• 18. November 2018

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Schlagwortsuche

Zu Prozessbeginn wurde bei Kundgebungen in München und Berlin an die Opfer der rechten Terrorgruppe NSU erinnert. - © reuters

Rechtsextremismus

Nadelstiche gegen den Richter

  • Anwältin der Rechtsextremistin wollen schlechtes Image Götzls ausnutzen.

München/Wien. (reu/dpa/red) Um 9.56 Uhr setzte das Blitzlichtgewitter ein. Mit schnellen Schritten, verschränkten Armen und ernstem Gesicht betrat Beate Zschäpe Montagmorgen Saal A 101 des Münchner Justizzentrums. Fotografen drehte die Hauptangeklagte im Prozess gegen die Terrorvereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) den Rücken zu... weiter




Manfred Götzl steht vor der größten Herausforderung in seiner Laufbahn als Richter. - © epa

Manfred Götzl

Ein brillanter Technokrat

Formell ist Manfred Götzl lediglich einer von fünf Richtern beim NSU-Prozess. Doch als Vorsitzender des bedeutsamsten Verfahrens seit den RAF-Prozessen in den 70ern hält er alle Fäden in der Hand. Deutschlands Politiker und Juristen hoffen, dass ihm diese nicht noch einmal so entgleiten wie bei der umstrittenen Vergabe um die Plätze für... weiter




Rechtsextremismus

Im Schatten von Prozesspannen

  • NSU ermordete zehn Personen, Angeklagte Zschäpe ist voll schuldfähig.

München/Wien. 600 Aktenordner umfasst der Papierberg, durch den sich die Staatsanwaltschaft gearbeitet hat, alleine die Anklageschrift ist fast 500 Seiten stark. Die Mittäterschaft bei zehn Morden, zwei Sprengstoffanschlägen und 15 bewaffneten Raubüberfällen... weiter




Die Platzvergabe für Journalisten im Münchner Gericht überstrahlt mittlerweile den Inhalt des Prozesses gegen den NSU. - © epa

Rechtsextremismus

Gesicht verloren, Prozess gerettet

  • Prozess gegen Beate Zschäpe und weitere Rechtsextreme startet am 6. Mai.

München/Wien. Es ist eine Blamage sondergleichen, die das Oberlandesgericht München am Montag eingestehen musste. Der Prozess gegen die mutmaßliche Terroristin Beate Zschäpe - sie gilt als einziger noch lebender Kopf der rechtsextremen Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) - sowie vier ihrer Komplizen findet nicht wie geplant ab... weiter




Die rechte Jobbik-Partei erfreut sich großen Zulaufs im jungen Intellektuellenmilieu. - © reuters/Balough

Ungarn

"Ein hässlicher jüdischer Kopf"

  • Skandal um Hochschülerschaft in Ungarn - Untersuchung an Universität.

Budapest. Eine Studentin habe "einen hässlichen jüdischen Kopf", eine andere sei "ein ordentliches, volkstanzendes katholisches Mädchen". Diese und ähnliche rassistische, sexistische und politisch qualifizierende Angaben stehen in Listen von Studienanfängern... weiter




Aufmarsch der Schwarzhemden. Mit dabei: die Flagge des Byzantinischen Reiches. - © reuters

Nikolas Mihaloliakos

"Wir sind eine Armee"

  • Der scheinbar unaufhaltsame Aufstieg des Rechtsextremismus in Griechenland.

Athen. Nikos Dimitriou, Scheitel, Bauch, olivengrüner Pullover, blickt auf ein Geschäft: zugesperrt. Vor eineinhalb Jahren gab Dimitriou auf. Die Umsätze seines kleinen Computer-Geschäfts seien in der Krise drastisch eingebrochen, erzählt er. Steigende Steuern und Sonderabgaben hätten ihm schließlich das Genick gebrochen... weiter




Teutonia

Deutsche Burschenschaften rücken unter Wiener Teutonia nach rechts15

  • Wiener Vereinigung wies in der Vergangenheit Nähe zur rechtsextremen Szene auf.

Stuttgart. Die Deutschen Burschenschaften machen unter dem Vorsitz eines ultrakonservativen Wiener Verbandes einen Schritt weiter nach rechts: Beim außerordentlichen Treffen des Dachverbandes Deutscher Burschenschaften (DB) in Stuttgart wurde die Wiener Teutonia zur Vorsitzenden Burschenschaft bestimmt... weiter




Gamze Kubasik erinnerte an ihren ermordeten Vater. - © dapd

Deutschland

Merkel entschuldigt sich bei Angehörigen von Neonazi-Opfern

  • Deutschland gedachte der Opfer der Terror-Zelle aus Zwickau.

Berlin. Beate Zschäpe schweigt noch immer. Aus ihrer Untersuchungshaft in Köln dringt keine Äußerung zu den Vorwürfen, sie hätte gemeinsam mit ihren Komplizen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, die Mitte November in Zwickau Selbstmord begangen haben, zehn Menschen getötet... weiter




Berlin

Berlin beschließt Neonazi-Datei

  • In Österreich besteht dafür laut Innenministerium keine Notwendigkeit.

Berlin. (gf/kats) Die deutsche Regierung hat den Aufbau einer sogenannten Neonazi-Datei beschlossen. Ähnlich wie bei Islamisten sollen in einer sogenannten Verbunddatei die Informationen des Verfassungsschutzes, der Polizei und des militärischen Abschirmdienstes zusammengeführt werden... weiter




Verfassungsschutz

Verfassungsschützer als Saboteure?

  • Thüringens Landesamt half angeblich verdächtigten Neonazis.

Erfurt. (gf) Der Verfassungsschutz in Thüringen gerät wegen seines Umgangs mit Rechtsextremisten immer stärker unter Druck. Am Montag berichtete die "Berliner Zeitung", das Landesamt habe einzelne Fahndungsmaßnahmen der Polizei sabotiert. So sei der NPD-Funktionär und V-Mann Tino Brandt vor polizeilichen Überwachungen gewarnt worden... weiter




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