• 22. Januar 2019

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Schlagwortsuche

Finaler Rosenkrieg, moderne Ehehölle: Steven Scharf und Caroline Peters. - © Reinhard Maximilian Werner

Theaterkritik

Medea als Vorstadtweib am Burgtheater16

  • Simon Stone schickt "Medea" im Burgtheater in die Psychiatrie.

Die weitläufige Bühne des Burgtheaters ist erbarmungslos grell ausgeleuchtet, schneeweiß und leer geräumt, aseptisch geradezu. Bühnenbildner Bob Cousins entwarf eine Art albtraumhaftes Vakuum, in dem die Schauspieler seltsam verloren wirken; nicht das kleinste Requisit wird ihnen gegönnt, sie sind ganz auf sich allein gestellt... weiter




Um das Burgtheater kümmert sich ab Mitte Jänner ein neuer kaufmännischer Geschäftsführer. - ©Georg Soulek/Burgtheater

Burgtheater

Robert Beutler wird neuer Geschäftsführer1

  • Der bisherige Stellvertreter folgt auf Thomas Königstorfer und wird für fünf Jahre bestellt.

Wien. Robert Beutler, bisher stellvertretender kaufmännischer Geschäftsführer im Burgtheater, wird ab 15. Jänner 2019 kaufmännischer Geschäftsführer des Hauses. Er folgt auf Thomas Königstorfer, der an das Landestheater Linz wechselt, und ist auf fünf Jahre bestellt... weiter




Harald Schmidt sagt etwas, Michael Niavarani haut sich ab. Nicht das ganze, aber ein Gutteil des Konzepts dieses Abends. - © Marcella Ruiz Cruz

Kabarett

Harald Schmidt, Michael Niavarani und ihre Prostata29

  • Effiziente Schließtag-Bespielung mit den Humorgrößen Harald Schmidt und Michael Niavarani im Burgtheater.

"Wir machen hier jetzt ein Gespräch, habe ich im Programm gelesen", sagt Harald Schmidt gleich zu Beginn zu Michael Niavarani. Sagte es mit dieser lässigen Arroganz, die so typisch für die Late-Show-Legende ist und die man eigentlich nur ihm wirklich verzeiht. Und irgendwie hat es ja auch gestimmt... weiter




Spaß mit Kleidung: Michael Maertens mit Kinderschürze, Nicholas Ofczarek mit Werkzeuggürtel über Strickware. Humordetails einer Weihnachtsentgleisung. - © Reinhard Werner

Theaterkritik

Leise rieselt der Schmäh in der Weihnachtskomödie5

  • Barbara Frey inszeniert die Weihnachtskomödie "Schöne Bescherungen" gar matt an der Burg.

Der Baum steht. Immerhin. Gut, seine Spitze ist sich nicht ganz ausgegangen. Deswegen ist er oben ein bisschen reingequetscht in das Wohnzimmer. In diesem britischen Mittelstandshäuschen, das auf der Burgtheaterbühne (von Bettina Meyer) trügerisch gemütlich mitsamt hyggeligem Fenster-Leuchtkranz aus der aktuellen Ikea-Adventkollektion ausgestattet... weiter




Jedermann ist alle: Philipp Hochmair in seinem "Jedermann (reloaded)"-Projekt. - © Heike Blenk

Theaterkritik

Einzelmann rockt sich zu Tode41

  • Philipp Hochmair triumphiert in "Jedermann (reloaded)" im Burgtheater

Jedermann im Military-Anzug: Lässig, selbstsicher, Zigarette im Mund, steht Philipp Hochmair auf der Burgtheater-Bühne inmitten eines Trios: Gitarre, Schlagzeug, ein Arsenal elektronischer Instrumente, Mikrophone, vorne, klein, verloren, ein Kreuz. Scheinwerfer erzeugen kubistische Lichteffekte. Irgendwann regnet es goldenen Flitter... weiter




Theaterkritik

Es ist immer das Gleiche mit der Liebe

  • Burgtheater zeigt Fassbinders Homosexuellen-Stück

Gleichgeschlechtliche Beziehungen, das zeigt "Tropfen auf heiße Steine", laufen auch nicht anders ab als heterosexuelle: Verführung - Stockholm-Syndrom - Alltagstrott - Psychokrieg - Eifersucht - irgendein Ende. In den 60ern, als der junge Rainer Werner Fassbinder sein Drama schrieb, verstörte das wahrscheinlich noch... weiter




Alexandra Henkel im tapferen Kampf gegen die Klischees des Textes. - © Reinhard Werner/Burgtheater

Theaterkritik

So sind sie, die Mädels und Jungs1

  • Im Vestibül findet Dennis Kelly Erklärungen für den neuen Maskulinismus.

Ab März 2019 zeigt das Burgtheater "Waisen" von Dennis Kelly. 2009 in Edinburgh uraufgeführt, ist der Text ein Hansdampf in allen Theatern. Schnelle Dialoge, sozialrealistisches Setting. Kellys neuestes Stück heißt "Girls & Boys". Premiere war am Mittwoch, und zwar auch an der Burg... weiter




Im Zeichen des Doppeladlers ist hier die Zeit humorvoll stehen geblieben. - © Michael Hetzmannseder

100 Jahre Republik

Dero Hochwohllöblichkeit17

  • Vom Titelwahn zur Ritualsehnsucht: kuriose Relikte im Schatten des Doppeladlers.

"Ich bin doch ned deppad, i fohr wieder z’haus." Das hat der Thronfolger bekanntlich nicht gesagt, nachdem er schon - erstmal erfolglos - mit einer Bombe in Sarajewo beworfen wurde. In Hannes Steins Roman "Der Komet" jedoch, da hat Franz Ferdinand diesen Satz gesagt. Und siehe da: Es gab keinen Ersten Weltkrieg... weiter




Enge Zusammenarbeit: Max Reinhardt (l.) mit Hugo von Hofmannsthal im Park des Schlosses Leopoldskron, um 1930. - © Imagno/Getty Images

Theater

Besessener der Darstellungskunst5

  • Theater als Wahrheitssuche mit Mitteln der Illusion - das war die Leitidee von Max Reinhardt. Vor 75 Jahren starb der Bühnenmagier in New York.

Der Herbst 1943, an dem Max Reinhardt, gerade erst 70 Jahre alt geworden, in New York das Leben verlor, verlockte zu ausgedehnten Spaziergängen. Der Emigrant unternahm sie mit Hund. Doch das Tier erwies sich als unberechenbar. Irgendwann biss es seinen Herrn... weiter




Burgtheater

Kušej: "Großteil des Burg-Ensembles übernehme ich"9

Am Freitag hatte am Münchner Residenztheater mit "Der nackte Wahnsinn" von Michael Frayn die letzte Inszenierung von Martin Kušej als Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels Premiere, ehe er mit Beginn der kommenden Saison an die Spitze des Burgtheaters wechselt... weiter




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