• 18. Februar 2019

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Brilliert mit der Wahnsinnsarie: Olga Peretyatko. - © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

"Lucia di Lammermoor" mit hohen Tönen und niedriger Spannung33

  • Premiere für "Lucia di Lammermoor" an der Staatsoper: Glanzvolle Sänger in einer matten Regie.

Ein Buh und ein Bravo - und das, noch während der Schlussvorhang sich senkte: Das Publikum schien es am Samstagabend eilig zu haben mit seiner Stimmenabgabe, und es räumte die Staatsoper auch schon nach nur einem Verbeugungsdurchlauf der Sänger. Jetzt hat man sie also auch gesehen, die neue "Lucia di Lammermoor"... weiter




Ein bravouröser Klangmaler: Piotr Becza a als todgeweihter Cavaradossi an der Wiener Staatsoper. - © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Draufgehen mit Dringlichkeit10

  • Ein Ereignis: Piotr Beczała feierte sein Weltdebüt als Cavaradossi in der Wiener "Tosca" und fand in Thomas Hampson einen reizvollen Gegner.

"Ende: 21.45 Uhr", hieß es auf dem Abendzettel. Das war spätestens dann zu vergessen, als Piotr Beczała die Bravour-Arie "E lucevan le stelle" gesungen hatte. Was folgte, war ein Perpetuum mobile in Applausform. Beifall und Jubel wogten durch den Luftraum der Staatsoper und ließen über Minuten kein Anzeichen der Ermattung erkennen... weiter




"Wenn ich nicht Opernsängerin wäre, würde ich Psychologin sein": Olga Peretyatko. - © Daniil RabovskyInterview

Staatsoper

Olga Peretyatko: "Alles ist besser"11

  • Die Opernsängerin über ihre "Lucia" in Wien und Veränderungen in ihrem Leben.

Wien. Und wieder ist sie in den Fotogalerien gelandet. Die schönsten Roben vom Wiener Philharmonikerball? Da durfte heuer auch ein Bild von Olga Peretyatko nicht fehlen, umschmiegt von rotem Tuch. Es ist nicht das erste Mal, dass die Opernsängerin - "Diva", wie sie der Boulevard nennt - die Blicke in der Wiener Tanzsaison auf sich zieht... weiter




Heldenhaft: Daniel Behle als Matteo. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Der Charme der Abgeklärtheit8

  • "Arabella" an der Wiener Staatsoper.

Die Wahrsagerin der Gräfin Waldner sollte wieder einmal recht behalten: Die Karten lagen günstig, und das nicht nur für die Handlungsträger von Richard Strauss’ "Arabella", sondern insgesamtfür den Repertoire-Abend an der Wiener Staatsoper. Emily Magee verlieh der adeligen Titelheldin viel reife Dramatik in der Stimme... weiter




Schurkisch: Igor Onishchenko als Oberenako. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Die Farm der Schafe1

  • Ehrgeizig: Die Kinderoper "Was ist los bei den Enakos?" in der Walfischgasse.

Kinderoper ist, wenn sich Erwachsene viele Gedanken machen und die Knirpse dann doch ihre eigenen Eindrücke mitnehmen. Im Theater Walfischgasse, von der Staatsoper bespielt, dürfte sie derzeit vor allem die Ausstattung begeistern (Florian Angerer): Kugelige Kreaturen im Schafspelz kriechen aus putzigen Kammern und treiben Morgensport... weiter




Kräftiger Klang: Stephen Gould als Siegfried. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Das Fürchten nicht gelernt5

  • Glanzvoller "Siegfried" an der Wiener Staatsoper - mit einer Ehrung für Wotan.

Generationskonflikte verursachen oft unschöne Auseinandersetzungen. Das Werden und Sich-Wandeln geht selten reibungslos vonstatten. Es birgt aber auch die Möglichkeit der Neugestaltung. Wotan kennt den bitteren Geschmack der Erkenntnis gut. An der Wiener Staatsoper gestaltet momentan Tomasz Konieczny diesen sich von der Macht verabschiedenden... weiter




Ungenützte Chancen: Opolais und Grigolo. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Viel Luft nach oben in der Engelsburg27

  • Kristine Opolais und Vittorio Grigolo erstmals als "Tosca"-Paar an der Staatsoper.

"O dolci mani": Mit grandiosem Schmelz besang dieser Cavaradossi kurz vor seiner Hinrichtung die zarten Hände der Floria Tosca. Doch bis zu diesem Punkt waren am Montag viele Puccini-Glanzstellen ungenutzt geblieben in der historischen "Tosca"-Regie von Margarete Wallmann... weiter




Götterszene: Tomasz Konieczny (Wotan) mit Sophie Koch (Fricka). - © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Mit Furor zum Feuerzauber5

  • Packend, aber nicht ganz ideal besetzt: "Die Walküre" an der Staatsoper.

Die Untertitel-Anlage sprang erst nach 30 Minuten an, auch der Elan ließ auf sich warten: Als die Staatsoper am Samstag Wagners "Ring des Nibelungen" fortsetzte, herrschte zu Beginn dieser "Walküre" vor allem gute Ordnung. Das Orchester stellte seine Noten sauber im Luftraum ab - was keine Meisterleistung war... weiter




Götterdrama: Tomasz Konieczny als Wotan, Sophie Koch als Fricka. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Der Anfang ist gemacht5

  • Wagners "Ring" an der Staatsoper, solide begonnen von Dirigent Axel Kober.

Dieser Tage zeigt die Wiener Staatsoper wieder Richard Wagners "Ring des Nibelungen", die gewaltige Tetralogie vom Werden und Vergehen der Welt. Herrlich ist die stets fühlbare Spannung im Auditorium, wenn "Das Rheingold" beginnt und sich der mächtige Es-Dur-Klangraum aufbaut. Der Literat Peter Altenberg - an dessen 100... weiter




Tatiana Serjan weiß als Maddalena ihren dunklen Sopran einzusetzen. - © Poehn

Opernkritik

Andrea Chénier in der Staatsoper12

  • Sängerfest und Revolutionsdrama in der Wiener Staatsoper.

Um Umberto Giordanos "Andrea Chénier" gerecht zu werden, braucht es einen glorreichen Tenor, eine fabelhafte Sopranistin und einen erstklassigen Bariton. Gregory Kunde, Tatiana Serjan und Luca Salsi sind derzeit die Hauptfiguren dieser bewegenden Liebesgeschichte vor dem turbulenten Hintergrund der Französischen Revolution... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung