• 24. April 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Filmkritik

Parabel der Popkultur2

  • Steven Spielbergs "Ready Player One" überzeugt.

Wenn es jemanden gibt, der die gesamte Popkultur der letzten 40 Jahre in einen einzigen Film packen kann, dann ist das Steven Spielberg. Der 71-jährige Wunderknabe hat seit Anbeginn seiner Karriere konsequent daran gearbeitet, mit viel Phantasie und Enthusiasmus Bilderwelten voller Anmut und Rasanz zu gestalten, die ihresgleichen suchen. Von "E.T... weiter




Sawyer Valentini (Serien-Star Claire Foy) will nichts mehr als ihre Entlassung aus der psychiatrischen Anstalt. - © Fox

Unsane

B-Movie mit Botschaft3

  • Steven Soderberghs rasant-unterhaltsamer Thriller "Unsane - Ausgeliefert" entstand am iPhone.

Wer in Hollywood Filme dreht, der kennt die KISS-Regel in- uns auswendig. Diese hat nichts mit Küssen auf der Leinwand zu tun, wie der Name nahelegen könnte, sondern sie besagt, dass man in dramaturgischer und produktionstechnischer Hinsicht alles kurz und einfach hält: Keep It Short and Simple eben... weiter




The Death of Stalin

Groteske Ränkespiele

  • "The Death of Stalin", bittere Satire über Machtkampf.

Moskau 1953: Hochrangige Parteigenossen aus dem Ministerrat speisen, zechen und scherzen ausgelassen mit ihrem Staatschef. Dennoch hängt die berüchtigte Todesliste als Folge eines einzigen falschen Wortes bereits zu Beginn über den Hochprivilegierten... weiter




JIm Knopf

Neu im Kino

Einmal Insel und zurück (fan) Michael Ende (1929-1995) ist heute noch einer der erfolgreichsten deutschen Jugendbuchautoren. Nach "Die unendliche Geschichte" und "Momo" kommt der farbige Waisenknabe Jim Knopf auf die Leinwand. Mit seinem Freund, dem Lokführer Lukas und der Dampfeisenbahn Emma brechen sie von der winzigen Insel Lummerland zur... weiter




Filmkritik

Die Familie stört nur

  • "Die Sch’tis in Paris", amüsant, aber wenig originell.

Vor zehn Jahren wurde "Willkommen bei den Sch’tis" ein riesen Kinohit. Ob sich der Erfolg wiederholt, ist fraglich. Dafür fällt das Sequel zwar stellenweise witzig aus, aber meist eher lau. Wobei es sich eigentlich um keine Fortsetzung handelt, sondern eine Variante der gehabten Mechaniken. Ergänzt durch Unterschiede sozialer Schichten... weiter




Freigesprochener Kriegsverbrecher: Karl Fischer (Mitte) mimt den "Schlächter von Wilna" Franz Murer. - © Ricardo Vaz Palma/Prisma Film

Filmkritik

Völlig unfassbar5

  • Christian Frosch erzählt in seinem jüngsten Film den Prozess um Franz Murer nach.

Das Sakko, mit dem Franz Murer vor den Richter treten will, trägt ein paar Abzeichen. "Tun sie die lieber runter", mahnt ihn sein Anwalt. Denn Abzeichen zu tragen, wenn man als Kriegsverbrecher und Mörder vor Gericht sitzt, kommt nicht so gut, findet er. Abzeichen hat Franz Murer vor seinem Prozess 1963 genug getragen: Hakenkreuze zum Beispiel... weiter




Filmkritik

Weibliches Sprachrohr

  • "Maria Magdalena" wird der Grundidee nicht gerecht.

Maria Magdalena war jahrhundertelang eine der umstrittensten Persönlichkeiten der Bibelgeschichten, anfangs die Nebenfigur einer Sünderin, sogar Prostituierte, bis hin zur Spekulation, die Ehefrau von Jesus gewesen zu sein, die mit ihm in die Provence flüchtete... weiter




Immer freundlich: Molly Bloom (Jessica Chastain) sorgt sich rührend um "ihre" Pokerspieler, die allesamt Millionäre sind. - © Constantin Film

Molly's Game

Ein "All In" mit Folgen1

  • "Molly’s Game" zeigt Jessica Chastain als gewiefte Poker-Lady Molly Bloom.

Wer mit 140 Stundenkilometern bei einer steilen Schussfahrt aus der Spur fliegt und sich dabei den Rücken zertrümmert, der ist für alle Zukunft wohl hart im Nehmen. Der Skirennläuferin Molly Bloom (Jessica Chastain) ergeht es so - und ihre von Aaron Sorkin erzählte Lebensgeschichte ist tatsächlich wahr: Bloom war einst die große Hoffnung der USA... weiter




Death Wish

Danke für die Waffen

  • "Death Wish", ein heutzutage völlig unnötiges Remake.

Er heißt wieder Paul Kersey, ist aber jetzt Chirurg. Das Ganze spielt in Chicago statt New York. Wovon die Rede ist? Von "Ein Mann sieht Rot", Original: "Death Wish". 1974, insgesamt vier Folgen, mit Charles Bronson verfilmt. Der Racheengel heizte bereits damals heftige Diskussionen an... weiter




The Green Lie

Neu im Kino

Weckruf und Grünfärberei (vf) Es ist erschreckend und ernüchternd: "Nachhaltig", "fair" und sonstige Gütesiegel dienen dem sogenannten Greenwashing, also dem Reinwaschen vieler Konzerne, damit die Konsumierenden beim Kauf dieser Produkte der Überzeugung sind, verantwortungsbewusst zu handelt... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung