• 14. November 2018

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Hitlers Balkon im Rathaus. - © Memory Gaps

Gastkommentar

Wiens Hitler-Balkone: Ein doppeltes Versäumnis10

  • Vor 80 Jahren nahm Hitler zwei Balkone in Wien "in Betrieb". Dass seither nichts mit diesen geschah, ist im Gedenkjahr zu bedauern.

Von Balkonen aus wurden nicht nur Friedensverträge freudig emporgehoben und Fahnen geschwenkt. Man rief auch totalitäre Reiche von diesen aus und erklärte Kriege. Auch das "Anschluss"-Jahr 1938 wurde maßgeblich von Wiener Balkonen aus inszeniert. Da ist zunächst jener auf dem Heldenplatz, von dem Adolf Hitler am 15... weiter




Gastkommentar

Österreich abwracken?114

  • Ein "glühender Österreicher" zu sein, schickt sich nicht mehr - "glühender Europäer" hingegen sehr. Logisch ist das nicht.

Während die Republik Österreich ihr 100-jähriges Bestehen feiert, wird sie in Brüssel abgewrackt, symbolisch jedenfalls. Denn diesen Samstag um 16 Uhr werden der Schriftsteller Robert Menasse und die Politologin Ulrike Guerot in der EU-Hauptstadt die "Europäische Republik" ausrufen und damit den Nationalstaat für obsolet erklären... weiter




Lukas Sustala ist Ökonom bei der liberalen Denkfabrik Agenda Austria. Seine Forschungsgebiete sind Steuern, Budget und Finanzmärkte. - © Markus Rössle

Gastkommentar

Ein Staatshaushalt mit Hausverstand4

  • Seit mehr als 50 Jahren macht der Bund immer nur Schulden. Dass es auch anders gehen könnte, zeigt Schweden vor.

Nach der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2008 ist das Wirtschaftswachstum in Europa und auch in Österreich über einige Jahre hinweg eher gering ausgefallen. Das blieb natürlich nicht ohne Auswirkungen für den österreichischen Staatshaushalt: Steigende Ausgaben, zum Beispiel für die Unterstützung Arbeitsloser... weiter




Thomas Roithner ist Friedensforscher und Privatdozent für Politikwissenschaft an der Universität Wien. Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Die Zivilmacht EU stärken28

  • Kerneuropa bietet nun eine besondere Chance für den österreichischen EU-Vorsitz.

"Ein Europa, das schützt" - so lautet der Slogan der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft. Die Debatte dreht sich oft um geschlossene Grenzen, Rüstungsfonds, hochgezogene Mauern oder Aufrüstung der Sicherheitsapparate. Zu oft. Von Konfliktursachen wird getönt, aber es gibt dafür zu wenig Mittel und Personal... weiter




Paul Schmidt ist Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik. Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Europa ist schon lange kein Nebenschauplatz mehr3

  • Bei der vergangenen EU-Wahl lag die Wahlbeteiligung in Österreich im europäischen Mittelfeld. Dieses Mal sollte sie steigen.

Heute ist alles anders als vor fünf Jahren. Großbritannien nimmt an den nächsten Wahlen zum EU-Parlament nicht mehr teil. Eine rechtspopulistische Fraktion im EU-Parlament gewinnt an Gewicht, während Sozialdemokraten in Italien, Frankreich und Deutschland massiv unter Druck geraten - mit all den Implikationen für die zukünftige Funktionsweise der... weiter




- © smallredgirl/stock.adobe.com

Gastkommentar

Wohin steuert der Bundesstaat?5

  • Österreich braucht eine Föderalismusreform. In erster Linie aber eine Diskussion darüber, was es dafür eigentlich braucht.

Wien. Die Zusammenarbeit im österreichischen Bundesstaat ist komplex. Bund, Länder und Gemeinden erbringen die Leistungen in mehr oder weniger guter Abstimmung. Das politische Geschehen ist häufig geprägt durch Blockaden - insbesondere bei gemeinschaftlich erbrachten Aufgaben von Bund, Ländern und Gemeinden... weiter




Ralph Schöllhammer ist Dozent für Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften an der Webster Privatuniversität Wien und Vortragender an der Donauuniversität Krems. - © privat

Gastkommentar

Das osteuropäische Experiment9

  • Die demografische Krise wird sich nicht rein über Zuwanderung lösen lassen.

Vor dem Hintergrund der Migrationsdebatte finden momentan in Europa zwei simultane Experimente statt. Konfrontiert mit einer laut UNO historisch beispiellosen demografischen Krise, stehen die Staaten Europas vor der Entscheidung, ihre überalternden Gesellschaften entweder durch neue Wege in der Familienpolitik oder durch eine Erhöhung der... weiter




Pamela Rendi-Wagner ist Klubobfrau der SPÖ. Jeden Dienstag lesen Sie an dieser Stelle den Kommentar eines Vertreters einer Parlamentspartei.

Gastkommentar

Gedenken der Vergessenen4

  • Die Gründung der Ersten Republik steht auch dafür, dass die einfachen Menschen zu wenig gehört wurden.

Am 12. November vor 100 Jahren wurde unsere Republik gegründet. Anlässlich dieses feierlichen Jahrestages möchte ich ein paar Gedanken zu ihren Anfängen im Jahr 1918 darlegen. Am Anfang unserer Republik stand die Armut. Die Armut der Kinder und der Kriegswitwen, die Armut der Kriegsversehrten und all jener, die ihre Heimat verloren hatten... weiter




Ernst Smole war Berater mehrerer Bildungsminister und koordiniert ein rund 50-köpfiges multidisziplinären Team, das am "Unterrichts:Sozial:Arbeits-und Strukturplan für Österreich 2015 - 2030"arbeitet (www.ifkbw-nhf.at). - © privat

Gastkommentar

Tests an Kindern sind für Prognosen unbrauchbar6

  • Sogenannte evidenzbasierte Entwicklungsprognosen dienen nicht der Suche nach Stärken, sondern der Jagd nach oft nur scheinbaren Defiziten.

Fachleute bezeichnen Kinder als "wandelnde Entwicklungspotenziale". Diese Sicht stellt diverse Tests an Kindern in Frage. Die schicksalhafte (Nicht-)Mobilisierung kindlicher Entwicklungspotenziale ist von unzähligen fördernden, bremsenden oder verhindernden Zufällen abhängig: Welche Kinder treffen die Tester... weiter




Max Haller war Professor für Soziologie an der Universität Graz. Er ist Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Obmann der Wiener Gesellschaft für Soziologie. Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Killerroboter für Europa? Eine erschreckende Vision5

  • Die Stärke der EU ist seit jeher ihr Charakter als "Zivilmacht".

Erhard Fürst, mein ehemaliger Direktor am Institut für Höhere Studien, hat jüngst einen Gastkommentar zu Killerrobotern geschrieben, den man auf keinen Fall so stehen lassen sollte. Er schreibt zunächst, bei der Entwicklung von künstlicher Intelligenz und Robotik gebe es eine Anwendung... weiter




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