• 25. September 2018

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Robert Sedlaczek istAutor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch". Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/sedlaczek

Sedlaczek am Mittwoch

Die Politik ist kein Mädchenpensionat5

  • SPÖ-Chef Christian Kern verwendete im ORF-"Sommergespräch" eine Redewendung, die als sexistisch eingestuft wurde. Zu Recht?

Der Wirbel im Internet war nicht so groß, wie es das Boulevardblatt "Österreich" darstellte. Aber immerhin: Der Satz war angeblich nur kurz auf der Website der SPÖ zu finden - dann wurde er gelöscht. Was war geschehen? Kern war zu seiner Kritik am Sprachstil der Regierung und zu seiner eigenen Wortwahl als Oppositionspolitiker befragt worden und... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Trennen, was zusammengehört9

  • Das Internet will uns auf subtile Weise erziehen, zusammengesetzte Wörter zu trennen. Widerstand ist angebracht und sinnvoll.

Viel wurde bereits darüber geschrieben, wie das Internet unsere Sprache verändert. Forscher beobachten die Entwicklung von Abkürzungen wie lol (lauthalses Lachen) oder omg (oh mein Gott), und sie analysieren Satzfragmente und Wortsplitter wie "später party?". Der Fokus liegt dabei auf Chatten, Bloggen und Twittern... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Wir glühen wie der Kopf eines Streichholzes12

  • Wenn die Temperaturen steigen, scheint die sprachliche Kreativität zuzunehmen. Zahlreiche Wortbildungen erwecken diesen Eindruck.

Die Meteorologen sind sich nicht einig, was unter einer Hitzewelle zu verstehen ist. Wie heiß muss es sein? Wie lange muss die Hitze andauern? Soll man auch das Verhältnis zu jener Temperatur berücksichtigen, die in der jeweiligen Region der Jahreszeit entspricht... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

"Träfe, der Gerichtsdiener ..."9

  • Was für den einen halal ist, ist für den anderen koscher. Die Speisegesetze sind ähnlich. Aber was ist das Gegenteil von koscher?

Ein niederösterreichischer Landesrat der FPÖ ist auf die Idee gekommen, das Schächten von Konsumentenseite her einzuschränken. Nur wer ein registrierter gläubiger Moslem ist, dürfe Fleisch von einem geschächteten Tier kaufen. Da diese Art der Schlachtung auch nach den jüdischen Speisegesetzen vorgeschrieben ist... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Okay, okay, okay . . .9

  • Warum ein Modewort aus der Jugendsprache bei den Erwachsenen angekommen ist und welche Rolle Google dabei spielt.

Schon einmal habe ich an dieser Stelle über das Wort "okay" geschrieben. Damals, vor fünf Jahren, erschien es mir als Modewort der Jugendsprache, das sich allmählich in der Alltagskommunikation der Erwachsenen festsetzt. Heute bin ich der Ansicht, dass "okay" bei den Erwachsenen angekommen ist... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Die EU ist wieder einmal wortschöpferisch unterwegs30

  • Wer mitreden will, muss dazulernen. Was versteht man unter Ausschiffungsplattformen? Und was ist ein Pull-Faktor, den es nicht geben darf?

Seit Anfang 2016 gibt es in der EU sogenannte Hotspots, zum Beispiel in Griechenland. Ich habe damals in diesem Blatt geschrieben, dass das Wort "Hotspot" im EU-Jargon eine völlig neue Bedeutung bekommen hat. Gemeint ist ein Ort, wo Flüchtlinge in Europa ankommen und verteilt werden. Dass das nicht funktioniert, ist mittlerweile hinreichend bekannt... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Ein Sediment, das unsere Sprache bereichert hat8

  • Redewendungen mit dem Wort Sand stammen aus der Bibel, aus der Fechtersprache und aus der Maschinentechnik.

Der Sand ist ein beliebtes Material für Metaphern, sie finden sich schon in der Bibel. Gleich an mehreren Stellen kommt die Wendung "wie Sand am Meer" vor - zum Beispiel im 1. Buch Mose 41,49. "So speicherte Josef Getreide in sehr großer Menge auf, wie Sand am Meer, bis man aufhören musste, es zu messen, weil man es nicht mehr messen konnte... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

"Tina wird die Welt ein bisschen besser machen!"12

  • Ö3 sucht Influencer von morgen. Gemeint sind Personen mit zukunftsweisenden Geschäftsideen - das Wort hat aber eine andere Bedeutung.

Es soll der Sommer der großen Ideen werden. "Ö3 sucht Influencer unter 20, die unser Land weiterbringen." So hört man es gebetsmühlenartig auf dem ORF-Radiosender. Wer eine Idee oder ein Projekt hat, von dem das ganze Land wissen sollte, möge sich melden. Auf der Website von Ö3 sieht man das Foto eines Mädchens vor einem Laptop: "Das ist Tina... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Schon wieder ein Anglizismus7

  • Die Vokabel "null Toleranz" ist aus dem politischen Jargon nicht mehr wegzudenken. Wie die neue Allerweltsformel entstanden ist.

Wenn ich als geschichtsbewusster Österreicher das Wort Toleranz höre, denke ich an die Toleranzpatente des Kaisers Joseph II. Im Westfälischen Frieden waren die protestantischen Kirchen erstmals seit der Gegenreformation anerkannt worden. Das kaiserliche Patent vom 13... weiter




Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist "Österreichisch für Anfänger" im Verlag Amalthea erschienen, ein heiteres Lexikon, illustriert von Martin Czapka.

Sedlaczek am Mittwoch

Linz ist nicht Wien26

  • Die Schreibregeln für die Namen von Straßen, Gassen und Plätzen sind einfach und logisch, werden aber oft negiert.

Eine meiner Lieblingsnummern der irischen Rockband U2 heißt "Where the Streets Have No Name". Der Gitarrist spielt zu Beginn ein Arpeggio mit Delay-Effekt, also zerlegte Akkorde, die durch Halleffekt ineinander verwoben werden. Dadurch entsteht ein wunderschöner Klangteppich... weiter




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