• 17. Februar 2019

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Schlagwortsuche

- © Andrea Jeska

Irak

"Nun werden unsere Seelen ausgelöscht"41

  • Vier Jahre nach ihrer Vertreibung leben noch immer 320.000 Jesiden in Flüchtlingslagern.

Bagdad. Sie waren immer zu viert. Almaz, Amira, Nassor und Halida. Zu viert saßen zu Hause und sahen sich Videos auf dem Handy an. Auf Instagram posteten sie Fotos von sich und manchmal lasen sie die Accounts der Jungs, die sie mochten. Und immer sagten die anderen: Was habt ihr eigentlich den ganzen Tag so viel miteinander zu reden... weiter




Auch in Erbil können die Christen wieder Weihnachten feiern. - © Getty/Chris McGrath

Irak

Das Kreuz auf den Trümmern des Kalifats18

  • Fast die Hälfte der vom IS vertriebenen Christen im Irak ist zurück in ihrem Stammland unweit der früheren IS-Hauptstadt Mossul. Eine alte Kultur wehrt sich gegen den Untergang. Doch die Zukunft ist ungewiss.

Mossul. Der Christ Mohanad Hanna Yousif kauft seine Ware dort, wo das IS-Kalifat bis zum Juli 2017 noch seine Hauptstadt hatte. Er steigt an einem Platz im Osten Mossuls in ein Auto. "Guten Tag, wie geht es Ihnen?", sagt er auf Deutsch. Über eine frisch asphaltierte Straße geht es heraus aus der Stadt... weiter




Die Jesidin Aschwak sagt, was sie erlebt habe, sei kein Einzelfall. - © APAweb, afp

Jesiden

"Niemand hört uns"40

  • Eine Jesidin wurde an den IS verkauft. Es gelang ihr die Flucht nach Deutschland. Dort trifft sie ihren Peiniger wieder.

Erbil/Karlsruhe. Die Jesidin Aschwak Hadschi Hamid Talo hätte niemals gedacht, dass sie einmal aus Deutschland zurück in den Irak fliehen müsste. Die 19-Jährige fühlte sich sicher als Flüchtling in Schwäbisch Gmünd in Baden-Württemberg. Dann habe sie ausgerechnet dort aber den IS-Kämpfer getroffen... weiter




Jesiden

Österreich soll 300 Jesidinnen aufnehmen45

  • Der SPÖ-EU-Abgeordnete Weidenholzer und der grüne Landesrat Anschober fordern die Regierung zur Handlung auf.

Wien. Der Europa-Abgeordnete Josef Weidenholzer (SPÖ) und der oberösterreichische Landesrat Rudi Anschober (Grüne) haben die Aufnahme von 300 jesidischen Frauen und Kindern in Österreich gefordert. "6.500 jesidische Frauen seien ab 2014 vom IS versklavt oder verkauft worden. Rund 2... weiter




Blick in eine armenisch-christliche Kirche in Isfahan. - © Isabelle Eshragi/Agence Vu/picturedesk.com

Iran

Ein schleichender Exodus6

  • Die Islamische Republik Iran erkennt zwar alle religiösen Minderheiten rechtlich an, de facto werden aber Nicht-Muslime benachteiligt und verfolgt.

Auf dem Weltverfolgungsindex 2017 des überkonfessionellen Hilfswerks Open Doors nimmt der Iran den achten Platz ein und gehört damit zu jenen Ländern, in denen Christen einem sehr hohen Maß an Verfolgung ausgesetzt sind. Die Hoffnung, dass sich nach Abschluss des Atomabkommens mit dem Iran im Juli 2015 die Situation in dieser Beziehung entspannen... weiter




Islamischer Staat

Der IS regelt fast alles

  • Vom Bart bis zur Sklavin.

Sarka/Schura.  Dorf für Dorf haben sich die irakischen Soldaten und Milizionäre in den vergangenen Wochen rund um die irakische Großstadt Mossul vorgekämpft. Immer weiter ziehen sich Anhänger der Extremistenmiliz Islamischer Staat zurück. Dabei hinterlassen sie in eroberten Dörfern Unterlagen und Plakate... weiter




Schiiten-Milizen zeigen im Nordirak Muskeln. Nicht nur in Mossul (Bild), auch in Kirkuk wollen sie in Zukunft mitreden. - © afp/Al-Rubaye

Irak

Kirkuks düstere Zukunft1

  • Nordiraks Ölstadt steht vor brutalem Machtkampf zwischen Kurden, Arabern und Schiiten, sobald Mossul befreit ist.

Kirkuk. Hassan hat es geahnt. "Wenn Daesh-Kämpfer (Islamischer Staat) in Bedrängnis geraten, schlagen sie um sich", sagte der Mann aus Kirkuk im Kaffeehaus "Today" am Tag, als die Militäroffensive zur Rückeroberung von Mossul vor gut zwei Wochen begann. "Dann haben wir hier auch keine Ruhe mehr... weiter




Chefredakteur Reinhard Göweil.

Leitartikel

Kampf um die Aufklärung20

Seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs sind Christen in dieser Region besonderer Verfolgung ausgesetzt. Sie werden verschleppt, getötet - im besten Fall vertrieben. Radikale islamistische Organisationen und die Terrorbande IS wollen dem multi-religiösen Zusammenleben ein Ende setzen. Den Juden wird ja auch das Existenzrecht Israels abgesprochen... weiter




Jesidischen Frauen und Kindern, denen die Flucht nicht gelingt, steht im IS ein unbeschreibliches Martyrium bevor.

Buchkritik

60 Dollar kostet ein Mensch

  • Drei Jesidinnen schildern, was sie in der Gefangenschaft im IS erlebt haben.

Jesiden wenden sich zum Beten der Sonne entgegen und verehren Melek Taus. Gottes erhabenster Engel wird von einem Pfau dargestellt, weil dessen strahlenförmige Federn an die Sonne erinnern. Als Gott seinen sieben Engeln befahl, vor Adam niederzuknien, verbeugte sich Melek Taus nicht... weiter




Bilder aus dem Kalifat: Frauen in Mossul müssen sich von IS-Extremisten Burkas und Niqabs abholen, die nur einen Schlitz für die Augen freimachen. - © AP

Irak

IS hält 3.500 Menschen als Sklaven gefangen4

  • Seit Anfang 2014 wurden 18.800 Zivilisten getötet.
  • Laut UNO-Bericht sind die meisten jesidische Frauen und Kinder.

Genf. Die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) hält nach UNO-Angaben schätzungsweise 3.500 Menschen im Irak als Sklaven gefangen. Die meisten von ihnen seien Frauen und Kinder und gehörten zur religiösen Minderheit der Jesiden, heißt es in einem am Dienstag vorgelegten gemeinsamen Bericht der UNO-Hilfsmission für den Irak und des UNO-Büros für... weiter




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