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Panorama der Stadt, die nun Istanbul heißt; r.: türkische Damen; beides 19. Jh. - © Bilder: Views in the Ottoman... (1810)/Archiv

Zur Geschichte Istanbuls

Blutvergießen am Goldenen Horn5

  • Konstantinopel 1203/1204 von Kreuzrittern, 1453 von den Osmanen geplündert.
  • Atatürk verlegte Hauptstadt 1923 nach Ankara.

Sie hätten es sich nicht träumen lassen, dass es in der ganzen Welt eine so reiche Stadt gebe, als sie die hohen Mauern, die reichen Türme und Paläste und die hohen Kirchen erblickten . . ." So beschrieb ein Augenzeuge einst das Erstaunen der Eroberer, als ihr Ziel vor ihnen auftauchte... weiter




Hamit Bozarslan im Gespräch über die Türkei mit der "Wiener Zeitung". - © WZ/Moritz ZieglerInterview

Türkei

"Die Türkei sitzt im Gefängnis Kurdistans"63

  • Historiker Hamit Bozarslan über Minderheiten, Traumata der türkischen Geschichte und wirtschaftlichen Terrorismus.

"Wiener Zeitung": Warum ist die Kurdenfrage oder die armenische Frage so wichtig, um die Türkei zu verstehen? Hamit Bozarslan: In der Geschichte des späten Osmanischen Reiches gab es sehr viele Massaker. 1914 lebten 20 Prozent Christen in den türkischen Territorien. Diese wurden ausgerottet oder aus dem Land vertrieben... weiter




Leitartikel

Ankaras Schande38

Eine Gelegenheit, alle gegen sich aufzubringen, sollte sich ein Leitartikler keinesfalls entgehen lassen. Fangen wir mit der Türkei an: Die Weigerung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, den Genozid an den Armeniern im Jahr 1915 beim Namen zu nennen, ist schlicht eine Schande für den Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches... weiter




Armenier

Völkermord beim Namen nennen11

  • Parteien bezeichnen Massaker an Armeniern durch Osmanen als "Völkermord."Ankara ist empört und beruft Botschafter ein.

Wien/Ankara. Nicht einmal ignorieren war die Devise: Während Armenier zu Hunderttausenden abgeschlachtet wurden, übten sich die Verbündeten des Osmanischen Reichs - Deutschland und Österreich-Ungarn - in Zurückhaltung. "Unsere freundschaftlichen Beziehungen (mit der Türkei) dürfen durch diese innertürkische Verwaltungsangelegenheit nicht nur nicht... weiter




Thomas Schmidinger ist Politikwissenschaftler und Lektor an der Universität Wien und der Fachhochschule Vorarlberg sowie Mitbegründer des in der Deradikalisierungsarbeit tätigen Netzwerks Sozialer Zusammenhalt (www.derad.at).

Gastkommentar

Die 100 Jahre des Musa Dagh24

  • Auch 100 Jahre nach dem Genozid von 1915 kämpfen Assyrer und Armenier wieder um ihr Überleben.

100 Jahre ist es her, dass die jungtürkische Regierung damit begann, die Armenier im verbliebenen Osmanischen Reich in die Wüsten Syriens zu deportieren und zu vernichten. Mit der Verhaftung und Verschleppung der Intellektuellen am 24. April 1915 wurden die Gemeinden enthauptet... weiter




Die alten Kirchen und Gebäude - wie hier in der Provinz Syunik - prägen Armenien und das historische Gedächtnis des armenischen Volkes. - © Jane Sweeney/ JAI/ Corbis

Genozid

Das Recht auf Wahrheit10

  • Hundert Jahre nach der gezielten Vernichtung des armenischen Volkes hat die internationale Politik die moralische Verpflichtung, diese Untat endlich als Völkermord anzuerkennen.

Der 24. April 1915 war ein Schicksalstag des armenischen Volkes. Mit diesem Datum begann im Osmanischen Reich die Deportation, die in einen Völkermord mündete bzw. mit diesem Ziel gestartet wurde. Obwohl diese gezielte Vernichtung des armenischen Volkes mehr als 1,5 Millionen Menschen das Leben kostete... weiter




Armenier

Trauma und Paranoia2

  • Gedenktag der Armenier-Verfolgungen am 24. April: Die offizielle Türkei verweigert sich der Aufarbeitung.

Athen. (n-ost) Vor fünf Monaten, beim Besuch von Papst Franziskus in der Türkei, war die Welt noch in Ordnung. Eine Visite im Prunk-Palast von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, ein gemeinsames Gebet mit dem Istanbuler Mufti Rahmi Yaran in der Blauen Moschee - die Reise war auf Harmonie und versöhnliche Gesten angelegt... weiter




Das Mahnmal für die Opfer des Genozids auf der Schwalbenfestung in Armeniens Hauptstadt Jerewan. - © CTHOE/ Wikimedia Commons

Genozid

Das Trauma der Vergangenheit10

  • In den Jahren 1915 und 1916 wurden die Armenier systematisch verfolgt und ermordet. Die Erinnerung an den Genozid prägt auch 100 Jahre danach grundlegend das Selbstverständnis des armenischen Staates.

Im Jahr 1921 ging ein junger Orientreisender aus Amerika in Venedig an Bord eines Schiffes, das ihn nach Istanbul bringen sollte. Unter den Mitreisenden befanden sich besonders viele Armenier, darunter einer, "dessen Vater, Mutter und drei Schwestern in Trapezunt vor seinen Augen von den Türken in kleine Stücke zerhackt wurden"... weiter




Papst Franziskus

Gedenken an den Genozid31

  • Messe im Petersdom zum 100. Jahrestag des Massenmords an den Armeniern.

Vatikanstadt. Die offizielle Türkei leugnet bis heute, was im Rest der Welt als Genozid gilt. Deshalb gelten Worte, wie sie Papst Franziskus am Sonntag bei einer Gedenkmesse im Petersdom fand, als Affront, und diplomatische Reaktionen lassen nicht lange auf sich warten... weiter




Türkische Soldaten mit gefangenen Frauen und Kindern während des Dersim-Aufstandes.

Kurden

Kurden in der Türkei (1): 1900-193817

  • Die nie eingehaltenen Verträge.

Aufgrund der repressiven Politik des Sultans Abdülhamids II. (1876-1909) versprachen sich die Minderheiten auf türkischem Gebiet zunächst eine Liberalisierung von den oppositionellen Jungtürken. Allerdings setzte sich dort bald eine vehement nationalistische Strömung unter Enver Bey (Enver Pascha) die von einem großtürkischen Reich bis zu den... weiter




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