• 19. November 2018

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Schlagwortsuche

Worauf wartet der Wolf eigentlich?  - © Bild: Leipzig/Schwetschke, o.J.

Kraut und Rüben

Rotkäppchen und der böse Fritz4

Eine gute Erzählung braucht einen Bösewicht. Müssten die Zeitreisenden aus der Geschichte einen Schurken wählen, so hätte wohl Friedrich II. gute Karten. Kaum ein Herrscher ist im Tüftlerkreis so unbeliebt. Schon aus den Recherchen zu Frage 2 der Nro. 384 sprach deutlich Antipathie... weiter




Thomas Seifert ist stellvertretender Chefredakteur der "Wiener Zeitung". - © WZ

Leitartikel

Knigge für Stadtbewohner27

Das Leben in Städten kann so schön sein: Die urbane Anonymität garantiert Freiheiten, die man in einer kleinen, überschaubaren Dorfgemeinschaft nicht hat. Das bunte und quirlige Treiben einer Großstadt liefert Inspiration, und der Vibe des Großstadtdschungels bringt Energie... weiter




- © Illustration: CSA-Archive/Getty

Toleranz

Ja zur Toleranz - aber nur für Freunde3

  • Ein fragwürdiger Slogan kehrt in die Welt zurück: Die "Zero Tolerance Policy" soll der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen.

Rudolph Giuliani, Altbürgermeister der Stadt New York, ist vor allem für zwei Dinge bekannt. Zum einen seine Baseball-Leidenschaft. Kurzauftritte in Filmen haben es bewiesen: Der Mann mit der New-York-Yankees-Kappe konnte einfach nur Mensch, nur "Rudy" sein. Politisch war er umstritten... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien.

Antisemitismus

Nulltoleranz29

  • Dort, wo es immer noch Toleranz gibt.

Es gibt ihn also noch - den ungehemmten, bodenlosen Antisemitismus. Ist das überraschend? Da muss man unterscheiden. Denn es gibt zwei Arten von "noch". Es gibt das kontinuierliche "Noch", das seit Jahrzehnten tradiert wird. Da wird das Ressentiment in einer ununterbrochenen Kette weitergegeben - in Texten, Liedern, Devotionalien, Ritualen... weiter




Gastkommentar

Ablehnen, aber nicht diskriminieren6

  • Wie die Kirche mit dem Thema Homosexualität umgeht.

Mit der Veröffentlichung von Krzysztof Charamsas Buch "Der erste Stein: Als homosexueller Priester gegen die Heuchelei der katholischen Kirche", geschrieben von einem ehemaligen polnischen Priester und Mitarbeiter der Kongregation für die Glaubenslehre im Vatikan, wurde die römisch-katholische Kirche beschuldigt... weiter




Gastkommentar

Das globale Gefälle bei der religiösen Toleranz3

  • Muslimische Staaten sind Schlusslichter im Index.

Die Globalisierung von Waren, Kapital, Dienstleistungen und Arbeitskraft hat es mit sich gebracht, dass die internationalen Sozialwissenschaften nicht nur die globalen Bewegungen entlang dieser "vier Freiheiten" analysieren, sondern auch die Strukturen der Werte in einer zunehmend verbundenen internationalen Gesellschaft... weiter




Ein naiver Umgang mit dem Thema wird Flüchtlingsaktivisten mitunter vorgeworfen. - © afp/John Thys

Gastkommentar

Plädoyer gegen postmoderne Toleranz15

  • Nicht die Toleranz an sich, sondern ihre zu hohen oder zu niedrigen Ausprägungen können tatsächlich zum Problem werden.

Die Zeitschrift "Biber" hat vor etwa einem Jahr unter dem Titel "Die Österreicher sind zu nett" ein Interview mit der vor fünf Jahren aus Afghanistan nach Wien geflüchteten Journalistin Tanya Kayhan veröffentlicht. Sie trat im Gespräch dafür ein, dass Wertekurse für afghanischen Flüchtlinge nach strengeren Regeln und früher einsetzen sollten... weiter




Die Nichte des Museumsgründers Solomon R. Guggenheim ist selbst vor dem Nationalsozialismus in die USA geflüchtet. - © Guggenheim Museum

Toleranz

Guggenheim Museum würdigt Verdienste von Migranten1

  • Direktor kritisiert bei Ausstellungseröffnung Trumps Einwanderungspolitik.

New York/Washington. Zur Eröffnung einer neuen Ausstellung hat das Guggenheim Museum in New York die Verdienste von Migranten für die Kunstsammlung gewürdigt. Mit Blick auf die Politik des US-Präsidenten Donald Trump sagte Richard Armstrong, Direktor des Guggenheim Museums, am Freitag, es sei "kein Geheimnis, dass wir eine Zeit erleben... weiter




Integrationsdebatte

Wie viel Toleranz muss sein?14

  • Umgang Deutschlands mit rechtlichen Normen und religiösen Traditionen von Zuwanderern und Flüchtlingen. Ein Überblick.

Berlin. Muss ein islamischer Prediger einer deutschen Lehrerin die Hand geben? Sollte das Jugendamt für eine minderjährige syrische Ehefrau die Vormundschaft übernehmen? Die Frage, wie viel Rücksicht deutsche Institutionen für die Rechtstraditionen und religiösen Überzeugungen von Zuwanderern aufbringen sollten... weiter




Seit dem Mauerfall 1989 wird in Deutschland die Parole "Wir sind das Volk" verwendet - hier etwa im Jahr 2004 in Jena bei einer Demonstration gegen Hartz IV. - © Jens Meyer/AP/picturedesk.com

Geschichtsphilosophie

Der Appell an das "Wir"-Gefühl10

  • Ohne Bildung von Kollektiven ist politisches Handeln unmöglich. Eine historische Rundschau.

"Wir schaffen das" - Angela Merkels erstmals in der Bundespressekonferenz vom 31. August 2015 gelassen ausgesprochenes Wort wurde zum Losungswort für das Deutschland, Österreich, Europa, die Welt betreffende Flucht- und Migrationsproblem. Die Kanzlerin wiederholte ihr Mantra dutzendfach und bekräftigte es in der Neujahrsansprache 2016 mit dem... weiter




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