• 16. Dezember 2018

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Robert Sedlaczek ist Autor zahlreicher Bücher über die Sprache, zum Beispiel: "Das österreichische Deutsch". Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/sedlaczek

Sedlaczek am Mittwoch

Wie uns das "Smartwater" von Coca Cola verführen soll8

  • Coca Cola und der Werbefeldzug für Smartwater

Das angeblich trendige Smartwater von Coca Cola kostet bis zu sieben Mal so viel wie gewöhnliches Wasser. Was Käufer dafür bekommen? Nicht viel, findet Foodwatch, und hat Coca Cola dafür mit dem "Goldenen Windbeutel" für die "dreisteste Werbelüge" ausgezeichnet... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Warum die Kanadier keine Kanaken sind17

  • Was Hans Knauß mit "Kanaken" wirklich meinte.

Worüber man sich aufregen kann. . . Der ORF-Co-Kommentator Hans Knauß soll beim Super-G in Lake Louise die Kanadier als Kanaken bezeichnet haben. Auf den Websites von Tageszeitungen, zum Beispiel von "Österreich" und von der "Kleinen Zeitung", konnte man lesen: "Als eine Zeitlupeneinblendung gezeigt wurde, monierte der ORF-Co-Kommentator... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Geht Oppositionspolitik auch mit dem Florett?3

  • Pamela Rendi-Wagner kämpft nicht mit dem Bihänder

Man kennt es ja: In langweiligen Sitzungen verwendet jemand einen ausgefallenen Begriff, der die Sache aber gut trifft - sofort wird das Wort von anderen in ihren Redebeiträgen aufgegriffen, in seinem Bedeutungsumfang erweitert, hinterfragt, verdreht oder ad absurdum geführt. In der Politik ist es ähnlich... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Aus alt mach neu!4

  • Ist es nur eine Worthülse oder ein ausdrucksstarkes neues Wort? Jedenfalls ist der Satz immer öfter zu hören: "Es braucht ein neues Narrativ!"

Die EU sei zwar "ökonomisch ein gewaltiger Fels", auf Dauer werde aber der Binnenmarkt nicht genügen, sagte Bundespräsident Alexander Van der Bellen im Mai dieses Jahres. "Wir brauchen hier ein neues Narrativ, eine neue Erzählung über den Sinn der Union... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Versunkene Wortschätze19

  • Wer vom Aussterben bedrohte Wörter verwendet, leistet einen Beitrag dafür, dass die Vielfalt der Ausdrucksweise erhalten bleibt.

Neulich ist mir ein wunderbares Buch in die Hände gefallen. Es heißt so wie der Titel dieses Beitrags: "Versunkene Wortschätze" - mit dem Zusatz "Österreich". Autor ist der Linzer Jakob Ebner, bekannt als Verfasser des "Duden"-Bandes "Wie sagt man in Österreich?"... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Ein verschüttetes Kulturgut13

  • Mit den Ländern, die früher zur Habsburgermonarchie gehörten, haben wir vieles gemeinsam. Ein Beispiel aus der Welt der Kartenspiele.

Blickt man auf die österreichische Geschichte jenseits der Mythen rund um Kaiser Franz Joseph und Sisi, so lässt sich sagen: Über einen erstaunlich langen Zeitraum integrierte die Monarchie unterschiedliche Nationen und Kulturen. Diese Feststellung im Leitartikel vom vergangenen Samstag kann ich durch persönliche Erfahrungen als Kartenspieler... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

"Der Mirko und die Jagoda haben serbisch gesprochen. . ."13

  • Die FPÖ versucht, Deutsch als Pausensprache an den Schulen durchzusetzen. Wenn es gelänge, gäbe es hin und wieder etwas zu lachen.

Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat es vor wenigen Tagen auf Facebook und Twitter erneut gefordert: "Deutsch ist unsere Staatssprache und der Schlüssel zur Integration. Nur wer Deutsch spricht, kann sich ordentlich verständigen, integrieren und auch dem Unterricht folgen... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Vielleicht bin ich doch ein Messie. . .13

  • Wenn ein neues Wort auch in den Boulevardzeitungen auftaucht, dann ist es in der Alltagskommunikation angekommen.

Nein, ich meine nicht den argentinischen Dribbelkünstler Lionel Messi, der beim FC Barcelona unter Vertrag steht. Dieser schreibt sich anders. Ich meine "Messie". Den Ausdruck fand ich neulich in einem Artikel der "Kronen Zeitung". Die Rede war von einem ehemaligen Koch, der in einem unglaublichen Ausmaß Essensreste, Pizzaschachteln... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Die Wähler haben Watschen ausgeteilt10

  • Wenn Parteien in eine hohe Wahlniederlage schlittern, verwenden die Zeitungen gerne volkstümliche Ausdrücke für eine Ohrfeige.

Es musste so kommen: Die CSU und die SPD erleiden bei den Wahlen in Bayern dramatische Verluste, und die "Bild"-Zeitung titelt: "Die Watschn-Wahl erschüttert Deutschland". Wenn zwei große Parteien starke Verluste erleiden, ist die Metapher naheliegend. Man könnte auch sagen... weiter




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Sedlaczek am Mittwoch

Am unteren Ende der Turf-Kette7

  • Manche denken beim Wort Turf an ein feines Essen oder an ein Pferderennen. Für andere ist es Teil ihrer harten und bewundernswerten Arbeit.

Letztens habe ich an dieser Stelle den Namen einer Speise erwähnt: Surf & Turf. Ein Freund hat gemeint, ich hätte erklären sollen, was darunter zu verstehen ist, denn das Gericht ist ja nicht Teil unseres kulinarischen Kanons. Das tu ich hiermit: Surf & Turf ist ein Steak mit einer Garnele obendrauf, ein Luxusgericht also... weiter




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