• 18. November 2018

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Der Namensturm der Uniqa. - © Uniqa/Gregor Bitschnau

Holocaust-Gedenken

Lichtinstallationen zur Erinnerung6

  • Zahlreiche Institutionen, Organisationen und Vereine widmen sich dieser Tage dem Gedenken an die Novemberpogrome 1938.

Wien. Keine Namensmauer, sondern einen Namensturm hat die Uniqa am Ufer des Donaukanals installiert. Seit 6. November um 19.38 Uhr (die Startuhrzeit hat eine besondere Symbolik) werden jeweils in den Abendstunden die Namen von 68 Holocaust-Opfern auf die Fassade des Versicherungsturms projiziert... weiter




An die Verbindung von Kabbalah und Alchemie scheint "What’s in the Rose?" von Ghiora Aharoni zu erinnern. - © Aharoni

Ausstellungskritik

Schauer und Erkenntnis4

  • Die Ausstellung "Kabbalah" im Jüdischen Museum zeigt den Einfluss der Mystik auf die Gegenwart.

Für die Kabbalah-Ausstellung des Jüdischen Museums müssen neue Superlative erfunden werden! Man geht durch die Schau mit ihren Bildern und Pergamenten, ihren Skulpturen und Schmuckstücken - und am Ende hat man gar nichts verstanden und dennoch ein Gefühl bekommen, einen Moment des nebelhaften Erkennens erlebt, was die Kabbalah vielleicht ist... weiter




Bernstein therapiert deutschen Nationalismus mittels Trachtenjanker. - © Historisches Archiv Wiener Philharmoniker

Ausstellungskritik

Misstrauische Liebe4

  • Das Jüdische Museum am Judenplatz zeigt "Leonard Bernstein. Ein New Yorker in Wien".

Erstaunlich, wie hartnäckig sich manche Legenden halten: Selbst die sonst glänzend recherchierte Ausstellung "Leonard Bernstein. Ein New Yorker in Wien", mit dem das Jüdische Museum am Judenplatz den 100. Geburtstag des Komponisten und Dirigenten feiert, behauptet, Bernstein habe den Wiener Philharmonikern die Musik Gustav Mahlers zurückgebracht... weiter




Würde heute einem Wartezimmer beim Wahlarzt alle Ehre machen, ist aber eine Darstellung des Salons von "Pionierin" Fanny von Arnstein am Wiener Hohen Markt 5. - © Jüdisches Museum Wien

Ausstellung

Es glänzen Exzellenzen

  • Das Jüdische Museum versucht einen Blick zurück auf die Wiener Salonkultur.

"Die Dame, um im Salon zu glänzen, umgibt sich gern mit Excellenzen." Dieses Zitat von Eduard von Bauernfeld ist in der aktuellen Ausstellung im Jüdischen Museum Wien zu finden. Die dreht sich um die Salondamen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die in Wien den intellektuellen Diskurs ankurbelten... weiter




Gedenkjahr

Zerstörtes wieder sichtbar machen2

Wien. Das hebräische "OT" bedeutet Zeichen oder Symbol. Eine gleichnamige Lichtskulptur soll nun in Wien anlässlich des Gedenkjahres an die im November 1938 zerstörten Synagogen erinnern. An 25 Standorten in 16 Bezirken wird ein verformter Davidstern auf einer fünf Meter hohen Stele installiert... weiter




Rettete sich durch eine Scheinehe ins Exil nach Frankreich: die spätere Ärztin Rosl Ebner. - © Jüdisches Museum

Jüdisches Museum

Lebensretter Trauschein2

  • "Scheinehen ins Exil": Das Jüdische Museum erzählt die Geschichte von Frauen in der NS-Zeit.

"Wir heirateten, er war bezahlt. Dann sagte er: ‚Ich bin nicht aus Holz.‘ Und dachte, ich hätte verstanden. Mein Gott, was habe ich nur getan? Ich habe meinen Pass geschnappt und musste davon." In einer ähnlichen Situation wie die Wiener Tänzerin Stella Mann fanden sich wohl unzählige jüdische Frauen Ende der 1930er Jahre wieder... weiter




Persönliche Freunde (v. l. n. r.): Helmut Zilk, Dagmar Koller und Teddy Kollek - © Jerusalem Foundation

Ausstellung

Ein Leben für Jerusalem2

  • Das Jüdische Museum erinnert an den Jerusalemer Bürgermeister Teddy Kollek, der starke Verbindungen zu Wien hatte.

An der Decke hängt ein Boot. Es symbolisiert die erste der vielen nachfolgenden Spendensammlungen, die dem Jerusalemer Bürgermeister Teddy Kollek den Spitznamen "Kollekte" eingetragen haben. Teddy Kollek war schon zu Lebzeiten eine Legende. Nach seinem Tod 2007 bleibt die Erinnerung an ihn unverblasst... weiter




Nun wird ein Hotel nach Kollek benannt. - © GBI AG

Immobilienentwicklung

Das Geschäft mit Teddy Kollek14

  • Wie Jerusalems legendärer Ex-Bürgermeister, der seine Jugend in Wien verbracht hat, zur Vermarktung eines Hotels dient.

Wien. Am einhundertsten Jahrestag der Republiksausrufung wird auch ein anderer 100er gefeiert: 1918 wanderte die aus Ungarn stammende Familie Kollek nach Wien aus. Mit dabei der damals siebenjährige Theodor, genannt Teddy. 1935 emigrierte der glühende Zionist ins damalige Palästina... weiter




Victor de Waal mit Danielle Spera, der Direktorin des Jüdischen Museums. - © Wulz

Jüdisches Museum

Der Welt verbunden7

  • Das Jüdische Museum erhält das Ephrussi-Familienarchiv.

Wien. Schenkungen sind Vertrauenssache. Es spricht für die Noblesse der Familien de Waal und Ephrussi, dass sie sich weder von ekelhaften Liedern noch von widerlichen Liederbuch-Illustrationen abhalten ließen, das Ephrussi-Familienarchiv einem Museum in der österreichischen Bundeshauptstadt zu geben... weiter




Zionismus und Kommunismus vereinen sich in der Fahne des österreichischen Teils der Poale-Zion-Bewegung. - © Yad Tabenkin/Sebastian Gansigler

Ausstellungskritik

Verlorenes Paradies

  • Das Jüdische Museum zeigt eine umfangreiche Ausstellung zum Thema Judentum und Kommunismus.

Diese Ausstellung ist in jeder Hinsicht zu: zu groß auf zu kleinem Raum, zu detailfreudig, zu pauschal, zu unübersichtlich, zu kulinarisch, zu verkopft. Es ist eine Ausstellung, für die man sich einen halben Tag Zeit nehmen sollte, mindestens, die man, im Idealfall, mehrmals besucht... weiter




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