• 13. November 2018

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Schlagwortsuche

Biografie

Die Geschichte des "Tonic Water"4

  • Günther Thömmes: "Der Limonadenmann"

Kennen Sie Jacob Schweppeus? Nein? Aber "Schweppes Tonic Water" ist Ihnen schon ein Begriff, oder? Eben. Genau deshalb hat Günther Thömmes diesmal kein Bierbuch geschrieben, wie es seine Leser sonst von dem Bitburger Autor gewohnt sind, sondern sich mit der Lebensgeschichte des Limonadenerfinders befasst... weiter




Martina Farmbauer arbeitet als Journalistin, Reporterin und Autorin von Rio de Janeiro aus für verschiedene deutschsprachige Zeitungen zwischen Wien, Berlin und Zürich. Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Revolution auf Abwegen2

  • Nicaragua erlebt die schlimmste politische Krise, das schlimmste Blutvergießen seit dem Ende des Contrakriegs 1990.

Schwer bewaffnete Angriffe auf die Stadt Masaya und die Nationale Autonome Universität von Nicaragua, Zentren der Opposition und des studentischen Widerstandes, in einer Woche - Daniel Ortegas Strategie war klar: jedes Zeichen des Widerstandes vor dem 19. Juli auszulöschen... weiter




Der Vietnamkrieg schürte im Westen die Massenproteste, wie hier 1968 in Berlin. - © W. Kunz/ullstein bild

Zeitgeschichte

Der doppelte Aufbruch7

  • Die Jahre 1918 und 1968 samt ihrer revolutionären Bewegungen haben mehr gemeinsam, als man meinen möchte. - Ein historischer Vergleich.

Kein Vergleich! Oder doch? Die Unterschiede zwischen 1918 und 1968 könnten kaum größer sein, die Rahmenbedingungen weisen, bei oberflächlicher Betrachtung, nicht einmal im Ansatz Spuren von Gemeinsamkeiten auf. 1918 und die Folgejahre firmieren in den Geschichtsbüchern als Jahre von Hunger, Kälte und Staatsschwäche... weiter




Zopf hoch, langhaarige Freunde der 68er - der Beistand der zynischen Nachfolgegeneration ist gesichert. - © Everett Collection/picturedesk.com

Satire

1968 - Generation Revolution in Pension7

  • "Ho Ho Ho" endete vor 50 Jahren mit "Hotschimin". Heute lacht so der Weihnachtsmann.
  • Und der ist bei Coca-Cola angestellt. Es hat sich was geändert.

Bis zu diesem Gedenkjahr waren die 68er für den Autor vor allem ältere Herrschaften, die gern alles besser gewusst haben. Nun, das tun ältere Menschen eigentlich immer, könnte man einwenden. Nur diese speziellen Damen und - vor allem - Herren wussten vor allem besser, was die Jungen hätten eigentlich gerade tun sollen. Sie kannten sich nämlich aus... weiter




Lange Haare waren ein Muss im Mode-Protests. Man wollte gegen das Saubere, Anständige protestieren. Denn das stand letztlich für die alte Ordnung, deren Strukturen man auch mehr als 20 Jahre nach dem Ende der Nazizeit noch wahrnehmen konnte. - © Flickr, Ben Seidelman

Revolution

Mode der 1968er: "Der Hauptantrieb war Protest"6

  • Alles Adrette galt als bürgerlich. Die BH-Verbrennung gilt als Schlüsselszene der Moderevolution der 1968er.

Hamburg. Eine der spektakulärsten Mode-Storys der 68er entpuppte sich später als Legende. Die berühmte Büstenhalterverbrennung als Protest gegen das gängige Frauenbild in Atlantic City 1968 hat es so nie gegeben. Wohl aber warfen damals Hunderte Feministinnen während einer Miss-America-Wahl Kleidung in einen großen Mistkübel... weiter




Viele Frauen waren 1848 aktiv (links: Kolporteurin). - Mitte (von oben): Militär schießt am 13. März auf Demonstranten, Gegengewalt der Arbeiter in den Vororten, k.k. Rache am revolutionären Wien im Oktober. - Rechts: Die Bauernbefreiung blieb. - © Bilder: Moritz Smets, Geschichte der ... Monarchie, Wien etc. 1878/W. Christian, Allg. Weltgeschichte, Fürth 1898. Repro: Moritz Szalapek

Metternichs Sturz 1848 und die größte Ausgabe der Wiener Zeitung

Der Lenz, der acht Tage früher kam

  • 1848 scheiterte nur scheinbar: Kind der Revolution sind die Grundrechte.

Wetten, dass niemand auf die Jahreszahl kommen wird? Aber raten Sie nur, liebe Zeitreisende: Wann ging das Bild des von seinen Ketten befreiten österreichischen Bauern (siehe Tableau) erstmals in Druck? Nun, es geschah nicht während des großen Frühlingssturms in k.k. Landen... weiter




Unter der Parole "Brüder! Nicht schiessen!" versammelten sich Revoltierende im November 1918 in Berlin vor einer Kaserne. - © AKG, aus dem Buch "Krieg nach dem Krieg"

Wendejahr 1918

Wunden und Hoffnungen28

  • Die gesellschaftlichen Umbrüche am Ende des 1. Weltkrieges waren enorm. Chronologie der Weggabelung 1918/19.

"Meine Haare fallen mir immer noch entsetzlich aus. Ich kann mich bald nicht mehr frisieren." Diese Zeilen schrieb die Hausfrau Hedwig Lauth in einem Brief am 25. September 1917. Und sie nannte sogleich den Grund: "Es liegt an der Ernährung." Drei Jahre war der Erste Weltkrieg bereits im Gange. Längst war die Begeisterung der Verzweiflung gewichen... weiter




Der Tahrir-Platz in Kairo 2011: Einst Zentrum der Proteste des Arabischen Frühlings. - © Reuters/Abd El Ghany

Ägypten

"Stabilisierung ist nicht per se gut"4

  • Die ägyptische Politologin Rabab El-Mahdi darüber, was vom Protest 2011 geblieben ist, soziale Ungerechtigkeit und die Macht des Militärs.

"Wiener Zeitung": Ägypten war eines der Zentren des Arabischen Frühlings 2011. Was ist von den Forderungen der Revolution übergeblieben? Rabab El-Mahdi: Auf der Ebene des politischen Regimes hat sich natürlich rein gar nichts geändert - es ist sogar schlimmer geworden. Aber der Geist der Revolution ist nach wie vor da... weiter




Eine Box mit Worten begleitete Amira Hafani auf ihrer Reise durch das Ägypten nach dem Arabischen Frühling. - © hanafi

Politische Kunst

Worte mit Sprengkraft

  • Die Künstlerin Amira Hanafi bietet eine emotionale Auseinandersetzung mit dem Arabischen Frühling.

"Vor der Revolution war die Zukunft dunkel und alles war zerstört, aber dem Land ging es gut." "Die Elektrizität geht jetzt aus. Wenn ich protestiere, nehmen sie mir für 15 Jahre meine Zukunft. Das ist die Zukunft: eine schwarze Zukunft." Das sind zwei Beispiele aus dem "Dictionary of the Revolution", nachzulesen in der Rubrik "Zukunft"... weiter




Hauptstadtszene

Talking about a Revolution11

  • Österreich, das Land ohne Revolution, ist eine Erfindung. Allerdings waren stets Berufspolitiker die Träger.

Jetzt werden also die Wahlen vom 15. Oktober über die Zukunft - ach was: über das Schicksal dieses Landes - entscheiden. Ob Österreich endgültig in den Abgrund taumelt, an dem es angeblich schon die längste Zeit entlangtorkelt. Oder eben doch noch vor der Machtübernahme der Kräfte der Finsternis bewahrt werden kann... weiter




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