• 22. September 2018

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Schlagwortsuche

Die Jesidin Aschwak sagt, was sie erlebt habe, sei kein Einzelfall. - © APAweb, afp

Jesiden

"Niemand hört uns"40

  • Eine Jesidin wurde an den IS verkauft. Es gelang ihr die Flucht nach Deutschland. Dort trifft sie ihren Peiniger wieder.

Erbil/Karlsruhe. Die Jesidin Aschwak Hadschi Hamid Talo hätte niemals gedacht, dass sie einmal aus Deutschland zurück in den Irak fliehen müsste. Die 19-Jährige fühlte sich sicher als Flüchtling in Schwäbisch Gmünd in Baden-Württemberg. Dann habe sie ausgerechnet dort aber den IS-Kämpfer getroffen... weiter




In seiner Funktion als Außenminister traf Sebastian Kurz die Jesidin und UNO-Sonderbotschafterin gegen Menschenhandel Nadia Murad im Mai in Wien. - © APAweb / AUSSENMINISTERIUM/DRAGAN TATIC

Jesiden

Österreich soll 300 Jesidinnen aufnehmen45

  • Der SPÖ-EU-Abgeordnete Weidenholzer und der grüne Landesrat Anschober fordern die Regierung zur Handlung auf.

Wien. Der Europa-Abgeordnete Josef Weidenholzer (SPÖ) und der oberösterreichische Landesrat Rudi Anschober (Grüne) haben die Aufnahme von 300 jesidischen Frauen und Kindern in Österreich gefordert. "6.500 jesidische Frauen seien ab 2014 vom IS versklavt oder verkauft worden. Rund 2... weiter




Blick in eine armenisch-christliche Kirche in Isfahan. - © Isabelle Eshragi/Agence Vu/picturedesk.com

Iran

Ein schleichender Exodus6

  • Die Islamische Republik Iran erkennt zwar alle religiösen Minderheiten rechtlich an, de facto werden aber Nicht-Muslime benachteiligt und verfolgt.

Auf dem Weltverfolgungsindex 2017 des überkonfessionellen Hilfswerks Open Doors nimmt der Iran den achten Platz ein und gehört damit zu jenen Ländern, in denen Christen einem sehr hohen Maß an Verfolgung ausgesetzt sind. Die Hoffnung, dass sich nach Abschluss des Atomabkommens mit dem Iran im Juli 2015 die Situation in dieser Beziehung entspannen... weiter




Islamischer Staat

Der IS regelt fast alles

  • Vom Bart bis zur Sklavin.

Sarka/Schura.  Dorf für Dorf haben sich die irakischen Soldaten und Milizionäre in den vergangenen Wochen rund um die irakische Großstadt Mossul vorgekämpft. Immer weiter ziehen sich Anhänger der Extremistenmiliz Islamischer Staat zurück. Dabei hinterlassen sie in eroberten Dörfern Unterlagen und Plakate... weiter




Schiiten-Milizen zeigen im Nordirak Muskeln. Nicht nur in Mossul (Bild), auch in Kirkuk wollen sie in Zukunft mitreden. - © afp/Al-Rubaye

Irak

Kirkuks düstere Zukunft1

  • Nordiraks Ölstadt steht vor brutalem Machtkampf zwischen Kurden, Arabern und Schiiten, sobald Mossul befreit ist.

Kirkuk. Hassan hat es geahnt. "Wenn Daesh-Kämpfer (Islamischer Staat) in Bedrängnis geraten, schlagen sie um sich", sagte der Mann aus Kirkuk im Kaffeehaus "Today" am Tag, als die Militäroffensive zur Rückeroberung von Mossul vor gut zwei Wochen begann. "Dann haben wir hier auch keine Ruhe mehr... weiter




Chefredakteur Reinhard Göweil.

Leitartikel

Kampf um die Aufklärung20

Seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs sind Christen in dieser Region besonderer Verfolgung ausgesetzt. Sie werden verschleppt, getötet - im besten Fall vertrieben. Radikale islamistische Organisationen und die Terrorbande IS wollen dem multi-religiösen Zusammenleben ein Ende setzen. Den Juden wird ja auch das Existenzrecht Israels abgesprochen... weiter




Jesidischen Frauen und Kindern, denen die Flucht nicht gelingt, steht im IS ein unbeschreibliches Martyrium bevor.

Buchkritik

60 Dollar kostet ein Mensch

  • Drei Jesidinnen schildern, was sie in der Gefangenschaft im IS erlebt haben.

Jesiden wenden sich zum Beten der Sonne entgegen und verehren Melek Taus. Gottes erhabenster Engel wird von einem Pfau dargestellt, weil dessen strahlenförmige Federn an die Sonne erinnern. Als Gott seinen sieben Engeln befahl, vor Adam niederzuknien, verbeugte sich Melek Taus nicht... weiter




Bilder aus dem Kalifat: Frauen in Mossul müssen sich von IS-Extremisten Burkas und Niqabs abholen, die nur einen Schlitz für die Augen freimachen. - © AP

Irak

IS hält 3.500 Menschen als Sklaven gefangen4

  • Seit Anfang 2014 wurden 18.800 Zivilisten getötet.
  • Laut UNO-Bericht sind die meisten jesidische Frauen und Kinder.

Genf. Die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) hält nach UNO-Angaben schätzungsweise 3.500 Menschen im Irak als Sklaven gefangen. Die meisten von ihnen seien Frauen und Kinder und gehörten zur religiösen Minderheit der Jesiden, heißt es in einem am Dienstag vorgelegten gemeinsamen Bericht der UNO-Hilfsmission für den Irak und des UNO-Büros für... weiter




Ein Jeside patrouilliert im irakischen Sinjar. Er kämpft aufseiten der kurdischen Peschmerga gegen den IS. - © reuters/Azad Lashkari

Sinjar

Sinjar ist ein Trümmerfeld3

  • Peschmerga haben die Jesidenstadt zurückerobert, doch die Bevölkerung zögert, zurückzukehren.

Sinjar. Es ist ein Bild der Zerstörung, Sinjar liegt in Trümmern. Eingestürzte Häuser, ins Freie geschleuderte Teppiche, Kleider, Möbel, Kinderspielzeug. In der kurdischen Jesidenstadt nahe der syrischen Grenze ist kein Haus heil geblieben. Als Kurdenpräsident Masoud Barzani seinen Besuch in der seit einer Woche von der Terrormiliz "Islamischer... weiter




Die unterschiedliche Religion und Herkunft der Flüchtlinge sorgt für Spannungen. - © apa/dpa/Patrick Pleul

Deutschland

Flüchtlinge nach Region sortiert29

  • Zusammenstöße in Flüchtlingsheimen mehren sich. Gleichzeitig nimmt rechtsradikale Gewalt zu.

Wien/Berlin. Die Forderung nach einer getrennten Unterbringung von Flüchtlingen nach Herkunftsland und Religion gewinnt in Deutschland an Auftrieb. "Es ist traurig, dass eine Unterbringung der Flüchtlinge getrennt nach Herkunftsregion offensichtlich nötig ist", sagte Hans-Peter Friedrich, der stellvertretende Unionsfraktion-Vorsitzende im Bundestag... weiter




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