• 13. November 2018

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Schlagwortsuche

"der tod ist eine mauer": Über allem schwebt Markus Hering als Jedermann, am Boden der Tatsachen stehen Sebastian Wendelin (l.) und Markus Meyer. - © Georg Soulek

Theaterkritik

Wir sterben ewig2

  • Ferdinand Schmalz polierte den Jedermann-Stoff grandios auf. Am Burgtheater glänzt "jedermann (stirbt)" eher stumpf.

"Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt." Ein biblisches Gleichnis liefert gewissermaßen den Subtext zum "Jedermann"-Stoff: Bereits im Mittelalter wurde in Moralitätenspielen das szenische Potenzial der Bekehrung des reichen Mannes erprobt... weiter




Ferdinand Schmalz im Interview mit der Wiener Zeitung. - © Foto: NewaldInterview

Ferdinand Schmalz

Letzte Umkehr

  • Der Dramatiker Ferdinand Schmalz über das Aufbäumen des weißen Mannes und das Verführerische am Tod.

Ferdinand Schmalz, alias Matthias Schweiger, wuchs im steirischen Admont auf. Längst gehört der 33-Jährige zu den bemerkenswertesten Dramatikern seiner Generation. 2017 gewann er den Ingeborg-Bachmann-Preis. Diesen Freitag wird seine "Jedermann"-Bearbeitung am Burgtheater uraufgeführt... weiter




Kommentar

Wenn die Macht Regie führt3

Auf der Bühne geht es um das Gute, Wahre und Schöne, um das große Weltdrama. Und hinter der Bühne? - Wie jetzt aus einem offenen Brief des Burg-Ensembles hervorgeht, herrschte während der Intendanz von Matthias Hartmann eine "Atmosphäre der Angst und Verunsicherung"... weiter




Ex-Burgtheaterdirektor Hartmann dementiert jegliche "chauvinistische oder sexistische Absicht".  - © APAweb / Barbara Gindl

Burgtheater

Schwere Vorwürfe gegen Ex-Burgchef Hartmann10

  • Burgtheater-Mitglieder kritisieren in einem Offenen Brief "Atmosphäre der Angst und Verunsicherung".

Wien. Rund 60 Beschäftigte des Wiener Burgtheaters - darunter auch zahlreiche namhafte Schauspieler und Schauspielerinnen - haben am Freitag im "Standard" einen Offenen Brief veröffentlicht, mit dem sie eine Atmosphäre der Angst und Verunsicherung beklagen, die unter dem einstigen Theaterdirektor Matthias Hartmann geherrscht habe... weiter




Die Geister der Vergangenheit: Melichar, Sulaver. - © Werner/Burgtheater

Theaterkritik

Das Glück ist rückläufig

  • "Saturn kehrt zurück" im Vestibül: ein berührendes Kammerspiel mit schwarzem Rollator-Humor.

Irgendwie musste das Klo kaputt werden. Also hat Gustin einen Tennisball hineingestopft. Erst dann konnte er ja den Installateur anrufen. Damit endlich einmal wieder jemand zu Besuch kommt. Dieses eigentlich erschütternde Bekenntnis zur Einsamkeit macht Rudolf Melichar als besagter Gustin mit entwaffnend leichtfüßigem Humor... weiter




Bei Hartmann sind weiterhin die Punkte der grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen sowie der Abgabenhinterziehung offen, während die WKStA die Vorwürfe bezüglich Untreue und Bilanzfälschung eingestellt hat. - © APAweb, Georg Hochmuth

Burgtheater

Weitere Ermittlungsdauer nicht absehbar

  • Noch keine Entscheidung über Anklage bei Stantejsky und Hartmann, gegen das Burgtheater wurde wegen Bilanzfälschung ermittelt.

Wien. Wie bereits vor dem Wochenende bekannt wurde, hat die Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) Teile ihrer Ermittlungen gegen den ehemaligen Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann sowie gegen den ehemaligen Bundestheater Holding-Chef Georg Springer eingestellt... weiter




Theaterkritik

Über dem Massenmörder-Skelett1

  • Josef Winkler rechnet für das Burgtheater mit seinem Vater ab.

Eine Kärntner Tracht Prügel, die will man nicht bekommen. Das ist nämlich eine, die einen "mit blauen Würsten am Arsch" hinterlässt. Diese drastische Illustration von Brutalität ereignet sich sehr früh in dem Stück, das Josef Winkler als Auftragswerk für das Burgtheater abgeliefert hat... weiter




Star der Produktion ist die Wald-Bühne von Lothar Holler, in der sogar (digitales) Feuerspucken möglich ist. - © apa/Herbert Neubauer

Theaterkritik

Furzkissen im Elfenwald17

  • Burgtheater: Leander Haußmann zeigt Shakespeares "Sommernachtstraum" als Hippie-Herrenwitz.

Als Premiere bezeichnet man gemeinhin die erste Aufführung einer Produktion vor zahlendem Publikum. Nicht so beim aktuellen "Sommernachtstraum" am Burgtheater. Da entschied man 20 Stunden vor der Premiere am vergangenen Mittwoch, mehr Probenzeit zu brauchen und auf Sonntag zu verschieben... weiter




"Ich wurde zum Aufbegehren erzogen, entwickelte eine Antipathie gegen jedes Dogma", sagt Leander Haußmann. - © picturedesk/MangioneInterview

Theater

"Ich bin eine Katastrophe"4

  • Regisseur Leander Haußmann über Lachen in Diktaturen, magische Theatermomente und wie die Welt nüchtern nur schwer zu ertragen ist.

Wien. Leander Haußmann sitzt im vergoldeten Besprechungszimmer des Burgtheaters; der Regisseur macht Pausenprobe. Haußmann, 58, gehört zu den bekanntesten und verkanntesten Regisseuren seiner Generation. Auf frühe Erfolge als Theaterregisseur folgte eine kurze Karriere als Intendant in Bochum sowie eine nicht minder bewegte Laufbahn als... weiter




Der österreichische Regisseur Martin Kusej, vorläufig noch Leiter des Münchner Residenztheaters, kommt an die Burg.  - © dpa/Peter Kneffel

Bundestheater

Martin Kusej übernimmt das Burgtheater2

  • Der designierte Burg-Chef bezieht Position gegen Postdramatik, Thomas Königstorfer bleibt Geschäftsführer.

Wien. Letztlich wurde es ein Start-Ziel-Sieg mit Ansage: Martin Kusej wurde am Freitag von Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) zum neuen Burgtheater-Direktor ab 2019 designiert. "Ich schätze Martin Kusej seiner ästhetischen Vision, seiner kritischen Reflexion und seinen klaren Haltungen wegen... weiter




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