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Jürgen Prochnow als Kommandant in Wolfgang Petersens Verfilmung von "Das Boot". - © Ullstein-KPA

Mediengeschichte

Dacapo für einen Tiefgang3

  • "Das Boot" wurde neu gedreht und kommt im Herbst als TV-Serie heraus. Inzwischen ist über den Autor einiges mehr bekannt geworden.

Der deutsche Autor, Maler und ehemalige Kriegsberichterstatter Lothar-Günther Buchheim (1918 2007) veröffentlichte Anfang der Siebzigerjahre den Roman "Das Boot", in dem er das Schicksal einer deutschen U-Bootbesatzung im Zweiten Weltkrieg beleuchtete... weiter




Hinter dem alten Rathaus (hier auf einer Ansichtskarte) befand sich das Preßburger Kundschaftsamt. - © Hist. Ansichtskarte/Repro: M. Ziegler

Ein Zeitungsprojekt 1781ff nach Wiener Vorbild

Himbeersirup und Wanzentinktur1

  • Das "Preßburger Kundschaftsblatt" half bei Personen- sowie Stellensuche.
  • Es musste nach knapp drei Jahren 1783 schließen.

Im Oktober 2016 stellten die Zeitreisen in Ausgabe Nro. 364 die "Preßburger Zeitung" vor, eine 1764 erstmals erschienene Stieftochter der "Wiener Zeitung". Nur wenigen Fachleuten ist bekannt, dass für einen kurzen Zeitraum, nämlich 1781 bis 1783, in der damaligen Hauptstadt Ungarns noch eine weitere deutschsprachige Zeitung existierte... weiter




Die neuen Bilder zeigen den Monarchen bei diversen Anlässen, wie hier bei der Eröffnung des Künstlerhauses, 1914. - © Archiv Holzer

Geschichte

Majestätischer Medienmanager

  • Rund um 1900 nutzte Kaiser Franz Joseph das Medium der Fotografie, um sein Image als tatkräftiger und umsichtiger Monarch zu kultivieren.

Der mächtige schwarze Ring hebt sich scharf von den grauen Umrissen ab. Die Knochen treten dunkler hervor als die Fleischpartien, die im mehligen Grau des Hintergrundes nahezu verschwimmen. Diese Röntgenaufnahme - sie erschien 1904 in einer Wiener Illustrierten - wurde in der Öffentlichkeit als kleine Sensation angepriesen... weiter




Das Bild des alten Kaisers war in den Medien allgegenwärtig; die farbige Darstellung rechts erschien zum 75. Geburtstag auf einem Titelblatt einer Illustrierten. Links unten eine unvorteilhafter dargestellte Altersgenossin Franz Josephs; daneben eine Gratulantin mit zahmem Gamsbock als Geburtstagsgeschenk für den begeisterten Jäger. Beliebtes Thema waren auch die zahlreichen Audienzen (l. ob. Dienstmänner 1906). - © Bilder: Sammlung B. Hamann. Repro/Collage: M. Ziegler

Presse-Potpourri

Franz Josephs papierene Macht

  • Blick ins Archiv der Historikerin Brigitte Hamann.

Anmerkung: Bei Redaktionsschluss dieser Zeitreisenausgabe wurde bekannt, dass Brigitte Hamann am Dienstag verstorben ist (die "WZ" berichtete). Daher konnte die Trauernachricht hier nicht mehr berücksichtigt werden.Unter einem Schatz stellt man sich gemeinhin etwas anderes vor als zerbeulte Schachteln voll vergilbter Zeitungen... weiter




Aus der Stadt (l.: Bild um 1914) berichtete die "Preßburger Zeitung" wie aus dem Umland. Auch über Musikgrößen (Aquarell r.: Der am Baum lehnende junge Liszt bei dem damals Zigeuner genannten Volk). - © Bilder: F. Zöhrer, Öst. Künstlerbuch, u.a. Wien 1891/Postkarte

Preßburger Zeitung

Eine Stieftochter unseres Blattes

  • Nach dem Wiener Vorbild von 1703 hatte die Stadt, die nun Bratislava heißt, 1764ff eine Gazette.
  • Nicht nur 200 Jahre zurückgeblättert.

