• 24. September 2018

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"Bin ziemlich stolz": v.l.nr. Klaus Missbach, Karin Bergmann, Thomas Königstorfer. - © Reinhard Werner

Burgtheater

"Ich habe alles eingelöst"4

  • Karin Bergmann präsentiert ihren letzten Spielplan für das Burgtheater.

Wien. Die kommende Spielzeit ist Karin Bergmanns fünfte und letzte Saison. Bei der Präsentation der 20 Premieren für 2018/19 erinnert sich die Burg-Direktorin an ihre ersten Tage im Amt: "Gleich musste ich einen Kredit in Millionenhöhe unterschreiben und dabei hatte ich noch keinen Spielplan und null Vorbereitungszeit"... weiter




Erschöpft von sinnlosen Kämpfen: August Diehl, Alexander Fehling, Sven-Eric Bechtolf (vonlinks), hinten: Corinna Kirchhoff. - © Bernd Uhlig

Theaterkritik

Nachtschwarzes Licht4

  • Andrea Breth inszeniert Eugene O’Neill an der Burg als wuchtiges Untergangsoratorium.

Eugene O’Neill hielt fest, dass sein Stück "Eines langen Tages Reise durch die Nacht" mit Blut und Tränen" geschrieben sei - genährt "aus altem Kummer". Über zehn Jahre lang arbeitete der Dramatiker daran: 1941 fertiggestellt, sollte es erst 25 Jahre nach seinem Tod veröffentlicht und niemals in den USA gezeigt werden Daraus wurde freilich... weiter




"Ich würde von mir durchaus behaupten, süchtig zu sein! Ein nüchterner Mensch bin ich jedenfalls nicht", sagt August Diehl. - © Robert NewaldInterview

August Diehl

Der Gratwanderer13

  • August Diehl vergleicht Hollywood mit dem Burgtheater, spricht über Heimatlosigkeit und seine Erfahrung mit Sucht.

"Wiener Zeitung": "Eines langen Tages Reise in die Nacht" gilt als Eugene O’Neills Meisterwerk, das Andrea Breth am Burgtheater mit erlesenem Ensemble am Samstag (14. April) zur Uraufführung bringen wird. Die Ansprüche an einen Theaterabend könnten höher nicht sein: Wie gehen Sie mit Leistungsdruck um? August Diehl:Ich spüre keinen Druck... weiter




"der tod ist eine mauer": Über allem schwebt Markus Hering als Jedermann, am Boden der Tatsachen stehen Sebastian Wendelin (l.) und Markus Meyer. - © Georg Soulek

Theaterkritik

Wir sterben ewig2

  • Ferdinand Schmalz polierte den Jedermann-Stoff grandios auf. Am Burgtheater glänzt "jedermann (stirbt)" eher stumpf.

"Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt." Ein biblisches Gleichnis liefert gewissermaßen den Subtext zum "Jedermann"-Stoff: Bereits im Mittelalter wurde in Moralitätenspielen das szenische Potenzial der Bekehrung des reichen Mannes erprobt... weiter




Ferdinand Schmalz im Interview mit der Wiener Zeitung. - © Foto: NewaldInterview

Ferdinand Schmalz

Letzte Umkehr

  • Der Dramatiker Ferdinand Schmalz über das Aufbäumen des weißen Mannes und das Verführerische am Tod.

Ferdinand Schmalz, alias Matthias Schweiger, wuchs im steirischen Admont auf. Längst gehört der 33-Jährige zu den bemerkenswertesten Dramatikern seiner Generation. 2017 gewann er den Ingeborg-Bachmann-Preis. Diesen Freitag wird seine "Jedermann"-Bearbeitung am Burgtheater uraufgeführt... weiter




Kommentar

Wenn die Macht Regie führt3

Auf der Bühne geht es um das Gute, Wahre und Schöne, um das große Weltdrama. Und hinter der Bühne? - Wie jetzt aus einem offenen Brief des Burg-Ensembles hervorgeht, herrschte während der Intendanz von Matthias Hartmann eine "Atmosphäre der Angst und Verunsicherung"... weiter




Ex-Burgtheaterdirektor Hartmann dementiert jegliche "chauvinistische oder sexistische Absicht".  - © APAweb / Barbara Gindl

Burgtheater

Schwere Vorwürfe gegen Ex-Burgchef Hartmann10

  • Burgtheater-Mitglieder kritisieren in einem Offenen Brief "Atmosphäre der Angst und Verunsicherung".

Wien. Rund 60 Beschäftigte des Wiener Burgtheaters - darunter auch zahlreiche namhafte Schauspieler und Schauspielerinnen - haben am Freitag im "Standard" einen Offenen Brief veröffentlicht, mit dem sie eine Atmosphäre der Angst und Verunsicherung beklagen, die unter dem einstigen Theaterdirektor Matthias Hartmann geherrscht habe... weiter




Die Geister der Vergangenheit: Melichar, Sulaver. - © Werner/Burgtheater

Theaterkritik

Das Glück ist rückläufig

  • "Saturn kehrt zurück" im Vestibül: ein berührendes Kammerspiel mit schwarzem Rollator-Humor.

Irgendwie musste das Klo kaputt werden. Also hat Gustin einen Tennisball hineingestopft. Erst dann konnte er ja den Installateur anrufen. Damit endlich einmal wieder jemand zu Besuch kommt. Dieses eigentlich erschütternde Bekenntnis zur Einsamkeit macht Rudolf Melichar als besagter Gustin mit entwaffnend leichtfüßigem Humor... weiter




Bei Hartmann sind weiterhin die Punkte der grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen sowie der Abgabenhinterziehung offen, während die WKStA die Vorwürfe bezüglich Untreue und Bilanzfälschung eingestellt hat. - © APAweb, Georg Hochmuth

Burgtheater

Weitere Ermittlungsdauer nicht absehbar

  • Noch keine Entscheidung über Anklage bei Stantejsky und Hartmann, gegen das Burgtheater wurde wegen Bilanzfälschung ermittelt.

Wien. Wie bereits vor dem Wochenende bekannt wurde, hat die Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) Teile ihrer Ermittlungen gegen den ehemaligen Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann sowie gegen den ehemaligen Bundestheater Holding-Chef Georg Springer eingestellt... weiter




Theaterkritik

Über dem Massenmörder-Skelett1

  • Josef Winkler rechnet für das Burgtheater mit seinem Vater ab.

Eine Kärntner Tracht Prügel, die will man nicht bekommen. Das ist nämlich eine, die einen "mit blauen Würsten am Arsch" hinterlässt. Diese drastische Illustration von Brutalität ereignet sich sehr früh in dem Stück, das Josef Winkler als Auftragswerk für das Burgtheater abgeliefert hat... weiter




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