• 21. September 2018

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Andreas Wirthensohn, geboren 1967, lebt als freier Lektor, Übersetzer und Literaturkritiker in München.

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Attrappe vs. Sarrazin19

Eigentlich, so hört man allerorten raunen, liest doch eh niemand mehr Bücher. Viel zu anstrengend, viel zu umfangreich, viel zu schwer und unhandlich (außer vielleicht leichtgewichtige Taschenbücher). Bücher? Das klingt so was von gestrig. Waren mit gut bestückten Bücherregalen gefüllte Wohnzimmer früher ein Ausweis von bürgerlicher Kultiviertheit... weiter




Hans-Paul Nosko, geboren 1957, hat Rechts- und Staatswissenschaften studiert und lebt als Journalist und Glossist in Wien. - © Robert Newald

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Musik für Blusen und Schals4

Als ich unlängst an einem Damenmodengeschäft vorbeiging, drang die Stimme von Amy Winehouse auf die Straße, die gerade "Me & Mr Jones" sang. Ein tolles Lied, das von einer unmöglichen Beziehung handelt und aufgrund seines Inhalts - es geht um Ehebruch - in den USA Geschichte schrieb, vorgetragen von einer wunderbaren Sängerin... weiter




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Vertanzte Hochzeit1

Dass man mit dem Tanzen auf Hochzeiten vorsichtig sein muss, ist spätestens seit dem "privaten Besuch" des russischen Präsidenten bei der Trauung der österreichischen Außenministerin auch hierzulande bekannt. So mancher politische Beobachter meinte, dass damit die neutrale Vermittlerrolle unseres Landes buchstäblich "vertanzt" wurde... weiter




Holger Rust, geboren 1946, ist Publizist und Professor für Soziologie in Hannover.

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Ganz wie zu Hause3

Irgendwann, meist unerwartet, ereilt jeden der Moment, in dem man denkt, man müsste wirklich einmal etwas verändern, und wenn auch nur für kurze Zeit, um das Gewohnte darauf in neuem Licht zu sehen. Das Gewohnte: ein wahrhaft treffliches Wort. Denn genau das ist es ja - die Wohnstatt, gleich ob Appartement oder Haus... weiter




Stets doppelt beflaggt: neben der Europafahne weht die Fahne des jeweilgen Landes, aus dem neue Gäste kommen, wie etwa hier aus Argentinien... - © Schmickl

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Flaggenwart & Internationalist7

Da ich meine Sommer großteils an der Alten Donau verbringe, ist es wenig verwunderlich, dass meine Sommerhelden oft aus diesem wunderbaren Naherholungsgebiet kommen (das freilich, wie jedes Gewässer, Nichtschwimmern zum Verhängnis werden kann, wie leider kürzlich der Fall)... weiter




Andreas Rauschal, geboren 1984, ist Redakteur im "extra" der Wiener Zeitung.

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Gastronomie heute11

In den 80er und 90er Jahren war der Burger in der Wirtshausszene de facto nicht existent. Vor allem am Land befand sich gelegentlich zwar ein "Burger" auf der Speisekarte, der aber bestand aus einer altbackenen Semmel, die sich als Mordwaffe gut geeignet hätte... weiter




Stefanie Holzer, geboren 1961, lebt als Schriftstellerin in Innsbruck.

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Fressfeinde gesucht13

Seit zwei Jahren lese ich auf Gartenseiten vom Buchsbaumzünsler, der draußen in der Welt und drunten im Tal jeglichen Buchs bedroht. Ohne mir darüber Gedanken zu machen, hatte ich, wie damals bei der Spanischen Wegschnecke, angenommen, dass wir hier heroben im Wald von dieser Plage verschont bleiben würden... weiter




Irene Prugger, geboren 1959, lebt als Schriftstellerin und freie Journalistin in Mils in Tirol.

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Umgeben von Jobneulingen15

Auf der Interrail-Tour mitten in der Nacht in einem französischen Provinzbahnhof gestrandet. Die Lokale sind geschlossen, kein Mensch weit und breit, auf den Anzeigetafeln gähnt beunruhigende Leere. Dabei müsste in zwanzig Minuten ein TGV hier abfahren. Warum wird das nicht angezeigt? Stimmt mein Fahrplan nicht? Ist der Zug schon fort... weiter




Matthias G. Bernold, geboren 1975, lebt als Journalist in Wien.

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Mehr Kitsch, bitte!14

Vor der "Verkitschung" Wiens warnte jüngst Barbara Coudenhove-Kalergi in einer Kolumne für den "Standard" und begründete diese Wahrnehmung mit Touristenheurigen und Souvenirgeschäfte voller Waren, die "immer gleich und immer gleich scheußlich sind". Ganz vorne in ihrer Liste der Scheußlichkeiten erwähnt die Journalistin als Oldtimer getarnte... weiter




Hans-Paul Nosko, geboren 1957, lebt als Journalist und Glossist in Wien.

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Mignons Abschied1

Wer einmal in die Gegend rund um das Rhône-Delta gekommen ist, kennt das allgegenwärtige Thema dieser Region: den Camargue-Stier. Kleiner und wendiger als sein spanischer Verwandter, ist er auch in den Städten überall präsent. Er wird durch die Straßen getrieben... weiter




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