• 17. November 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Schikane im Stechschritt: Rafael von Bargen als tretender Nazi-Steward, links Roman Schmelzer, rechts Sandra Cervik und Ulrich Reinthaller. - © Sepp Gallauer

Theaterkritik

Kritische Kurssetzung25

  • Politisches Kommentartheater: Daniel Kehlmanns "Die Reise der Verlorenen" in der Josefstadt.

"Und Sie, begnadet mit später Geburt, denken vielleicht gerade: ,Wer weiß, wie ich gehandelt hätte?‘ Aber ich verrate Ihnen was: Falls Sie wirklich nicht wissen, wie Sie gehandelt hätten, dann wissen Sie es schon. Dann hätten Sie gehandelt wie ich." Das sagt Otto Schiendeck (Raphael von Bargen), Ortsgruppenleiter und Nazispion auf der "SS St... weiter




- © apa/Neubauer

Josefstadt

Neues auf der Traditionsbühne

  • Josefstadt-Direktor Föttinger bis 2026 verlängert, geplant ist eine neue Spielstätte.

Wien. Das Theater in der Josefstadt widmet sich in dieser Spielzeit den Gedenkjahren 1918 und 1938. Mit Daniel Kehlmanns jüngstem Stück "Die Reise der Verlorenen", in dem es um die Flucht von 937 Juden im Jahr 1939 geht, wird heute, Donnerstag, die Saison eröffnet... weiter




Ein Urlaub ohne Bücher ist möglich, aber sinnlos. - © APA / dpa, Patrick Pleul

Lesetipps

Die Bücher für den Sommer21

  • Im Urlaub liest es sich am besten. Die "Wiener Zeitung" hat Ihnen eine Leseliste zusammengestellt.

Nachdenken über Dinge Wenn Karl Ove Knausgard Kaffee kocht, beruhigt mich das. Der Norweger beschreibt das Leben wie es über weite Strecken ist – schlicht, gerade, banal. "Ich holte beide Zeitungen, die vor der Haustür auf dem Boden lagen, setzte Kaffee auf, las das Feuilleton und den Sportteil und aß einen Apfel, während ich darauf wartete... weiter




Liefert diesmal eine weitgehend unpoetische historische Kolportage: Daniel Kehlmann. - © P. Jungwirth

Literatur

Kothaufen und zitternde Bärte15

  • Eine Wunderkammer des Dreißigjährigen Krieges: In "Tyll" mischt Daniel Kehlmann Fiktion und Fakten.

Die hinreißendste Szene ist, wie Albrecht von Wallenstein Johannes Keplers Horoskop misstraut. Da führt Tyll Ulenspiegel, der gerade bei Kepler zu Gast ist, seinen sprechenden Esel Origenes in die Stube, und der überzeugt Wallenstein von der Gültigkeit der Berechnungen Keplers... weiter




- © Peter Jungwirth

Poetik

"Therapie allein reicht nicht"39

  • Der Autor Daniel Kehlmann bezweifelt den Sinn von Schreibtherapien und mag gepflegten Horror.

"Wiener Zeitung": Herr Kehlmann, es hilft nichts, wir müssen über Peter Alexander sprechen.Daniel Kehlmann: Gut, aber warum eigentlich?Der Mann hat nach dem Krieg bloß ein wenig lustig sein wollen. Und Sie machen aus ihm in Ihren Poetikvorlesungen ein Symbol für die Verdrängung der Nazigräuel. Ich glaube, Sie tun ihm Unrecht... weiter




Noch ist Zeit, aber höchste Zeit: Bernhard Schir will von Maria Köstlinger wissen, wo in 64 Minuten eine Bombe hochgeht. - © apa/Robert Jäger

Theaterkritik

Mutlose Vernunft2

  • Terror als durchargumentierte Systemkritik: Daniel Kehlmanns spannender "Heilig Abend".

"Gewalt heilt die Wunden, die sie schlägt." Dieses Sartre-Zitat haut die Verdächtige dem Kommissar einmal um die Ohren. Das ist einer der Momente, in denen man wieder nicht so sicher ist, ob die distinguierte Dame im pelzverbrämten Mantel wirklich so unschuldig ist... weiter




Bernhard Schir und Maria Köstlinger. - © apa/Robert JaegerInterview

Interview

"Wir haben unsere Lektion gelernt"7

  • Daniel Kehlmann über sein jüngstes Stück, die Linke und die Bedrohung, die von Donald Trump ausgeht.

Alarm am Heiligen Abend. Ein Kommissar (Bernhard Schir) verhört eine mutmaßliche Attentäterin (Maria Köstlinger). Er hat 90 Minuten Zeit, um möglicherweise einen Terrorangriff zu verhindern. Daniel Kehlmanns jüngstes Drama "Heilig Abend", das heute, Donnerstag, im Theater in der Josefstadt von Intendant Herbert Föttinger uraufgeführt wird... weiter




Lässt den Boden schwanken: Daniel Kehlmann. - © Popow/ullsteinbild via Getty Images

Literatur

Die Gegenwart der Gespenster5

  • Kehlmann hat eine raffinierte kleine Erzählung geschrieben - gespickt mit Verweisen auf phantastische Literatur und Filme.

Der pfiffige Literaturkritiker und -feinspitz Michael Maar hat einmal geschrieben, dass Daniel Kehlmann das Ressentiment anziehe "wie ein Honigtopf die Bienen.": "Seit einiger Zeit kann Kehlmann machen, was er will, es ist immer verkehrt: (. . .) Wenn er lobt, biedert er sich an, wenn er tadelt, ist er ein Besserwisser... weiter




Schriftsteller Daniel Kehlmann ärgert sich über Plagiatsvorwürfe. - © Foto: apa/Herbert Neubauer

Leserbriefe

Leserforum: Daniel Kehlmann, Wien-Wahl3

Zum Interview mit Klaus Kastberger, 11. Oktober Stellungnahme von Daniel Kehlmann Ein gewisser Klaus Kastberger vom Grazer Literaturhaus erklärt im Interview, ich täte nichts anderes, "als Wikipedia abzuschreiben und daraus Romane zu basteln". Weiters führt er aus: "Man hat ja nachgewiesen... weiter




Klaus Kastberger: "Als Kritiker steht man schließlich nicht nur Büchern, sondern auch hundert anderen Kritikern gegenüber - und da muss man sich auch positionieren." Foto : J. J. Kucek

Interview

"Der Autor braucht nur einen depperten Stift"52

  • Klaus Kastberger, Leiter des Literaturhauses Graz, erklärt, warum Clemens Setz das Buch des Jahres geschrieben hat, Daniel Kehlmann aus Wikipedia abschreibt - und die meisten Jungautoren an der Wirklichkeit scheitern.

"Wiener Zeitung": Ohne nachgezählt zu haben: Bei der Frankfurter Buchmesse wird es wieder Zigtausende von Neuerscheinungen geben. Und wieder einmal wird sich die Frage stellen: Wer soll das alles lesen? Klaus Kastberger: Es gibt für jedes dieser Bücher Abnehmer, sonst würden sie nicht gemacht werden. Und in der Mehrzahl sind es ohnehin Sachbücher... weiter




zurück zu Schlagwortsuche
  • zurück
  • 1
  • 2
  • weiter


Werbung