• 25. Februar 2018

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Schlagwortsuche

Kämpfen gemeinsam um die Pressefreiheit: Ben Bradlee (Tom Hanks) und Kay Graham (Meryl Streep). - © UPI

Filmkritik

Extrablatt für die Trump-Ära1

  • Zeitgeist-Aktionismus: Steven Spielbergs "Die Verlegerin" mit Meryl Streep.

Politiker lügen. Heute weiß man das. In den 1970ern war das aber noch eine Nachricht wert. Und was für eine: Eine, die sogar ins Gefängnis bringen kann. Eigentlich war es ein Scoop der "New York Times", aber Steven Spielbergs Film "Die Verlegerin" erzählt die Geschichte aus der Perspektive der Konkurrentin, der "Washington Post"... weiter




Neu im Kino

Fußnotengetrommel

  • "Score" fehlt die ausgegorene filmische Partitur.

Ein faszinierendes Thema: die Geschichte der Filmmusik und ihre gewaltige Komplexität. Vom Stummfilm an, der mit Soloinstrumenten, danach durch Ensembles begleitet wurde. Daraus entwickelte sich eine eigene Dimension. Solche Aufarbeitungen könnten ungeheuer spannend ausfallen... weiter




Neu im Kino

Handkamera des Grauens

  • In "Heilstätten" rächt sich die Ignoranz junger Blogger.

In den Heilstätten nahe Berlin wurden zur NS-Zeit Menschenversuche an Tuberkulosekranken durchgeführt. In "Heilstätten" macht sich eine Gruppe erfolgreicher YouTuber auf zur "Challenge" im Geisterhaus: 24 Stunden wollen sie vor schauriger Kulisse ihre berühmten Gesichter in die Handkamera halten, um ihre Follower-Zahlen in die Höhe zu treiben... weiter




Filmkritik

Leben, Witz und Tod

  • Josef Hader als Lebensmüder in "Arthur & Claire".

Telefonische Meinungsumfragen, Haare, die aus Nase und Ohren wachsen, das Geräusch eines Staubsaugers... Drei Seiten ist Arthurs (Josef Hader) Liste lang, auf der er alles aufgeschlüsselt hat, was er nach seinem Tod nicht vermissen wird. Was er vermissen wird, darüber denkt er erst gar nicht nach... weiter




Filmkritik

Korrektes Kino

  • Ridley Scott tauschte Spacey gegen Plummer.

Wer "Alles Geld der Welt" im Original sehen will, hat Pech: Nach den Missbrauchsvorwürfen gegen Schauspieler Kevin Spacey wurden alle seine Szenen aus dem Film entfernt und nachgedreht. Mit dem 88-jährigen Christopher Plummer, der nunmehr dafür auf einen Oscar als bester Nebendarsteller hoffen darf... weiter




Video

Filmkritik

Sex mit dem Wassermann4

  • Guillermo del Toros "The Shape of Water" ist mit 13 Nominierungen der Oscar-Favorit des Jahres.

Die Unterwasser-Blase, in der sich die stumme Putzfrau Elisa (Sally Hawkins) befindet, besteht aus Liebemachen im randvoll gelaufenen Badezimmer, auf dass es von der Decke des unteren Nachbarn tropfen möge. "The Shape of Water" propagiert solche märchenhaften, verträumten, ja richtig romantischen Szenen... weiter




Ganz schön kalt ist vor allem der jungen FBI-Agentin (Elizabeth Olsen) aus Florida, Jeremy Renner ist da härter im Nehmen. - © Thimfilm

Wind River

Leid in Eis und Schnee1

  • "Wind River" will Vergewaltigungsmorde im bitterkalten Wyoming aufklären.

Was ist der 18-jährigen Frau, die zu Beginn von "Wind River" barfuß und im Vollmondschein durch eine nächtliche Schneelandschaft läuft, wohl zugestoßen? Sie verendet wie ein sterbendes Tier im Schnee in der eiskalten Bergwelt Wyomings, mitten in einem Indianerreservat. Ihr Tod gibt dem Fährtenleser und Jäger Cory Lambert (Jeremy Renner) Rätsel auf... weiter




Fifty Shades of Grey - Befreite Lust

Lust am Luxus1

  • Selbstblätterndes Hochglanzprospekt: "Fifty Shades of Grey - Befreite Lust" beendet die Trilogie des Begehrens.

Ja, sie will. Christian Grey (Jamie Dornan) und Anastasia Steele (Dakota Johnson) heiraten und sie wird damit zur Mrs. Grey. Die Flitterwochen ähneln einer Abfolge an Reiseempfehlungen aus dem Luxuskatalog. Bald jedoch bedroht Anas ehemaliger Chef Jack Hyde (Eric Johnson) das Glück des jungen Ehepaars... weiter




"The Disaster Artist" ist James Franco in der Rolle des Möchtegern-Filmemachers Tommy Wiseau, der 2003 "The Room" fabrizierte. - © Warner

Filmkritik

So schlecht3

  • James Franco spielt und inszeniert die Entstehungsgeschichte des schlechtesten Films aller Zeiten.

James Franco ist einer dieser Wunderknaben, die auch nach veritablen Flops niemals aus der Spur geraten. Einige seiner eigenen Regiearbeiten wie etwa "Child of God" oder "In Dubious Battle" waren an Sperrigkeit kaum zu überbieten, zugleich hat Franco als Schauspieler immer wieder in Blockbustern von epischer Breite mitgewirkt, von "Why Him... weiter




Keiner schlägt so distinguiert die Beine übereinander wie Daniel Day-Lewis.  - © APAweb / afp, Lars Niki

Filmkritik

Wie am Schnürchen1

  • Daniel Day-Lewis als abgespannter Modemacher.

Als wolle er die Oscar-Gerüchte noch weiter anheizen, verkündete Daniel Day-Lewis, dass es sich bei Reynolds Woodcock in "Der seidene Faden" um seine letzte Rolle handle: Als Schneider nippt er im London der 1950er Jahre an seinem grünen Tee, als Alma (Vicky Krieps) als neue Muse in sein Leben tritt... weiter




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