• 13. Dezember 2018

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Kugelhaus in Dresden (Ansichtskarte, 1928). - © Sammlung Payer

Architektur

Autonomie in Kugelform6

  • Kugelhäuser erregen seit je großes Aufsehen und lösen bis heute kontroversielle Debatten aus. Die Geschichte einer avantgardistischen Bauform.

Wir alle haben es schon einmal gesehen. Es ist eine Art Dauerkuriosum, wenngleich etwas in Vergessenheit geraten: das Kugelhaus an der Prater Hauptallee, nahe dem Riesenrad, vom österreichischen Künstler Edwin Lipburger erdacht und propagiert. Eine bewohnbare Kugel, Durchmesser acht Meter... weiter




Streitbar und selbstbewusst: Helene von Druskowitz, die vor 100 Jahren, am 31. Mail 918, starb. - © Kulturforum Zagreb

Geistesgeschichte

Ein Freigeist zur Unzeit8

  • Die Wiener Schriftstellerin und Philosophin Helene von Druskowitz forderte die gelehrte Männerwelt heraus - und zerbrach an der Realverfassung.

Die begabte Schriftstellerin und Philosophin Helene von Druskowitz, Jahrgang 1856, hatte sich in den 27 Jahren ihrer "psychiatrischen Verwahrung" das Denken und Schreiben nicht verbieten lassen. Kompromisslos begann sie um die Wende zum 20. Jahrhundert die gelehrte Männerwelt zu kritisieren... weiter




Historisches Ensemble am Neumarkt mit Frauenkirche und Jüdenhof. - © Veser

Stadtrekonstruktion

Trugbild der Tradition2

  • Das neue Alt-Dresden ist eine gut gelungene Kopie: Keines der Gebäude ist älter als elf Jahre. Trotzdem sind mit der historischen Rekonstruktion fast alle Einwohner zufrieden.

Residenzschloss, Hofkirche, Brühlsche Terrasse und Frauenkirche bildeten einst die barocke Skyline von Alt-Dresden, die der venezianische Maler Bernardo Bellotto in seinem berühmten "Canaletto-Blick" 1748 verewigte. "Dresden - hier wurde die Schönheit erfunden... weiter




- © Josef Polleross

Musik

"Es gehört Mut dazu, sich zu präsentieren"8

  • Kammersänger Peter Schreier erzählt von seinen Anfängen im Dresdener Kreuzchor und erklärt, wie man eine lange Sängerlaufbahn sinnvoll plant - und welche Ziele er in seinen Meisterklassen verfolgt.

"Wiener Zeitung": Herr Schreier, Ihr Sängerleben begann 1945 als Knabensolist im Dresdener Kreuzchor. Was haben Sie für Erinnerungen an dieses Jahr? Peter Schreier: Das war ja eigentlich eine schlimme Zeit nach dem Krieg. Wir Jungen hatten noch gar keine Schule, die Lehrer waren entweder im Krieg gefallen oder als Nazis belastet... weiter




Dresden 1945: Ein Blick in die vollkommen ruinierte Johannstraße. - © Foto: Hutton-Deutsch-Collection/ Corbis

Luftkrieg

Die Schrecken des Feuersturms7

  • Zwischen 13. und 15. Februar 1945 bombardierten britische und amerikanische Flugzeuge Dresden. Die Nachwehen der Zerstörung prägen 70 Jahre später noch das Leben der sächsischen Stadt.

Die Luft stank nach Feuer und nach Leichen. Viele Häuser brannten noch. Die Straßen waren voll von Schutt. Die Barockstadt Dresden hatte ihren Glanz verloren. Eberhard Renner war nach der ersten Bombardierung am 13. Februar 1945 mit seinen Eltern geflohen. Nun bahnten sie sich den Weg zurück zum Keller ihres Hauses... weiter





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