• 25. Februar 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Spätes Debüt: William Christie, 73, leitet am Samstag erstmals eine Staatsopernpremiere. - © Denis Rouvre

Interview

"Wir gaben dieser Musik ihre Stimme"9

  • Barock-Dirigent William Christie über die Karriere des Originalklangs, Jazzvergleiche und "Ariodante" an der Staatsoper.

Wien. Seinesgleichen gibt es nicht mehr viele: William Christie ist eine Ikone des Originalklangs. 1944 in den USA geboren, befasste er sich schon zur Hippie-Zeit mit der Barockmusik; 1971 übersiedelte Christie nach Paris und gründete sein Ensemble Les Arts Florissants, das der Alten Musik mit einer agilen Lesart Beine machte... weiter




Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Kurz. - © APAweb/, Schlager

Staatsoper

Lauer Sekt, heiterer Präsident13

  • Zusammentreffen der Polit-Generationen auf dem 62. Opernball.

Wien. Kurz bricht Hektik aus. Drei Kellner stehen im 1. Rang rechts am Gang vor den vielen kleinen Logen. "Die sind ja lauwarm", zischt der ältere den Zulieferer an. Er drückt ihm die zwei Flaschen wieder in die Hand zurück. Der dritte protestiert: "Wie sollen wir das machen, wenn... weiter




Mittendrin in der Welt der Oper: Maria Nazarova als Pamina in der "Zauberflöte für Kinder" in der Staatsoper - © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn.

Kinderoper

Kichern, Glänzen und Staunen7

  • Strahlende Kinderaugen bei der "Zauberflöte für Kinder" in der Staatsoper.

Wien. Ein Höhepunkt sind natürlich die wilden Tiere. Der mächtige Gorilla, der grazile Vogel-Strauß, das trottende Kamel oder auch das recht bissige Krokodil. Erklingt der Zauberton auf Taminos magischer Flöte, sind sie dann aber auch schon gar nicht mehr so wild und mischen sich unter die am Boden sitzenden Kinder... weiter




Am Donnerstag Abend steigt Österreichs berühmteste Tanzveranstaltung. - © apa/Helmut Fohringer

Opernball

Imperiale Eleganz5

  • Der 62. Opernball am Donnerstag steht erneut unter dem Motto "Alles Oper". Eine Vorschau.

Wien. Es ist wieder so weit: Alle Jahre wieder verwandelt sich die Staatsoper an der Wiener Ringstraße am letzten Donnerstag im Fasching in den prunkvollsten Ballsaal der Welt. Ein Hauch imperialer Eleganz weht durch die Oper, dafür hat man in den vergangenen Tagen rund um die Uhr gearbeitet... weiter




Ein gewinnender Spielmacher: Adrian Eröd. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Neuer Wein in bewährten Schläuchen17

  • "Der Barbier von Sevilla", geschmackvoll besetzt, an der Wiener Staatsoper.

Die 419. Aufführung von Rossinis "Barbier von Sevilla" nach der Regie von Günther Rennert an der Wiener Staatsoper: 419 Mal dieselbe Hausfassade. 419 Mal dieselben Kostüme. 419 Mal "Figaro, Figaro, Figaro!". Der Vorhang hebt sich, und schnell ist man alle Vorurteile und Befürchtungen los: Diese Inszenierung ist wie guter Wein: ein mit den Jahren... weiter




Träumt vom Glück: Bryony Dwyer (M.) als Cinderella, rechts Alma Deutscher an der Solo-Geige. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Ein Himmel voller Zauberflöten14

  • Die Kinderoper "Cinderella" der zwölfjährigen Alma Deutscher, zu sehen in der Walfischgasse.

Auch wenn es von außen nach klaren Machtverhältnissen aussah: Die Verhandlungen zwischen Dominique Meyer, Direktor der Wiener Staatsoper, und der zwölfjährigen Alma Deutscher dürften nicht einfach gewesen sein. Das Mädchen aus England hat immerhin etwas geschaffen, was Meyer unbedingt wollte, nämlich eine Oper namens "Cinderella"... weiter




Dämonische Präsenz: Erwin Schrott. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Der Teufel steckt nicht im Detail12

  • "Faust" an der Wiener Staatsoper: eintönig anzusehen, aber facettenreich musiziert.

"Nun sag, wie hast du’s mit der Inszenierung? Du bist ein herzlich guter Mann, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon." In etwas so müsste die Gretchenfrage in Bezug auf die mittlerweile 28. Aufführung von Gounods "Faust" - in der Regie nach einer Idee von Nicolas Joel und Stéphane Roche - an der Staatsoper lauten... weiter




Packende Amour fou: Gritskova und Becza a. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Sinnesfreuden in vergilbten Bildern22

  • "Carmen" mit Piotr Beczała an der Wiener Staatsoper.

(irr) Es ist ein Glück, dass die Opernwelt bisher weitgehend verschont geblieben ist von jener moralischen Oberschicht, die über die Political Correctness wacht: Die "Carmen" würde sonst von den Spielplänen genommen. Immerhin stellt Georges Bizet in seinem Welthit von 1875 nicht nur das Rauchen als kokett dar... weiter




Irrwitzig genial: Andrey Kaydanovskiy (l.) als Tod mit Jakob Feyferlik in der Hauptrolle als Peer Gynt. - © Staatsballett/Ashley Taylor

Ballettkritik

Troll und Tod22

  • Edward Clug schafft mit seinem "Peer Gynt" ein kluges Theaterballett.

Edward Clug wollte es anders machen: kein Ballett, kein Sprechstück, sondern Theater - aber ohne Worte. Denn wo das Wort endet, eröffne sich eine neue Dimension, die Platz für - in diesem Fall - den Tanz schaffe, sagte er im Vorfeld. Für die Verwirklichung seines inszenatorischen Konzepts wählte der rumänische Choreograf ein nicht gerade... weiter




Der heimliche Star des Abends: Luca Pisaroni. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Mit breitem Pinsel dünn aufgetragen14

  • "Don Giovanni" unter Dirigent Sascha Goetzel an der Staatsoper.

Dass in einem schiefen Bühnenbild allerhand schiefgehen kann, ist zwar eine recht plumpe Metapher, traf für die 48. Staatsopern-Aufführung von Mozarts "Don Giovanni" in Jean-Louis Martinotys solider, mit einigen einfallsreichen Details gespickten Inszenierung aber leider zu... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung