• 16. November 2018

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Schlagwortsuche

Alexandra Henkel im tapferen Kampf gegen die Klischees des Textes. - © Reinhard Werner/Burgtheater

Theaterkritik

So sind sie, die Mädels und Jungs1

  • Im Vestibül findet Dennis Kelly Erklärungen für den neuen Maskulinismus.

Ab März 2019 zeigt das Burgtheater "Waisen" von Dennis Kelly. 2009 in Edinburgh uraufgeführt, ist der Text ein Hansdampf in allen Theatern. Schnelle Dialoge, sozialrealistisches Setting. Kellys neuestes Stück heißt "Girls & Boys". Premiere war am Mittwoch, und zwar auch an der Burg... weiter




Im Zeichen des Doppeladlers ist hier die Zeit humorvoll stehen geblieben. - © Michael Hetzmannseder

100 Jahre Republik

Dero Hochwohllöblichkeit17

  • Vom Titelwahn zur Ritualsehnsucht: kuriose Relikte im Schatten des Doppeladlers.

"Ich bin doch ned deppad, i fohr wieder z’haus." Das hat der Thronfolger bekanntlich nicht gesagt, nachdem er schon - erstmal erfolglos - mit einer Bombe in Sarajewo beworfen wurde. In Hannes Steins Roman "Der Komet" jedoch, da hat Franz Ferdinand diesen Satz gesagt. Und siehe da: Es gab keinen Ersten Weltkrieg... weiter




Enge Zusammenarbeit: Max Reinhardt (l.) mit Hugo von Hofmannsthal im Park des Schlosses Leopoldskron, um 1930. - © Imagno/Getty Images

Theater

Besessener der Darstellungskunst5

  • Theater als Wahrheitssuche mit Mitteln der Illusion - das war die Leitidee von Max Reinhardt. Vor 75 Jahren starb der Bühnenmagier in New York.

Der Herbst 1943, an dem Max Reinhardt, gerade erst 70 Jahre alt geworden, in New York das Leben verlor, verlockte zu ausgedehnten Spaziergängen. Der Emigrant unternahm sie mit Hund. Doch das Tier erwies sich als unberechenbar. Irgendwann biss es seinen Herrn... weiter




Burgtheater

Kušej: "Großteil des Burg-Ensembles übernehme ich"8

Am Freitag hatte am Münchner Residenztheater mit "Der nackte Wahnsinn" von Michael Frayn die letzte Inszenierung von Martin Kušej als Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels Premiere, ehe er mit Beginn der kommenden Saison an die Spitze des Burgtheaters wechselt... weiter




Am Boden: Andrea Wenzl als unsentimentales Horváth-Fräulein. - © Reinhard Maximilian Werner

Theaterkritik

Vom Schwarzsehen6

  • Michael Thalheimers Ödön-von-Horváth-Inszenierung gerät am Burgtheater allzu plakativ.

Bei den Theaterabenden von Michael Thalheimer muss man sich auf Schwarzsehen gefasst machen. Nicht nur die Bühne ist stets in undurchdringliche Finsternis getaucht, auch die Figuren agieren unerbittlich düster, von ihrem Beziehungsgeflecht ganz zu schweigen... weiter




Ignaz Kirchner als "Samiel", 2007, während der Fotoprobe von "Der Freischuetz" in Salzburg.  - © APAweb / Hans Klaus Techt

Burgtheater

Die großen Momente von Ignaz Kirchner

  • Der 72-jährige Schauspieler zählte zu den Stützen des Burgtheaterensembles.

Über seinen Beruf sagte er einmal selbstironisch: "Wäre ich intellektueller, so wäre ich doch kein Schauspieler geworden!". Nun ist Kirchner, der in der vergangenen Saison noch in Ibsens "Volksfeind" zu sehen war, gestorben. Siehe auch den Nachruf: "Nichts war früher schöner" weiter




Ignaz Kirchner als "Sartorius" in "Solaris" im Vestibül des Wiener Burgtheaters, November 2011. - © APA/GEORG HOCHMUTH

Nachruf

"Nichts war früher schöner"12

  • Ignaz Kirchner, Charakterdarsteller und Stütze des Burg-Ensembles, ist mit 72 Jahren verstorben.

Wien. Kaum jemand konnte auf der Bühne so virtuos schweigen wie Ignaz Kirchner. Dieses beredte Schweigen, bei dem man den Schauspieler am besten nicht aus den Augen ließ. Jedes Schulterzucken sprach Bände, eine gezückte Augenbraue zwang das Gegenüber in die Knie, und ein stummes Nicken Kirchners bedeutete im seltensten Fall Zustimmung... weiter




Robert MeyerDirektor der Volksoper Wien Robert Newald - © Robert Newald

Robert Meyer

Gezockt mit . . .17

Wien. (aum/dab) In seinem Leben hat Robert Meyer noch nie ein Computerspiel gespielt. Mit der "Wiener Zeitung" wagt sich der Burgtheater-Schauspieler und Direktor der Wiener Volksoper dennoch über die ersten Szenen des Kassenschlagers "The Witcher 3". Das polnische Fantasy-Spiel brach im Rollenspiel-Bereich alle Rekorde... weiter




- © Reinhard Maximilian Werner

Theaterkritik

Teufelskerl allein zu Haus8

  • Nicholas Ofczarek marschiert durch Klaus Manns "Mephisto", die Burg-Aufführung erstarrt in Pose und Behauptung.

Nachtschwarze Bühne. Ein schmaler Streifen Licht fällt auf einen Mann in weißem Anzug. Er setzt sich an den Bühnenrand und spannt ein Blatt Papier in die Schreibmaschine, tippt, die Buchstaben leuchten im Bühnenhintergrund auf: "M e p h i s t o". Beim letzten Buchstaben, der auf das Papier schlägt... weiter




Schauspiel der Superlative: Brandauer ist Hamlet. - © Öster. TheatermuseumPorträt

Weltstar

Der absolute Spieler5

  • Klaus Maria Brandauer wird 75 Jahre alt. Annäherung an einen Weltstar aus der österreichischen Provinz.

Wenn so etwas wie eine Lebensrolle existiert, wäre es für Klaus Maria Brandauer Hamlet. Eine dauerhafte Geschichte verbindet den Schauspieler mit Shakespeares rätselhafter Bühnenfigur. Schenkt man einer Anekdote Glauben, fand Brandauer in jugendlichem Alter auf dem Dachboden seines Elternhauses ein signalgelbes "Hamlet"-Reclam-Heft... weiter




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