• 26. April 2018

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Am Höhepunkt seiner Macht stellt der IS seine Erfolge demonstrativ zur Schau. Heute ist die Terrormiliz militärisch größtenteils besiegt. - © reutersInterview

Terrorismus

Die Nachfolger des IS stehen bereit20

  • Laut dem Terrorexperten Peter Neumann ist die dschihadistische Bewegung noch lange nicht am Ende.

"Wiener Zeitung": Der Islamische Staat (IS) ist militärisch größtenteils besiegt. Werden wir jetzt, da dieses große Identifikationsmoment weg ist, weniger Terroranschläge erleben? Oder ist genau das Gegenteil der Fall? Peter Neumann: Die Situation ist derzeit im Fluss, und niemand kann das so genau voraussagen... weiter




Peter Neumann ist seit 2008 Direktor des International Centre for the Study of Radicalisation am Londoner King’s College. Der deutsche Politikwissenschafter zählt zu den renommiertesten Experten für islamistischen Terrorismus.

Peter Neumann

Die Nachfolger des IS stehen schon bereit2

  • Der Islamische Staat ist militärisch zwar besiegt. Die dschihadistische Bewegung ist damit aber noch lange nicht am Ende. Laut dem Terrorexperten Peter Neumann ist es gut möglich, dass schon bald neue Organisationen das Erbe des IS antreten.

"Wiener Zeitung": Der Islamische Staat (IS) ist militärisch größtenteils besiegt. Werden wir jetzt, da dieses große Identifikationsmoment weg ist, weniger Terroranschläge erleben? Oder ist genau das Gegenteil der Fall? Peter Neumann: Die Situation ist derzeit im Fluss, und niemand kann das so genau voraussagen... weiter




Urteilsverkündung in Brüssel: Die Anklagebank blieb leer. - © ap

Terrorismus

20 Jahre Haft für mutmaßlichen Paris-Terroristen

  • Urteil wegen versuchten Polizistenmords in Belgien - Anwalt forderte Freispruch.

Paris/Brüssel. Der mutmaßliche Paris-Attentäter und IS-Terrorist Salah A. ist wegen versuchten Polizistenmordes in Belgien zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Das teilte das zuständige Gericht am Montag in Brüssel mit. Schuldig gesprochen wurde der Franzose marokkanischer Abstammung wegen einer Schießerei kurz vor seiner Festnahme in Brüssel im... weiter




Vor der Polizeiwache Carcassonne legten Bürger Blumen für das Opfer, den 45-jährigen Polizisten. - © APAweb / Reuters, Regis Duvignau

Geiselnahme

Polizist stirbt: Frankreich trauert um Helden7

  • Ermittler finden mit digitalen Datenträgern Hinweise auf die IS-Miliz.

Paris. Nach dem Tod eines Polizisten, der sich beim islamistischen Terroranschlag am Freitag gegen Geiseln hatte eintauschen lassen, herrscht in Frankreich große Trauer. "Indem er sein Leben gegeben hat, um die mörderische Eskapade eines dschihadistischen Terroristen zu stoppen, ist er als Held gefallen"... weiter




Mitglieder der von den USA geführte Anti-IS-Koalition haben sich am Dienstag in Kuweit getroffen. - © APAweb / AP, Jon Gambrell

USA

Tillerson: Kampf gegen IS muss weitergehen1

  • Zerstörte Gebiete in Syrien und im Irak müssen schnell wieder aufgebaut werden, so der US-Außenminister.

Kuweit. US-Außenminister Rex Tillerson hat dazu aufgerufen, den Kampf gegen die Terrormilz "Islamischer Staat" (IS) bis zur endgültigen Niederlage der Extremisten fortzusetzen.Die Terrormiliz stelle auch nach dem Ende der großen Militäreinsätze für den Nahen Osten und andere Länder weiterhin eine Gefahr dar... weiter




Bürgermeisterin Leila Mustafa. - © Ramsauer

Syrien

"Der ,Islamische Staat‘ ist nicht vom Himmel gefallen"83

  • Leila Mustafa, die Bürgermeisterin der ehemaligen IS-Hauptstadt Rakka, über den eigentlichen Anti-Terror-Krieg.

