• 21. Februar 2018

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Auch in Film und Fernsehen war Sonja Sutter oft zu sehen.  - © APAweb / Gabriela Brandenstein

Todesfall

"Das Burgtheater war ihr Schicksal"5

  • Die Kammerschauspielerin Sonja Sutter ist im Alter von 86 Jahren verstorben.

Baden. Die aus Deutschland stammende Burgschauspielerin Sonja Sutter ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Das gab das Burgtheater am Freitag bekannt. Sutter spielte fast 40 Jahre lang am Burgtheater und verkörperte dort bis zu ihrer selbst gewählten Pensionierung 1997 an die 70 Rollen. Daneben gastierte die Schauspielerin u.a... weiter




Königspaar: Das Foto zeigt Attila Hörbiger und Paula Wessely im Film "Späte Liebe" (1943). Elfriede Jelinek persifliert das Künstlerpaar in ihrem Stück "Burgtheater". - © apa/Nachlass Paula Wessely/Theatermuseum

Jelinek

Vom "Kriegerl" und "Hoamatl"5

  • Elfriede Jelineks "Burgtheater" ist Leerstelle und Identitätsstück: Ein Symposium ergründet das Stück.

Elfriede Jelinek ist derzeit eine der meistgespielten Dramatikerinnen. Dennoch gibt es ein Stück, das so gut wie nie gespielt wurde und in Wien überhaupt noch nie zu sehen war: "Burgtheater". In diesem Stück verhandelt die Autorin auf überaus amüsante und lehrreiche Weise die Geschicke einer österreichischen Schauspielerdynastie und hinterfragt... weiter




Karin Bergmann geht. - © Reinhard Werner

Burgtheater

Hofübergabe

  • Karin Bergmann wird das Burgtheater 2019 verlassen, die Neuausschreibung läuft bereits.

Wien. "Ich halte es für richtig, dass eine jüngere Theaterleitung das Haus in die Zukunft führt", hält Burgtheater-Direktorin Karin Bergmann in einer knappen Aussendung fest. Die 63-Jährige kündigt darin an, dass sie das Burgtheater 2019 verlassen und sich nicht um eine Verlängerung ihres Vertrages bewerben wird... weiter




Burgtheater

Karin Bergmann verlässt 2019 die Burg1

  • Burgtheater-Direktorin spricht sich nach 25 Jahren am Haus und fünf Jahren an der Spitze für eine "jüngere Theaterleitung" aus.

Wien. Die Suche nach der Leitung des Wiener Burgtheaters ab 2019 ist eröffnet: Am Mittwoch wurde die Ausschreibung für die Direktion des größten Theaters des Landes veröffentlicht. Diese läuft bis 21. Mai, kündigte Kulturminister Thomas Drozda an. Zuvor hatte die amtierende Chefin Karin Bergmann intern bekanntgegeben, keine Verlängerung anzustreben... weiter




Ein ganz ein edles Team: Regina Fritsch als Lucia Distel, Gregor Bloéb als Florian Fett und eine mobile Couch. - © Georg Soulek

Theaterkritik

Alles, was glänzt, sind Fettflecken2

  • Ein Nestroy, den die Regie leben lässt: "Liebesgeschichten und Heiratssachen" im Burgtheater.

Es ist nicht einfach mit dem post-postmodernen Nestroy. Steht der böse Vormärzer heute auf dem Spielplan, bangt der gemäßigt innovative Theaterfreund: Wird es wieder eine Botschafts-Brechstange geben? Wird die Modernisierung sich in leidlich provokanten Fäkalismen und Unterwäsche erschöpfen... weiter




Beschäftigt sich mit allen Facetten des Frauseins: Sofi Oksanen. - © Antti Aimo-Koivisto/Lehtikuva/picturedesk

Interview

"Ein Wettrennen der besten Gene"

  • Schriftstellerin Sofi Oksanen über Designerbabys, die Leidenschaft für Haare und Trump als Chance für Frauenrechte.

Kaum eine zeitgenössische Schriftstellerin erschafft so kraftvolle und dabei schillernde Frauenfiguren wie Sofi Oksanen. Die finnisch-estnische Autorin feierte 2009 ihren internationalen Durchbruch mit dem packenden Roman "Fegefeuer", in dem sie mithilfe einer alten, übellaunigen Bäuerin und einer dem Menschenhandelterror entkommenen... weiter




Leserbriefe

Leserforum: Wahlkampf, Burgtheater

Zum Leitartikel von Reinhard Göweil, 30. November Radikalisierung durch Wahlkampf Im Wahlkampf hat man sich gegenseitig so lange in extreme ideologische Ecken gestellt, bis es an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten war. Vielleicht wäre es sinnvoller, nicht ständig die Vergangenheit zu strapazieren... weiter




Wahlverwandtschaft: (v.l.) Katharina Lorenz, Fabian Krüger, Nicholas Ofczarek, Isabelle Redfern. - © Soulek

Theaterkritik

Amirs Abgründe14

  • Broadway-Hit "Geächtet" gerät am Burgtheater zu einem allzu beschaulichen Spiel mit Klischees.

Nachtschwarz zeigt sich die Bühne des Burgtheaters. Die wenigen hellen Möbelstücke - Sofa, Tisch und Regal - formen darauf eine Wohnlandschaft in Schneeweiß. Alles sehr elegant und edel. Fragt sich bloß, ob sich nicht bereits das Bühnenbild von Stefan Hageneier als Missverständnis erweisen wird... weiter




Sarah Viktoria Frick als Energiebündel Loretta. - © M. Ruiz Cruz

Theaterkritik

Pippis kleine Schwester

  • Christine Nöstlingers Kinderroman "Lumpenloretta" im Burg-Kasino.

Die Jeunesse dorée lümmelt gelangweilt auf der Hollywoodschaukel. Ihre Mütter - Petra Morzé und Dunja Sowinetz als elegante Vorstadtweiber mit High Heels und Haarsprayfrisur - süffeln schon am Nachmittag Prosecco. Nichts regt sich in der gepflegten Reihenhaussiedlung... weiter




Er will doch nur spienen: Max Simonischek umwirbt Roland Koch im Spielhoserl. - © Reinhard Werner

Theaterkritik

Eh nustig8

  • Überstilisierter Boulevard, berserkerhafte Schauspieler: "Pension Schöller" im Burgtheater.

Eine ganze Ladung Bananenschalen braucht Andreas Kriegenburg fürs Erste einmal. Damit stimmt der Regisseur das Publikum von "Pension Schöller" im Burgtheater darauf ein, dass es jetzt bananenschalen-ausrutsch-lustig werden soll. Also albern. Und doof. Und nicht sehr burgtheaterhaft... weiter




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