelic (ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich), Johannes Schwantner (Vorsitzender der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer), Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger bei der Kranzniederlegung am Mahnmal der Stadt Wien am Zentralfriedhof (v. l. n. r.). - © apa/Neubauer

Nachlese 2014

Ein Trauma, das nachwirkt1

  • Politologe Plasser: Ressentiments bestehen noch, sind aber ungleich gedämpfter.

Wien. 80 Jahre nachdem der damalige Bundeskanzler Engelbert Dollfuß auf Arbeiter schießen ließ, legten Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger am Zentralfriedhof beim Mahnmal der Opfer für ein freies Österreich (1934 bis 1945) einen Kranz nieder... weiter




"WZ"-Chefredakteur Rudolf Holzer (l.) musste 1933 den Posten an Ferdinand Reiter abgeben. Bilder: Festschrift "250 Jahre Wiener Zeitung"

Wiener Zeitung

Kaum Platz zwischen den Zeilen8

  • Unser Blatt war schon ab 1933 ein Sprachrohr der Dollfuß-Regierung: Über die Berichterstattung in österreichischen Zeitungen.

In der Druckerei der "Wiener Zeitung" stand kurzzeitig die Rotationspresse still. Im nahen Stephansdom, wo die Regierung gerade einen Gottesdienst feierte, flackerte gegen halb 12 Uhr Mittag das elektrische Licht und fiel dann ganz aus. Auch im Zimmer des Jus-Studenten Bruno Kreisky, der für Prüfungen lernte, erlosch die Lampe... weiter




Die erste "Dachtel" bekam Erwin Lanc von seiner Mutter während der Februar-Kämpfe 1934. - © Jenis

Interview

"Die Roten waren der Teufel"14

  • Der ehemalige Minister unter Bruno Kreisky im Interview.

Wien. Erwin Lanc ist ein Urgestein der österreichischen Sozialdemokratie. Der heute 83-Jährige ist im Alter von 16 Jahren in die Sozialistische Jugend eingetreten. Mit dem 12. Februar 1934 verbindet der ehemalige Verkehrs-, Innen- und Außenminister in der Ära Bruno Kreiskys sein erstes politisches Erlebnis... weiter




Wien, Februar 1934: Neugierige Blicke an einer Straßensperre. - © IMAGNO/Austrian Archives/Getty Images

Literatur

Die Frau des Monteurs10

  • Ein berührendes Bild der Ereignisse des Februar 1934 gibt ein Sammelband mit dem Titel "Im Kältefieber", der dieser Tage vorgestellt wird und in dem literarische Dokumente über die Kämpfe in Österreich zusammengestellt sind.

"Die Frau des Elektromonteurs lag auf dem Bauch und lud die Gewehre, die ihr die vor den Fenstern knienden Männer reichten. Auf den gegenüber liegenden Hausdächern bewegten sich, durch Schornsteine gedeckt, Soldaten und schossen in die Fenster. An diesem ersten Nachmittag wurden nur wenige Kanonenschüsse abgefeuert... weiter




Der Schutzbündler Rudolf Kunz liegt tot neben seinem Maschinengewehr. - © SPÖ OÖ

Linz

Auf Spurensuche6

  • In Linz nahmen die Februarkämpfe 1934 ihren Anfang. Eine Reise zu den einstigen Kampforten und in das "rote Linz" der 30er-Jahre.

Mitten im ersten großen Schneetreiben sind die Passanten in der Fußgängerzone heute besonders schnell unterwegs. Bepackt mit Einkaufssäcken, Kinderwägen schiebend, laut telefonierend – das gleiche Bild wie auf jeder größeren Einkaufsstraße. Auch das Haus Landstraße Nummer 36 passieren täglich tausende Menschen... weiter




- © tomfatz.net

Comics

Reise zum Anfang einer langen Nacht21

  • Die Ereignisse des Februar 1934 als Comic: Linolschnitte von Thomas Fatzinek.

Manchmal lenken Kritik, Zweifel und Ablehnung geradewegs auf neue Bahnen. So hat die Nachricht über ein Comic über den Holocaust Thomas Fatzinek zum Comic-Zeichner gemacht. "Um Himmels willen! Ein Comic über die Shoah!  Das darf man nicht machen!", waren seine ersten Reaktionen, als er 1989 von Art Spiegelmans Comic "Maus" erfuhr... weiter




Schutzbundstellung auf der Ennsleite. - © Stadtarchiv Steyr

Steyr

"Hoffentlich drahn's eam des o"34

  • Die Februarkämpfe in der Kleinstadt Steyr und ihre Ursachen.

Einmal im Jahr blüht der kleine Platz auf der Ennsleite in Steyr so richtig auf. Dann umsäumen Menschen und Blumenkränze das moosbefleckte Betondenkmal zu Ehren der Opfer des Februar  1934. Während des restlichen Jahres ist es dann wieder still um dieses Thema, und das, obwohl Steyr eine der wenigen Städte Österreichs war... weiter




Artillerie-Einschläge in den Krankenkassenhäusern in der Simmeringer Braunhubergasse. Dasselbe Gebäude heute (Bild links) - © Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW)

Wien

Zerschossene Fassaden und tiefe Wunden7

  • Was blieb in Wien von den Februarkämpfen in Erinnerung und wie geht eine Gesellschaft mit diesen Wunden um?

"Weg vom Fenster! Sie schießen wieder!" Dieser Zuruf ist der bleibende Eindruck der Februarkämpfe 1934 im Leben von Familie Keller. Es waren jene Worte, die die Mutter von Elisabeth Keller ihrer Tochter, damals noch ein Kind, zurief. Bloß nicht den Kopf heben, nur geduckt durch die Wohnung schleichen. Das war (über-)lebenswichtig... weiter




Gefängnis und Hinrichtung:  Verhaftete Sozialdemokraten werden abtransportiert (Bild links).
- © akg-images / picturedesk.com

Februar 1934

"Dollfuß hat Österreich getötet"16

  • Im Februar 1934 begann der Untergang der Ersten Republik. Im Rückblick erscheinen die taktischen Manöver und militärischen Aktionen der Regierung Dollfuß wie ein Lehrstück der politischen Selbstvernichtung.

Der ehemalige Landwirtschaftsminister Engelbert Dollfuß musste als Bundeskanzler seit 1932 mit nur einer Stimme Mehrheit im Parlament auskommen, als auf Grund einer umstrittenen Abstimmung über einen Eisenbahnerstreik nacheinander alle drei Präsidenten des Nationalrates zurücktraten und der Nationalrat verhandlungsunfähig auseinanderging... weiter




Zur Person: Franz Weiss, geboren 1920 in Garsten (angrenzend an Steyr), 1974 bis 1984 Bürgermeister von Steyr. Das Foto im Hintergrund zeigt seinen Vater im Alter von 20 Jahren. - © Foto: Wiener Zeitung, Christa Hager

Interview

"Otto Bauer war keine Kampfnatur"22

  • Der Steyrer Franz Weiss hat während der Februar-Kämpfe ein tragisches Schicksal erlebt: Sein Vater wurde von hinten erschossen.

"Wiener Zeitung": Sie sind im Kraxental in Garsten nahe Steyr aufgewachsen. Wie waren in den 1930er Jahren die Lebensbedingungen? Franz Weiss: Wir haben in einem sogenannten Reithoffer-Haus gewohnt. Diese wurden 1916 während der Hochkonjunktur der Gummi- und Reifenerzeugung von den Reithoffer-Werken für die Arbeiter gebaut... weiter




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