• 18. August 2018

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- © Illustration: Getty Images/Ikon Images

Gastkommentar

Freiheit braucht Fairness4

  • Gerechtigkeit dient der Freiheit: Eine Gesellschaft freier Menschen ist eine gerechte Gesellschaft.

Das Gefühl für Gerechtigkeit und ihre Verletzung bewegt Menschen und Gesellschaften - auch uns Liberale. Aber wir halten sie nicht für das wichtigste aller Anliegen; denn das ist die Freiheit der Einzelnen, ihr eigenes Leben nach eigenen Vorstellungen leben zu können... weiter




Wilfried Altzinger ist ao. Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien, stellvertretender Leiter des Instituts für Makroökonomie und Leiter des Forschungsinstituts "Economics of Inequality" (www.wu.ac.at/ineq). - © Ineq

Gastkommentar

Leistung und Gerechtigkeit4

  • Der Zugang zu Bildung und die Besteuerung von Vermögen spielen beim Thema Chancengleichheit eine wichtige Rolle.

Fragen der Gerechtigkeit beschäftigen Philosophen seit der Antike. Zwei Konzepte stehen dabei im Mittelpunkt: einerseits Chancengleichheit, andererseits Ergebnisgleichheit gemessen in Form von Einkommen, Vermögen, Erfolg, Macht und Prestige. Während die Herstellung von Chancengleichheit generell als gerecht empfunden wird... weiter




Achtung, "Politische Bildung" kann mitunter auch via Smart Phone vermittelt werden. - © APAweb/dpa/Christoph Schmidt

#WZcommunity

Dürfen Lehrer politisch sein? Das sagen unsere Leser18

  • Knappe Mehrheit: 50,2 Prozent unserer User finden, dass Lehrer auch im Unterricht politisch sein dürfen.

Wien. Die Frage "https://www.wienerzeitung.at/themen_channel/bildung/schule/979028_Duerfen-Lehrer-politisch-sein.html">Dürfen Lehrer politisch sein"? hat viele Reaktionen ausgelöst. Darüber, ob Lehrer auch im Unterricht politisch sein dürfen, sind unsere Leser sehr gespalten: 49,8 Prozent finden, dass Lehrer ihre politischen Standpunkte nur privat, nicht aber in der Schule vertreten sollten... weiter




Ernst Smole ist Musikerzieher, Dirigent und Unternehmer im Bildungs- und Tourismusbereich. Er war Berater mehrerer Unterrichtsminister und koordiniert die Arbeit eines rund 50-köpfigen multidisziplinären Teams am "Unterrichts:Sozial:Arbeits- und Strukturplan für Österreich 2015 - 2030" (www.ifkbw-nhf.at). Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Bloßes Schräubchendrehen bei der Zentralmatura ist zu wenig16

  • Der Mathematikunterricht ist durch mehrere historisch bedingte Hypotheken belastet. Es gilt wenige, aber gewichtige Hebel zu bedienen.

Die TU Wien beklagt, dass viele Studenten die Grundrechnungsarten nicht beherrschen. Mathematiklehrer gestehen ein, dass sie 95 Prozent des Unterrichtsstoffes selber im Alltag nie brauchen, und sind überproportional oft von Burnout betroffen. Für Schüler ist Mathematik das Angstfach Nummer eins. Wie konnte es dazu kommen... weiter




Walburga Plunger ist 18-jährige Maturantin und ehemalige Klassensprecherin. - © privat

Gastkommentar

Wie repräsentativ sind Maturanoten?6

  • Offener Brief zweier Maturantinnen zur Zentralmatura.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen! Sehr geehrter Herr Bildungsminister Dr. Heinz Faßmann! Sehr geehrte Verantwortliche, Fachkundige und Veränderungsinitiatoren! Alle Jahre wieder: Kritik an der Zentralmatura. Wie erklärt man das schlechte Abschneiden österreichischer Schüler bei der Pisa-Studie... weiter




- © apa/dpa/Friso Gentsch

Fachhochschulen

Mehr Geld und Studienplätze gefordert23

  • Der aktuelle Fachhochschul-Entwicklungsplan läuft aus. Faßmann kündigt einen neuen Plan für 2019 an.

Wien. Vor 24 Jahren, als die ersten zehn Fachhochschul-Studiengänge starteten, wurden diese von rund 700 Studierenden besucht - heute sind es 456 Studiengänge mit mehr als 51.500 Studierenden an 21 Fachhochschulen (FH). Die Bundesförderung sei in diesem Zeitraum allerdings nur zweimal erhöht worden, sagte Raimund Ribitsch... weiter




Die Oskar Spiel Schule gibt es seit 30 Jahren. - © Stanislav Jenis



Bildung

Das Zeugnis für den Minister ist durchwachsen wie jene der Maturanten1

  • Trotz baldigem Schulschluss gilt es weiterhin Aufgaben zu lösen: bei der Zentralmatura und der Deutschförderung genauso wie beim Ausbau von Ganztagsschulen und Fachhochschulen.

Wien. Offiziell dauert das Schuljahr 2017/18 noch einige Tage. De facto stehen die Noten aber bereits fest. Der Schulalltag besteht in den letzten Tagen vor den Ferien oft nur noch aus Ausflügen, Aufgaben gibt es kaum noch. Manche Schüler, jene mit erfolgreich absolvierter Reifeprüfung, müssen die Schulbank überhaupt nicht mehr drücken... weiter




Sabine M. Fischer, Inhaberin von Symfony Consulting (www.symfony.at), ist Human-Resources-Unternehmensberaterin mit den Schwerpunkten Handel und Bildung.

Gastkommentar

Der Ast, auf dem wir sitzen3

  • Je weniger Familien ein Grundwissen über die großen europäischen Erzählungen haben, desto mehr muss es über den Staat verbreitert werden.

Nathan der Weise also. Jene Idealfigur der Aufklärung, die für Toleranz der Religionen steht, bestrebt, die Welt der Menschen zu einer gewaltfreien friedlich prosperierenden zu machen, als Maturafrage. Bestens geeignet, im Reifeprüfungsprozess Orientierung zu geben - über den Entwicklungsstand des Prüflings und für das individuelle Leben... weiter




Kimberger, Faßmann: Weitere Verhandlungen folgen. - © apa/H.K. Techt

Förderunterricht

Über Deutschklassen wird noch verhandelt

  • Acht Schüler, eine Förderklasse? Wie weit die Schulautonomie reichen wird, ist noch offen.

Wien. Eines vorweg: Zwischen Pflichtlehrergewerkschaft und ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann stehen die Zeichen auf Entspannung. Hatte Gewerkschaftschef Paul Kimberger noch vor Tagen Maßnahmen der Personalvertreter in den Raum gestellt, wenn es keine Planungssicherheit bei der Umsetzung der umstrittenen Deutschförderklassen geben sollte... weiter




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