"Wiener Zeitung": Frau Mustafa, meinen Sie, dass eine junge Kurdin wie Sie von der mehrheitlich arabischen Bevölkerung Rakkas akzeptiert wird? Leila Mustafa: Ich übe meine Tätigkeit ja gemeinsam mit einem ebenso gewählten arabischen Mann aus. Diese Doppel-Führung soll zeigen, dass Syrien ein neues System braucht, in dem alle Gruppe Mitsprache haben... weiter




Islamischer Staat

Nach dem Sieg ist vor dem Krieg37

  • Der IS ist nicht geschlagen, sondern hat sich neu formiert. In Syrien und dem Irak könnte sich die Terror-Geschichte wiederholen.

Bagdad/Damaskus. Eine weiße Flagge, ein Löwenkopf als Wappenzeichen: Truppen mit diesen Insignien verüben seit Wochen Angriffe im Zentral-Irak. Noch ist ihre militärische Kapazität gering, doch ihr Potenzial immens. Denn diese Angriffe werden als Indiz gewertet, dass sich im Irak derzeit eine neue Dschihadisten-Miliz formiert... weiter




Die Hirten in Mali hatten mit Dschihadisten nie etwas am Hut. Das hat sich geändert. - © afp/Saget

Dschihadismus

Warum Malis und Nigers Hirten in den Dschihad ziehen6

  • Tuareg und Fulbe lebten Jahrhunderte meist friedlich zusammen - Gaddafis Sturz und Zustrom von Waffen gelten als Wendepunkt.

Niamey/Bamako. (reuters) Als Doundou Chefou als Jugendlicher erstmals zur Waffe griff, tat er es aus dem gleichen Grund wie viele andere Hirten der Volksgruppe der Fulbe entlang der Grenze zwischen Niger und Mali: Er wollte sein Vieh schützen. Chefou hatte damals, vor einem Jahrzehnt, nichts gegen den Staat Niger, ganz zu schweigen davon... weiter




Mittels weißer Flagge demonstrieren aus einer einstigen Bastion des "Islamischen Staates" geflüchtete Frauen, dass sie mit der Terrormiliz vermeintlich nichts zu tun haben. - © afp/Al-Rubaye

Islamischer Staat

Die verlorenen Töchter20

  • Nach dem Fall der Hochburgen des "Islamischen Staates" im Irak und in Syrien rückt die Frage in den Vordergrund, was mit den überlebenden ausländischen Familien der Kämpfer geschehen soll.

Erbil. Die 16-jährige Deutsche Linda W. wartet in einem Hochsicherheitsgefängnis in Iraks Hauptstadt Bagdad auf ihre Zukunft. Wahrscheinlich in Panik. Sie könnte zum Tode verurteilt werden, so der letzte Stand in diesem Drama um ein junges Mädchen, das aus Deutschland heimlich ausreiste... weiter




Besonders schwer haben die Kämpfe, Granaten und Bombenden Teil Mosuls getroffen, der westlich des Flusses Tigris liegt. - © APA, Reuters, Thaier Al-Sudani

Mosul

Die tote Stadt, die leben will7

  • Die irakische Stadt Mosul ist völlig zerstört, der Aufbau wird Jahrzehnte dauern - und mehr als eine Milliarde Euro kosten.

Mosul (Mossul)/Bagdad. Khaled al-Jabouri kann sich noch genau daran erinnern, wie dieser Platz früher aussah. Dort drüben die Gemüsehändler, daneben Restaurants und Cafes, das Leben pulsierte. "Es war immer voll hier, das ist das Zentrum Mosuls", sagt der grauhaarige Mann mit einer Stimme, die von Zigaretten heiser geworden ist... weiter




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