• 21. Januar 2019

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Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch". Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/sedlaczek

Sedlaczek am Mittwoch

"Wörter, deren Erfinder man umbringen sollte..."16

  • Auch das gibt es: die Angst vor den langen Wörtern. Die Psychotherapeuten haben dafür sogar einen Fachausdruck parat.

Vermutlich war Mark Twain kein Einzelfall, aber der amerikanische Schriftsteller hat es in einem 1880 erschienenen Essay amüsant und provokant formuliert: Die deutsche Sprache ist für jene, die sie erlernen wollen oder erlernen müssen, eine "schreckliche Sprache"... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Empört euch!12

  • Die FPÖ wirft der Caritas vor, sie sei Teil einer "Asylindustrie". Woher kommt der Ausdruck und was soll er bewirken?

Ursprünglich war mit Industrie etwas anderes gemeint: Das lateinische industria bedeutete Fleiß und Betriebsamkeit, anfangs auch im Deutschen. Dann verstand man darunter den Gewerbefleiß und das Gewerbe, seit der Mitte des 18. Jahrhunderts werden damit Betriebe bezeichnet, die Konsum- und Produktionsgüter in einer Massenproduktion herstellen... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Im Döner gibt es alles, nur keinen Dativ18

  • Bei einer Reihe von Witzen geht es vordergründig um das Essen - hintergründig um die Grammatik der deutschen Sprache.

Es darf wieder gelacht werden. Das besinnliche Weihnachtsfest ist vorbei, der Fasching kommt. Überall werden Witze erzählt: im Fernsehen, am Stammtisch, ja sogar in den Zirkeln der Intellektuellen. Mich interessieren vor allem die Sprachwitze, sie rekurrieren in irgendeiner Form auf Sprachliches... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Die Büabalan, die Madalan, die måchn Purzigagalan . . .12

  • Eines der schönsten Weihnachtslieder des Alpenraumes ist gleichzeitig auch eine kleine Einführung in die Tiroler Mundart.

Wer freut sich noch, wenn er "Stille Nacht, heilige Nacht" und "Oh, du fröhliche" hört oder singt? Bei "Stille Nacht" kann noch ein wenig Patriotismus den Umstand übertünchen, dass das Lied - wie man so sagt - abgedroschen ist: Denn auf ein Weihnachtslied, das in Österreich getextet und komponiert wurde... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Wie uns das "Smartwater" von Coca Cola verführen soll9

  • Coca Cola und der Werbefeldzug für Smartwater

Das angeblich trendige Smartwater von Coca Cola kostet bis zu sieben Mal so viel wie gewöhnliches Wasser. Was Käufer dafür bekommen? Nicht viel, findet Foodwatch, und hat Coca Cola dafür mit dem "Goldenen Windbeutel" für die "dreisteste Werbelüge" ausgezeichnet... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Warum die Kanadier keine Kanaken sind18

  • Was Hans Knauß mit "Kanaken" wirklich meinte.

Worüber man sich aufregen kann. . . Der ORF-Co-Kommentator Hans Knauß soll beim Super-G in Lake Louise die Kanadier als Kanaken bezeichnet haben. Auf den Websites von Tageszeitungen, zum Beispiel von "Österreich" und von der "Kleinen Zeitung", konnte man lesen: "Als eine Zeitlupeneinblendung gezeigt wurde, monierte der ORF-Co-Kommentator... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Geht Oppositionspolitik auch mit dem Florett?3

  • Pamela Rendi-Wagner kämpft nicht mit dem Bihänder

Man kennt es ja: In langweiligen Sitzungen verwendet jemand einen ausgefallenen Begriff, der die Sache aber gut trifft - sofort wird das Wort von anderen in ihren Redebeiträgen aufgegriffen, in seinem Bedeutungsumfang erweitert, hinterfragt, verdreht oder ad absurdum geführt. In der Politik ist es ähnlich... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Aus alt mach neu!4

  • Ist es nur eine Worthülse oder ein ausdrucksstarkes neues Wort? Jedenfalls ist der Satz immer öfter zu hören: "Es braucht ein neues Narrativ!"

Die EU sei zwar "ökonomisch ein gewaltiger Fels", auf Dauer werde aber der Binnenmarkt nicht genügen, sagte Bundespräsident Alexander Van der Bellen im Mai dieses Jahres. "Wir brauchen hier ein neues Narrativ, eine neue Erzählung über den Sinn der Union... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Versunkene Wortschätze19

  • Wer vom Aussterben bedrohte Wörter verwendet, leistet einen Beitrag dafür, dass die Vielfalt der Ausdrucksweise erhalten bleibt.

Neulich ist mir ein wunderbares Buch in die Hände gefallen. Es heißt so wie der Titel dieses Beitrags: "Versunkene Wortschätze" - mit dem Zusatz "Österreich". Autor ist der Linzer Jakob Ebner, bekannt als Verfasser des "Duden"-Bandes "Wie sagt man in Österreich?"... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Ein verschüttetes Kulturgut13

  • Mit den Ländern, die früher zur Habsburgermonarchie gehörten, haben wir vieles gemeinsam. Ein Beispiel aus der Welt der Kartenspiele.

Blickt man auf die österreichische Geschichte jenseits der Mythen rund um Kaiser Franz Joseph und Sisi, so lässt sich sagen: Über einen erstaunlich langen Zeitraum integrierte die Monarchie unterschiedliche Nationen und Kulturen. Diese Feststellung im Leitartikel vom vergangenen Samstag kann ich durch persönliche Erfahrungen als Kartenspieler... weiter




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