• 24. September 2018

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Schlagwortsuche

Ausgemergelte Häftlinge wurden im Mai 1945 von den Amerikanern aus dem Konzentrationslager Gusen befreit. - © dpa US Army/dpa/picturedesk

Heinz Kienzl

Was Befehlshaber in Gusen verbrochen haben5

Nachdem die "Wiener Zeitung" meine Erlebnisse im Mai 1945 veröffentlicht hatte, wurde ich von einer Familie angerufen, die mich fragte, ob ich eine Ahnung hätte, wo ihr Großvater, ein Feuerwehrmann aus Wien, begraben sei. Bekanntlich haben die Nazis die Feuerwehr von Wien abgezogen und als Bewachungsmannschaft in Mauthausen und Gusen eingesetzt... weiter




Der Kabarettist Josef Hader

- © apa/Gambarini

100 Jahre Republik

Ybbs-Persenbeug, die Reichsbrücke und Niki Lauda6

Am 1. August 1976 war ich ungefähr vierzehn Jahre alt und mitten in den Sommerferien. Ich erwachte auf unserem Bauernhof in Nöchling, aber nicht von einem Wecker, sondern von einem lauten Stimmengewirr auf dem Gang draußen vor meinem Schlafzimmer. Die Wiener Urlaubsgäste hatten sich dort versammelt und diskutierten laut und aufgeregt... weiter




Iutta Waloschek

100 Jahre Republik

Der Abschied aus einer verzauberten Welt4

Am 15. März 1938 bin ich zum Bachlschuster gegangen. Meine Mutter sah es nicht gern. "Der mit seinem dreckigen Kaftan!", sagte sie. "Bestimmt hat er Wanzen." Aber die Wanzen interessierten mich nicht. Für mich hatte der Bachlschuster anderes: einen Stuhl mit dünner Holzplatte, eine Handvoll Schusternägel und einen Hufeisenmagneten... weiter




Uhren waren ein Statussymbol bei Sowjet-Besatzern. - © Ullstein

100 Jahre Republik

"Uhra, Uhra!"5

Man gewöhnte sich in der Nachkriegszeit sehr bald daran, dass das Eigentum de facto abgeschafft und total ungeschützt war. Das hatte man ganz einfach zur Kenntnis zu nehmen, es gab Schlimmeres. Auch die Vorliebe der russischen Soldaten für Uhren war sehr bald erkennbar... weiter




Nazizeit

Klo-Spottgedicht auf die Nazis4

Die öffentliche Toilettenanlage beim Ybbsturm in Waidhofen wurde im Dezember 1944 durch eine Bombe zerstört. Hermann Goering hatte zu Kriegsbeginn gesagt, er wolle "Maier" heißen, wenn ein feindlicher Bomber deutsches Gebiet überfliegt. Ein Witzbold schrieb auf die Trümmer: "20 Jahre hab ich hier geschissen, der Tommy hat es weggerissen... weiter




- © apa/Hochmuth

Kriegsende

Akustische Erinnerungen: Die Russen kommen3

Zu meinem sechsten Geburtstag im Herbst 1944 besuchte ich die vierklassige Volksschule in Pamhagen an der Grenze des Burgenlandes zu Ungarn und wir mussten bei Schulbeginn jeden Morgen den Herrn Lehrer mit "Heil Hitler" begrüßen. Als die Front der "Roten Armee" zu Beginn 1945 näher rückte, holten mich meine Eltern... weiter




100 Jahre

100 Jahre Republik - Tagebuch6

  • Persönliche Erlebnisse aus dem Alltag, die uns als Österreicher prägen.

Der Geburtstag der Republik ist für die "Wiener Zeitung", als ältester noch bestehender Tageszeitung der Welt, Anlass für ein besonderes Projekt: Wir schreiben gemeinsam mit unseren Lesern das Tagebuch der Republik. Erste Einträge finden Sie hier. Lesen Sie wöchentlich mehr dazu... weiter




apa/Hochmuth

Opernball

Der allererste Opernball3

Ich war neun Jahre alt, als der erste offizielle Wiener "Opernball" am 26. Jänner 1935 stattfand. Bis dahin hatten ja die Ballveranstaltungen "Redouten" geheißen. Ich kann mich noch ganz genau erinnern, weil meine Eltern hingingen und es bei uns daheim in Döbling davor den ganzen Tag über hieß: "Schön ruhig sein, denn die Mama schläft... weiter




Opernsänger

Falsche Umlaute bei der Opernsängerin

Obwohl ich Dr. Rudolf Kirchschläger leider nie persönlich begegnet bin, fühle ich mich ihm über Jahre hinweg, selbst da er schon längere Zeit nicht mehr unter uns ist, fast familiär verbunden. Zu beginn meines Studiums in Wien, 1984, war er zehn Jahre als beliebter Bundespräsident im Amt... weiter




Ein Bild, das selbst Geschichte schrieb.Die "Wiener Zeitung" recherchierte mit Zeitzeugen den wahren Hintergrund. Getty/Corbis Historical

citybike

Citybike in der Nachkriegszeit - wie der "Fahrradverleih" in der Stadt funktionierte4

Eine dramatische Szene. Wer ist der Mann, der den Fahrradreifen mit beiden Händen umklammert? Und wer die Frau, die ihr Rad partout nicht loslassen will? Jahrzehntelang war über diese beeindruckende Aufnahme, die 1945 in Wien entstand, wenig bekannt. Einige Male wurde das Schwarz­Weiß-Foto, das später nachkoloriert wurde, in Medien veröffentlicht... weiter





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