• 18. Januar 2019

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Rosa Luxemburg bei einem Spaziergang in Berlin, 1914. - © ullstein bild/Ed. Frankl

Geschichte

Rosa Luxemburg: "Ich war, ich bin und werde sein"41

  • Zum 100. Todestag der Revolutionärin, die am 15. Jänner 1919 in Berlin erschossen wurde.

Die Diskussion über sie ist nüchterner und historischer geworden. Rosa Luxemburg (1871-1919) hat einst heftig bewegt, ihr Leben und Werk haben provoziert, sehr unterschiedliche Reaktionen ausgelöst, sie wurde gehasst, sie wurde als Galionsfigur genutzt... weiter




Der Vietnamkrieg schürte im Westen die Massenproteste, wie hier 1968 in Berlin. - © W. Kunz/ullstein bild

Zeitgeschichte

Der doppelte Aufbruch7

  • Die Jahre 1918 und 1968 samt ihrer revolutionären Bewegungen haben mehr gemeinsam, als man meinen möchte. - Ein historischer Vergleich.

Kein Vergleich! Oder doch? Die Unterschiede zwischen 1918 und 1968 könnten kaum größer sein, die Rahmenbedingungen weisen, bei oberflächlicher Betrachtung, nicht einmal im Ansatz Spuren von Gemeinsamkeiten auf. 1918 und die Folgejahre firmieren in den Geschichtsbüchern als Jahre von Hunger, Kälte und Staatsschwäche... weiter




Leo Trotzki, August 1937, drei Jahre vor seinem Tod. Foto: Bettmann/Corbis

Politmord

Mordbefehl an "Mornard"7

  • Vor 75 Jahren verübte ein spanischer Sowjetagent in Stalins Auftrag ein tödliches Attentat auf Leo Trotzki. Chronologie einer Verschwörung.

"Aaaaaaaaaaa. . .". Es ist der wohl meistzitierte Todesschrei der Kriminalgeschichte. Lang gezogen, nicht enden wollend. "Ein Schrei, den ich niemals vergessen werde. Er klingt mir noch immer in den Ohren." So sagte der Mörder später. Sein Opfer: Der führende Kopf der Oktoberrevolution sowie Gründer und Organisator der Roten Armee, Leo Trotzki... weiter




- © Cirenaica Moreira: Abajo estoy despierta (2003-2006)

Fotografie

Körper statt Kommunismus6

  • Von der Propaganda zur eigenständigen Kunstform: Die österreichische Kulturwissenschafterin Ingrid Fankhauser präsentiert in einem Studienband die Geschichte und Gegenwart der kubanischen Fotografie.

Im Dezember 2013 war der amerikanische Präsident Barack Obama zur Trauerfeierlichkeit Nelson Mandelas nach Südafrika gereist. Am 10. Dezember dieses Jahres entstand eine denkwürdige Aufnahme, die um die Welt ging: Der amerikanische Präsident schüttelte am Rande der Veranstaltung dem kubanischen Präsidenten, Raúl Castro, kurz die Hand... weiter




Tote Männer und Pferde liegen nach der Schlacht auf einer Plaza in Torreón. - © Bild: Wikimedia

Mexikanische Revolution

Der große Sieg der Rebellen

  • Vor 100 Jahren formierte sich eine der schlagkräftigsten Kampfformationen der Mexikanischen Revolution: Pancho Villas legendäre "División del Norte". Mit der Eroberung der Stadt Torreón läutete sie das Ende der Diktatur ein.

"In Torreón herrscht vorzügliche Ordnung . . . Geschäfte wurden unter Verhältnissen abgewickelt, die beinahe dem Normalzustand gleichen . . . jeder sprach General Villa großes Lob aus." George Carothers, der US-amerikanische Konsul in Torreón, der diese Zeilen kurz nach der Einnahme der Stadt durch die Revolutionsarmee Pancho Villas schrieb... weiter




Revolution

Ein Tacitus der Revolution

  • Der französische Royalist und Moralist Antoine de Rivarol (1753-1801) war ein Meister der zugespitzten Aperçus. Als Revolutionsgegner emigrierte er nach Deutschland. Seine Schriften liegen in exzellenter Neuausgabe vor.

Wer sich vor Unberechenbarkeiten fürchtet, sollte nicht auf Revolutionen setzen. Das führen soeben wieder die politischen Vorgänge in Ägypten und anderen südlichen Anrainerstaaten des Mittelmeers auf beklemmende Weise vor Augen. Zur Unberechenbarkeit zählt meist auch das Auftauchen von Führerfiguren... weiter





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