• 22. April 2018

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Festtagsplanung: Direktor Dominique Meyer (l.), hier mit Ballettchef Manuel Legris. - © apa/Fohringer

Saisonvorschau

Alter Glanz und neue Töne2

  • Direktor Dominique Meyer feiert in der nächsten Saison 150 Jahre Opernhaus am Ring.

Wien. Opernfans erinnern sich: Als die Ära von Ioan Holender ihrem späten, doch unvermeidlichen Ende entgegenging, setzte der Direktor ein letztes Glanzlicht. Im Juni 2010 versammelte er sämtliche Goldkehlen des Genres für ein Benefizkonzert: Der Abend blickte zur höheren Ehre des Impresarios klangschön auf dessen 19 Herrenjahre an der Staatsoper... weiter




Wetzt das Messer: Jongmin Park als Hunding. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Im Wagner-Kraftwerk14

  • Ein Ereignis: "Die Walküre" an der Staatsoper.

Wer meint, "Der Ring des Nibelungen" brauche singende Kraftlackel auf der Bühne, hat nur zum Teil recht. Zwar stimmt es: Das Riesenorchester Richard Wagners verlangt nach Stimmen von fast panzerbrechender Wucht. Doch sollten die sich auf noch etwas verstehen: eine feine psychologische Klinge... weiter




Unverkennbar: Konieczny als Göttervater. - © Wiener Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Goldrichtig begonnen9

  • "Der Ring des Nibelungen" an der Wiener Staatsoper.

Glücklich, wer nur solche Probleme hat: Am Mittwochabend sind ausreichend Menschen gekommen, um die volle Kapazität der Staatsoper auszureizen - aber ausnahmsweise waren nicht genug Programmhefte zur Hand. "Sie wissen schon, wie viel Leute da reingehen?", pflaumt ein glückloser Interessent den Billeteur an... weiter




Im OP der Blumenmädchen: Christopher Ventris. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Ein Kunstfehler9

  • Der Staatsopern-"Parsifal" bleibt ein Ärgernis: Semyon Bychkov zerdehnt die Musik, Alvis Hermanis setzt das Werk in den Sand des Wirrsinns.

Unter den Comic-Helden gibt es eine Figur namens "Roter Blitz": Der Mann mit den Wunderfüßen bewältigt eine Marathonstrecke, während ein Normalsterblicher gerade ein paar Meter schafft. Dank dieses Tempos ist der "Blitz" praktisch unsichtbar; er agiert quasi in seiner eigenen Zeit-Dimension... weiter




Susanna Mälkki dirigiert in Wien Gottfried von Einems "Dantons Tod". - © Saskia Viika

Interview

Musik als sinnlicher Gegenentwurf3

  • Dirigentin Susanna Mälkki debütiert mit "Dantons Tod" an der Staatsoper und spricht über Machtspiele, Resonanz und Stile.

Wien. Als Seitenwechsel hat sie es nie gesehen. Das Dirigieren hat einfach die Oberhand übernommen. Gestartet hat die finnische Dirigentin Susanna Mälkki ihre Karriere nämlich als Solo-Cellistin der Göteborger Symphoniker. Eine Erfahrung, von der die 1969 geborene Finnin bis heute profitiert: "Ein Dirigent ist entweder hilfreich oder störend für... weiter




Widrige Umstände: Krzysztof Penderecki wird keine "Phädra" schreiben. - © apa/Marek Beblot

Staatsoper

Penderecki sagt ab

  • Die Staatsoper muss "Phaedra"-Uraufführung streichen.

Wien. (eb) Ein bitterer Schlag für Staatsoperndirektor Dominique Meyer: Er muss die Uraufführung der Oper "Phädra" absagen. Der polnische Starkomponist Krzysztof Penderecki (84) hat wegen "widriger Umstände" um Entbindung von der Vereinbarung für das Auftragswerk gebeten... weiter




Angela Gheorghiu in Divenpose. - © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Kritik

Stimmungsvolle Oberflächlichkeit10

  • Sopranistin Angela Gheorghiu vermochte kaum Glanzpunkte zu setzen.

Eine arrivierte Opernsängerin und eine junge, aufstrebende Pianistin präsentieren Werke querbeet durch die Musikgeschichte, von Pergolesi bis Enescu. Da stellt sich die Frage, mit welcher musikalischen Erwartungshaltung man sich dieser Konstellation annimmt... weiter




Einsamer Händel-Experte: Counter Christophe Dumaux glänzte als Polinesso. - © Wiener Staatsoper/M. Pöhn

Oper

Überanimierter Stillstand7

  • Ein Debüt mit zu vielen Schwachstellen: Händels "Ariodante" an der Wiener Staatsoper.

Barockoper an der Wiener Staatsoper zu spielen, ist immer zumindest ein Grenzgang. Es gibt intimere Häuser als das am Ring, die den Farbenreichtum der historischen Instrumente und den Klang der oft schlankeren Stimmen aufgrund der akustischen Verhältnisse besser zur Geltung bringen... weiter




Spätes Debüt: William Christie, 73, leitet am Samstag erstmals eine Staatsopernpremiere. - © Denis Rouvre

Interview

"Wir gaben dieser Musik ihre Stimme"11

  • Barock-Dirigent William Christie über die Karriere des Originalklangs, Jazzvergleiche und "Ariodante" an der Staatsoper.

Wien. Seinesgleichen gibt es nicht mehr viele: William Christie ist eine Ikone des Originalklangs. 1944 in den USA geboren, befasste er sich schon zur Hippie-Zeit mit der Barockmusik; 1971 übersiedelte Christie nach Paris und gründete sein Ensemble Les Arts Florissants, das der Alten Musik mit einer agilen Lesart Beine machte... weiter




Mittendrin in der Welt der Oper: Maria Nazarova als Pamina in der "Zauberflöte für Kinder" in der Staatsoper - © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn.

Kinderoper

Kichern, Glänzen und Staunen7

  • Strahlende Kinderaugen bei der "Zauberflöte für Kinder" in der Staatsoper.

Wien. Ein Höhepunkt sind natürlich die wilden Tiere. Der mächtige Gorilla, der grazile Vogel-Strauß, das trottende Kamel oder auch das recht bissige Krokodil. Erklingt der Zauberton auf Taminos magischer Flöte, sind sie dann aber auch schon gar nicht mehr so wild und mischen sich unter die am Boden sitzenden Kinder... weiter




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