• 20. November 2018

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Leserbriefe

Leserforum3

Leberkäse und andere Unannehmlichkeiten Ich teile den Unmut vieler Fahrgäste, was den Verzehr stark riechender Nahrungsmittel im öffentlichen Verkehr betrifft, und habe also nichts gegen ein "Ess- und Trinkverbot". Allerdings erstaunt mich der Aufwand an Begleitmaßnahmen (Info-Offensive mit Durchsagen etc... weiter




Rindfleisch, das von einem koscheren Fleischer in Salz eingelegt wurde, um das restliche Blut zu entfernen. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Mehr als nur ein Schnitt101

  • Die Produktion von koscherem Fleisch ist so viel mehr als die Schlachtung von Hand. Das Tier muss gesund aufwachsen, darf nicht durch einen langen Tiertransport gestresst sein und muss nach seinem Tod völlig ausbluten. Die jüdischen Speisegesetze bemühen sich hier, das Leid des Tieres so gering als möglich zu halten, sagt Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister im Gespräch mit der Wiener Zeitung. Einen minutenlangen Todeskampf gibt es nicht.

Gerät das Thema Schächten in den medialen Fokus gibt es – abseits parteipolitischer Implikationen wie aktuell – zwei Elemente, die den Diskurs stets bestimmen: Zum einen generell das Anprangern von Schlachtung und Fleischkonsum durch Vegetarier und Veganer... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Zuerst denken43

An der Hitze kann es nicht liegen, dass wir ernsthaft darüber diskutieren, ob man Flüchtlinge im Mittelmeer retten soll, oder ob orthodoxe Juden in Österreich Platz haben. Und trotzdem tun wir so als ob. Dass in einer säkularen Welt jeder Standpunkt a priori gleichberechtigt dasteht... weiter




Minister Gernot Blümel, der auch Regierungskoordinator ist, erteilt jeglicher Registrierung von jüdischen Fleischkunden eine Abfuhr. - © APA/HERBERT NEUBAUER

Schächten

"Keine Registrierung beim Schächten"18

  • Minister Blümel garantiert, dass "jüdisches Leben ohne Einschränkungen gewährleistet wird".

Wien. In der Debatte um eine Registrierung von Kunden im Zusammenhang mit der Schächtung von Tieren und der Produktion von koscherem Fleisch hat sich auch die Bundesregierung zu Wort gemeldet: Es werde zu keiner Einschränkung der Grundrechte kommen, betonte Kanzleramtsminister Gernot Blümel (ÖVP) in einer Stellungnahme... weiter




Inzwischen wird das Thema Schächten über die niederösterreichischen Landesgrenzen hinaus und wesentlich differenzierter diskutiert. - © apa/dpa/Julian Stratenschulte

Schächten

Eine verschwindende Debatte5

  • In den meisten Bundesländern ist Schächten kein Thema. Nur Niederösterreich und die Steiermark schlachten rituell.

Wien. (jm) Die Pläne um eine Registrierung von Juden und Muslimen, die in Niederösterreich geschächtetes Fleisch kaufen wollen, sorgten in den vergangenen Tagen für Wirbel. Die Debatte darüber erschöpfte sich aber vor allem in der Frage, woher die Pläne stammen. Aus dem Lager der Freiheitlichen oder doch aus jenem der SPÖ... weiter




Tierschutzgesetz

Schächten: Was fällt darunter und warum?10

  • Das Tierschutzgesetz des Bundes erlaubt, dass aus religiösen Gründen ohne Betäubung und unter Auflagen geschlachtet werden darf. Verbreitet ist die rituelle Schlachtung vor allem im Judentum und im Islam, sagt der Wissenschafter Richard Potz.

Wien. In Niederösterreich wird über eine Einschränkung des Schächtens diskutiert. Grundsätzlich ist damit das rituelle Schlachten eines Tieres im Judentum gemeit, erklärt Richard Potz, Professor am Institut für Rechtsphilosophie, Religions- und Kulturrecht der Universität Wien, gegenüber der APA. Später wurde es dann auch vom Islam übernommen... weiter




In der niederösterreichischen ÖVP ist man über die aktuelle Diskussion nicht glücklich. Die Ermittlung des persönlichen Bedarfs aus religiösen Gründen sei schwierig, meinte ÖVP-Klubobmann Walter Schneeberger auf Ö1.

Schächten

Rot-Blau-Streit: Wer hat's erfunden?2

  • Der FPÖ-Landesrat Waldhäusl verweist auf die Vorschläge des SPÖ-Vorgängers.

Wien. Der für Tierschutz zuständige niederösterreichische Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ) hat Kritik an der Einschränkung von Schächtungen neuerlich zurückgewiesen. Waldhäusl betonte am Donnerstag, dass er umsetze, was unter seinem SPÖ-Vorgänger Maurice Androsch begonnen wurde. Androsch wies diese Darstellung allerdings zurück... weiter




Hühnerfleischtheke im neu eröffneten koscheren Supermarkt "Shefa markt" in der Leopoldstadt. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Blut fließt immer74

Die unblutige Schlachtung wurde noch nicht erfunden. Und dennoch scheint von vielen Menschen zwischen barbarischer und moderner Schlachtung unterschieden zu werden. Das Argument, das auf den Fuß folgt, wenn es um die koschere Schlachtung, also das Schächten, geht: hier bluten die Tiere aus... weiter




Jüdisch leben

Reizwort Schächten77

Observante Juden und Muslime folgen den Speisegesetzen ihrer Religion. Im Islam bedeutet das unter anderem den Verzehr von halal geschlachtetem Fleisch, im Judentum gelten die Kaschrut. In beiden Fällen werden Tiere von Hand geschlachtet – und das auch völlig in Übereinstimmung mit dem geltenden österreichischen Recht... weiter




Was ist nun besser? Die moderne Fleischindustrie oder doch die traditionelle Form des Schlachtens? - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Schächten in Polen wieder erlaubt7

Der oberste Gerichtshof Polens fällte am Mittwoch ein Richtung weisendes Urteil: Das mit Beginn 2013 in Kraft getretene Schächtverbot ist demnach verfassungswidrig – und wurde nun aufgehoben. Dafür hatten die jüdischen Gemeinden Polens in den vergangenen beiden Jahren vehement gekämpft... weiter





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