Familiengeschichte kann auch bei Zeitungen verwickelt ausfallen. Nehmen wir unser 313 Lenze zählendes Blatt, die als "Wiennerisches Diarium" entstandene "Wiener Zeitung".Dass die Gründung von 1703 eine ältere Schwester namens "Ordinari Zeittung" (Geburtsjahr: 1621) hat, wissen aufmerksame Zeitreisende... weiter




Band 1 der kürzlich erschienenen "Österreichischen Mediengeschichte". - © Springer VS

Depeschen

Ein Stück "WZ"-Historie ausgelobt!

Nussknackerinnen und Nussknacker haben in den nächsten Monaten die Chance, eine Novität als Buchpreis zu gewinnen: Den 1. Band der vor allem für die Wissenschaft bestimmten "Österreichischen Mediengeschichte" (bis 1918; ein 2. Band über die Zeit 1919ff ist geplant)... weiter




Experiment im "Wienerischen Diarium" : Ab 1766 erschienene Beilage "Gelehrte Nachrichten" (l.: Kopf der ersten Ausgabe). Aufklärer Joseph von Sonnenfels (r.) dürfte das Projekt unterstützt haben.

Forschung zur frühen Journalistik in Wien

Unser Blatt - der Wegbereiter1

  • Mediengeschichte Österreichs nun in wissenschaftlichem Werk dokumentiert.
  • Ein Kapitel gilt 1703ff und der Rolle des "Diariums".

Vor kurzem erschien ein Sammelwerk, das sich in kompakter, aber umfassender Form der österreichischen Mediengeschichte widmet. Es handelt sich um den 1. Band, der die Zeit bis 1918 abdeckt (Band 2 für die Jahre 1919ff ist geplant). Zehn wissenschaftliche Beiträge zeichnen die Entstehung... weiter




Anni Schulz: Juroren im Wiener Künstlerhaus, 1930. - © Archiv Anton Holzer

Fotografie

Beruf: Fotojournalistin

  • In den 1920er Jahren begannen Frauen für Zeitungen und Magazine zu fotografieren.

Gestikulierend blicken die Männer in eine Richtung. Die Herren, so erfahren wir aus der Bildbeschriftung, sind Juroren, die sich im Wiener Künstlerhaus zu einer Arbeitssitzung eingefunden haben. Als die Wiener Fotojournalistin Anni Schulz 1930 diese Szene ablichtete, stellte sie dieser Männerriege ein zweites Foto gegenüber... weiter




Ein Bild aus Rübelts erster großer Fotoreportage: "Die Giftmörderinnen", 1929 beim Gerichtsprozess in der ungarischen Stadt Szolnok aufgenommen. - © ÖNB/Wien, Lothar Rübelt

Lothar Rübelt

Die Kunst des Augenblicks2

  • Lothar Rübelt war der bekannteste österreichische Fotojournalist des 20. Jahrhunderts. Wer sich mit seinem Schaffen befasst, begegnet einem großen, aber politisch fragwürdigen Fotografen.

"Das Telephon schrillt. Eine kurze Meldung jagt durch den Draht. Apparat und Platten, stets griffbereit, werden gefaßt, hinunter aufs Motorrad und davon. Von weitem schon zeigt eine dichte Menschenmenge den Tatort an. Das Rad dient als Tribüne. Ein Blick für die Lichtverhältnisse, einige sichere Griffe an der Kamera, der Verschluß schnurrt... weiter




Wien im 18. Jh. - streng bewacht. In der Vorstadt patrouillierte der Nachtwächter, in der Stadt beäugte Wachpersonal den kleinsten Streit an einem Stand. - © Bilder aus: Hermann Oberhummer, Die Wiener Polizei, Band I, Wien 1938 (die teilwiedergegebenen kolorierten Stiche stammen von G. E. Opitz)

Mediengeschichte

Majestätsbeleidigung im "Diarium"4

  • 1725 verbot man unserem Blatt die beliebteste Rubrik.
  • Nicht nur 290 Jahre zurückgeblättert.

Was bisher geschah: Ende 1721 verlor Verleger Johann Baptist Schönwetter das kaiserliche Privileg zur Herausgabe unseres Blattes, das damals "Wienerisches Diarium" hieß. Landesherr Karl VI. hatte plötzlich eine hohe Abgabe für Gazetten ("Arrha") ersonnen - zur Finanzierung des gediegenen... weiter




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