• 24. September 2018

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Würde heute einem Wartezimmer beim Wahlarzt alle Ehre machen, ist aber eine Darstellung des Salons von "Pionierin" Fanny von Arnstein am Wiener Hohen Markt 5. - © Jüdisches Museum Wien

Ausstellung

Es glänzen Exzellenzen

  • Das Jüdische Museum versucht einen Blick zurück auf die Wiener Salonkultur.

"Die Dame, um im Salon zu glänzen, umgibt sich gern mit Excellenzen." Dieses Zitat von Eduard von Bauernfeld ist in der aktuellen Ausstellung im Jüdischen Museum Wien zu finden. Die dreht sich um die Salondamen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die in Wien den intellektuellen Diskurs ankurbelten... weiter




Gedenkjahr

Zerstörtes wieder sichtbar machen1

Wien. Das hebräische "OT" bedeutet Zeichen oder Symbol. Eine gleichnamige Lichtskulptur soll nun in Wien anlässlich des Gedenkjahres an die im November 1938 zerstörten Synagogen erinnern. An 25 Standorten in 16 Bezirken wird ein verformter Davidstern auf einer fünf Meter hohen Stele installiert... weiter




Rettete sich durch eine Scheinehe ins Exil nach Frankreich: die spätere Ärztin Rosl Ebner. - © Jüdisches Museum

Jüdisches Museum

Lebensretter Trauschein2

  • "Scheinehen ins Exil": Das Jüdische Museum erzählt die Geschichte von Frauen in der NS-Zeit.

"Wir heirateten, er war bezahlt. Dann sagte er: ‚Ich bin nicht aus Holz.‘ Und dachte, ich hätte verstanden. Mein Gott, was habe ich nur getan? Ich habe meinen Pass geschnappt und musste davon." In einer ähnlichen Situation wie die Wiener Tänzerin Stella Mann fanden sich wohl unzählige jüdische Frauen Ende der 1930er Jahre wieder... weiter




Persönliche Freunde (v. l. n. r.): Helmut Zilk, Dagmar Koller und Teddy Kollek - © Jerusalem Foundation

Ausstellung

Ein Leben für Jerusalem2

  • Das Jüdische Museum erinnert an den Jerusalemer Bürgermeister Teddy Kollek, der starke Verbindungen zu Wien hatte.

An der Decke hängt ein Boot. Es symbolisiert die erste der vielen nachfolgenden Spendensammlungen, die dem Jerusalemer Bürgermeister Teddy Kollek den Spitznamen "Kollekte" eingetragen haben. Teddy Kollek war schon zu Lebzeiten eine Legende. Nach seinem Tod 2007 bleibt die Erinnerung an ihn unverblasst... weiter




Nun wird ein Hotel nach Kollek benannt. - © GBI AG

Immobilienentwicklung

Das Geschäft mit Teddy Kollek14

  • Wie Jerusalems legendärer Ex-Bürgermeister, der seine Jugend in Wien verbracht hat, zur Vermarktung eines Hotels dient.

Wien. Am einhundertsten Jahrestag der Republiksausrufung wird auch ein anderer 100er gefeiert: 1918 wanderte die aus Ungarn stammende Familie Kollek nach Wien aus. Mit dabei der damals siebenjährige Theodor, genannt Teddy. 1935 emigrierte der glühende Zionist ins damalige Palästina... weiter




Victor de Waal mit Danielle Spera, der Direktorin des Jüdischen Museums. - © Wulz

Jüdisches Museum

Der Welt verbunden7

  • Das Jüdische Museum erhält das Ephrussi-Familienarchiv.

Wien. Schenkungen sind Vertrauenssache. Es spricht für die Noblesse der Familien de Waal und Ephrussi, dass sie sich weder von ekelhaften Liedern noch von widerlichen Liederbuch-Illustrationen abhalten ließen, das Ephrussi-Familienarchiv einem Museum in der österreichischen Bundeshauptstadt zu geben... weiter




Zionismus und Kommunismus vereinen sich in der Fahne des österreichischen Teils der Poale-Zion-Bewegung. - © Yad Tabenkin/Sebastian Gansigler

Ausstellungskritik

Verlorenes Paradies

  • Das Jüdische Museum zeigt eine umfangreiche Ausstellung zum Thema Judentum und Kommunismus.

Diese Ausstellung ist in jeder Hinsicht zu: zu groß auf zu kleinem Raum, zu detailfreudig, zu pauschal, zu unübersichtlich, zu kulinarisch, zu verkopft. Es ist eine Ausstellung, für die man sich einen halben Tag Zeit nehmen sollte, mindestens, die man, im Idealfall, mehrmals besucht... weiter




Ausstellungskritik

Eine Stadt entsteht7

  • Das Jüdische Museum zeigt Fotografien von Ze’ev Aleksandrowicz.

Diese Bilder sind grandios! Welch eine fulminante Entdeckung! Henri Cartier-Bresson lässt grüßen, und auch die Ästhetik der Neuen Sachlichkeit spielt eine gewichtige Rolle. Der Meisterfotograf indessen ist ein Unbekannter, seine fotografische Hinterlassenschaft ein Zufallsfund seiner Nachkommen... weiter




Immer Perlen, immer Juwelen: Helena Rubinstein genoss ihren selbstgeschaffenen Reichtum. Auch im Labor. - © Archives H. Rubinstein

Ausstellung

Schönheitskönigin4

  • Das Jüdische Museum erzählt von Unternehmer-Pionierin und Kosmetikmillionärin Helena Rubinstein.

Von einer besonders "mutigen" Entscheidung berichteten Gesellschaftsgazetten am Dienstag: Die 79-jährige Jane Fonda ließ sich unretuschiert auf ein Magazin-Cover bannen! Potztausend. Was hätte wohl die Grande Dame der Kosmetik, Helena Rubinstein davon gehalten? Womöglich eher weniger... weiter




Das jüdische Buchgeschäft Singer in der Dorotheergasse. - © Alexia Weiss

IKG

Proteste gegen Pächterwechsel bei jüdischem Buchgeschäft41

  • Der Vertrag des Shops im Jüdischen Museum wurde gekündigt. Per Online-Petition wird für den Erhalt gekämpft, auch ein Flashmob ist geplant.

Wien. (rös) Das jüdische Buchgeschäft Singer im Erdgeschoß des Jüdischen Museums in der Dorotheergasse wird es - zumindest in bestehender Form - nicht mehr lange geben. Das hat die Betreiberin Dorothy Singer via Facebook kundgetan. Der Grund: ... weiter




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