• 22. Juli 2018

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Archälogie

Gespaltene Wurzeln3

  • Der Mensch entwickelte sich in Afrika aus mehreren Linien und erreichte Asien früher als gedacht.

Exeter/Jena/Wien. Neu entdeckte Werkzeuge und Knochen geben Aufschluss darüber, dass der Frühmensch im Zuge seiner Reise nach Asien den afrikanischen Kontinent schon ungefähr 270.000 Jahre früher verlassen hat als bisher gedacht. Die ältesten Funde aus dem Qin-Ling-Gebirge in der Volksrepublik China sind Forschern der University of Exeter zufolge... weiter




Anthropologie

Das Spiel der Brauen12

  • Beim Frühmenschen verdeutlichten Augenbrauen Dominanz, heute dienen sie der Kommunikation.

York/Wien. Ob hochgezogen oder zusammengekniffen - Augenbrauen bringen Dominanz, Überraschung, Angst, Wut oder auch die Bereitwilligkeit gegenüber dem anderen Geschlecht zum Ausdruck. Sie sind ein wesentliches Merkmal des Menschen, um selbst Emotionen zu zeigen, beziehungsweise auch auf solche beim Gegenüber zu schließen... weiter




Gefärbter Stein deutet auf eine symbolische Kommunikation hin. - © Human Origins Program

Archäologie

Frühe Werkzeugmacher1

  • Frühmenschen waren vor allem in unberechenbaren Zeiten innovativ.

Washington/Wien. (gral) Schon vor ungefähr 320.000 Jahren hat der Frühmensch in Ostafrika mit anderen Gruppen Handel betrieben, Farbpigmente zur Kommunikation eingesetzt und ausgeklügelte Werkzeuge hergestellt. Dies geschah damit schon einige zehntausende Jahre früher als bisher erforscht... weiter




Anthropologie

Weitwanderer mit Intim-Kontakten15

  • Verschiedene Menschenlinien kamen weit herum und mischten sich untereinander.

Leipzig/Berlin. Viel hat sich offensichtlich seit sehr vielen Jahrtausenden nicht geändert: Damals wie heute zogen Menschen weit umher. In der Fremde kam es hin und wieder zu intimen Begegnungen, die neun Monate später den jeweiligen Frauen ein Neugeborenes bescherten... weiter




Die Neandertaler jagten sehr unterschiedliche Tiere. - © Fotolia/nicolasprimola

Anthropologie

Hirsch, Nashorn oder doch Mammut?4

  • Neandertaler lebten und ernährten sich erstaunlich flexibel.

Berlin. Unten im Tal jagten die Neandertaler gerne Pferde und Nashörner im Wald. Schließlich brachte dort die Rhone den Bäumen das ganze Jahr über genug Wasser, das der Fluss aus den Alpen noch heute in den Süden Frankreichs in die Nähe von Valence trägt. Hoch über dem Tal reichten auf einer Ebene die Niederschläge vor 250... weiter




Anthropologie

Die Europäer stammen von Urzeitmigranten ab5

Wien. Die heutigen Europäer stammen nicht von den ersten Einheimischen ab, sondern von Altsteinzeitmigranten aus dem Nahen Osten und Südwesten, erklären Forscher in "Nature". Ein Team mit österreichischer Beteiligung hat das Erbgut von 51 Funden aus Europa analysiert und dabei auch herausgefunden, dass ein vor 31... weiter




Das Gehirn des Homo naledi war gerade einmal so groß wie eine Orange. - © ap/Themba Hadebe

Anthropologie

Neue Menschenart entdeckt3

  • Homo naledi soll die Körper der Verstorbenen beerdigt haben.

Leipzig/Johannesburg. Sie nennen ihn Homo naledi - einen bislang unbekannten ausgestorbenen Verwandten des modernen Menschen. Überreste dieser Menschenart wollen Forscher in einer Höhle in Südafrika gefunden haben. Wie alt die Fossilien von mindestens 15 Individuen sind, sei allerdings noch nicht geklärt... weiter




In dieser Denisova-Höhle fanden russische Forscher die Neandertalerzehe. - © Bence Viola/EVA

Neandertaler

Wilde Intimitäten der Vorfahren6

  • Im Erbgut finden Forscher auch Spuren von sehr alten Menschenlinien.

Berlin. Bei der Partnerwahl kannten unsere frühen Vorfahren offenbar wenig Tabus. Als Kay Prüfer vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (EVA) in Leipzig und sein Team das Erbgut einer Neandertaler-Frau untersuchten, deren Zehenknochen im zentralasiatischen Altai-Gebirge gefunden worden war, fanden sie Hinweise... weiter




Schon die Vorfahren des modernen Menschen hefteten Speerspitzen an hölzerne Schäfte, wie in diesen Nachbildungen demonstriert wird. - © Jayne Wilkins/Science

Frühmensch

Speere der Steinzeitjäger

  • Älteste Hinweise auf aus zwei Materialien zusammengesetzte Speere.

Berlin. Die Vorfahren des modernen Menschen scheinen begeisterte Großwildjäger gewesen zu sein: Im heutigen Israel erlegten sie vor 780.000 Jahren gern Damwild und im heutigen Bilzingsleben im Norden des Thüringer Beckens standen vor 380.000 Jahren Elefanten und Nashörner auf dem Speiseplan... weiter




Fast zwei Millionen Jahre alte Handknochen einer Frühmenschenfrau auf der Handfläche eines modernen Menschen.

Südafrika

Vom Stammbaum zum Stammbusch

  • Frühmensch hatte ein kleines Gehirn, aber eine Werkzeugmacher-Hand.
  • Weiterentwicklung viel komplexer, als man sich das bisher vorstellte.

Berlin. "Das ist ein fantastischer Fund", meint der Frühmenschenforscher Ottmar Kullmer vom Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum in Frankfurt am Main. Nur 40 Kilometer von der heutigen Stadt Johannesburg in Südafrika entfernt war eine Gruppe von Frühmenschen vor recht genau 1,977 Millionen Jahren in die Malapa-Höhle gestürzt... weiter





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