• 27. Mai 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Große Vortragskunst: Waltraud Meier. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Konzertkritik

Charismatische Gestaltungskraft22

  • Waltraud Meier begeisterte mit einem Liederabend an der Staatsoper.

Wenn Waltraud Meier sich an die Arbeit macht, dann mit vollem Einsatz. Kopfüber stürzte sie sich auch in der Wiener Staatsoper in ihr Solistenkonzert. Zunächst Lieder von Johannes Brahms: Die große Vortragskunst von Waltraud Meier, am Mittwoch gehüllt in ein wehendes Kleid voller roter Blumen, trat in jedem einzelnen Stück zutage... weiter




Adrette Eleganz: Anna Gabler als Gräfin. - © Staatsoper, Pöhn

Opernkritik

Das Wunder Gesamtkunstwerk

  • Ein rundum stimmiger Abend: Richard Strauss’"Capriccio" an der Staatsoper.

Sein Abschied von der Bühne ist Richard Strauss mit der Oper "Capriccio" wahrlich gelungen. Das raffinierte Konversationsstück lässt das künstlerische Schaffen des Tonsetzers Revue passieren, vor allem aber die Gattung Oper über sich selbst reflektieren - auch mit einem Lächeln auf den Lippen. "Eine Oper", heißt es hier, "ist ein absurdes Ding... weiter




Ein schönes, aber kaum glaubwürdiges Liebespaar: Elina Garan a und Roberto Alagna als Samson und Dalila. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Staatsoper

Gefrorene Leidenschaft14

  • Eine vor allem szenisch durchwachsene "Samson et Dalila"-Premiere an der Staatsoper.

Das lodernde Feuer des Herzens im Widerstreit mit der kühlen Pflicht des Verstandes; persönliches Glück im Konflikt mit dem Schicksal des eigenen Volkes; irdische gegen himmlische Freuden; strahlendes göttliches Heldentum, das über den zutiefst menschlichen Makel stolpert - es sind ebenso alte wie zeitlose Themen... weiter




Opernkritik

Watschen, Chihuahuas und Spitzentöne

(irr) Da pickt sie wieder, die Ohrfeige - mitten im Gesicht des verdutzten Opfers. Im Fall des "Don Pasquale", dieser Opernkomödie von Gaetano Donizetti (1843), ist die häusliche Gewalt allerdings keine Empörung wert. Die Watschen-Verteilerin ist die Gattin und der Gemahl, nun ja... weiter




Glänzte vokal und szenisch: Jonas Kaufmann als Poet Andrea Chénier. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Leidenschaftliche Kultiviertheit32

  • Sängerglanz bei "Andrea Chénier" mit Kaufmann und Harteros an der Staatsoper.

Dieser ernsthafte, melancholische und doch leidenschaftlich für die Liebe und die Revolution brennende Poet passt Jonas Kaufmann nicht nur als Figur wie angegossen. Auch stimmlich ist Umberto Giordanos Andrea Chénier wie gemacht für den deutschen Tenor... weiter




#metoo

#MeToo: Philharmoniker von Musikuni entlassen74

  • Der Musiker wurde auch vom Orchester freigestellt.

Wien. Die MeToo-Bewegung sorgt bei den Wiener Philharmonikern für Schlagzeilen: Ein Orchestermitglied wurde als Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) entlassen. Der Musiker soll seine Stellung "gröblich missbraucht" haben, heißt es in einer Aussendung der Universität... weiter




Festtagsplanung: Direktor Dominique Meyer (l.), hier mit Ballettchef Manuel Legris. - © apa/Fohringer

Saisonvorschau

Alter Glanz und neue Töne2

  • Direktor Dominique Meyer feiert in der nächsten Saison 150 Jahre Opernhaus am Ring.

Wien. Opernfans erinnern sich: Als die Ära von Ioan Holender ihrem späten, doch unvermeidlichen Ende entgegenging, setzte der Direktor ein letztes Glanzlicht. Im Juni 2010 versammelte er sämtliche Goldkehlen des Genres für ein Benefizkonzert: Der Abend blickte zur höheren Ehre des Impresarios klangschön auf dessen 19 Herrenjahre an der Staatsoper... weiter




Wetzt das Messer: Jongmin Park als Hunding. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Im Wagner-Kraftwerk17

  • Ein Ereignis: "Die Walküre" an der Staatsoper.

Wer meint, "Der Ring des Nibelungen" brauche singende Kraftlackel auf der Bühne, hat nur zum Teil recht. Zwar stimmt es: Das Riesenorchester Richard Wagners verlangt nach Stimmen von fast panzerbrechender Wucht. Doch sollten die sich auf noch etwas verstehen: eine feine psychologische Klinge... weiter




Unverkennbar: Konieczny als Göttervater. - © Wiener Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Goldrichtig begonnen10

  • "Der Ring des Nibelungen" an der Wiener Staatsoper.

Glücklich, wer nur solche Probleme hat: Am Mittwochabend sind ausreichend Menschen gekommen, um die volle Kapazität der Staatsoper auszureizen - aber ausnahmsweise waren nicht genug Programmhefte zur Hand. "Sie wissen schon, wie viel Leute da reingehen?", pflaumt ein glückloser Interessent den Billeteur an... weiter




Im OP der Blumenmädchen: Christopher Ventris. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Ein Kunstfehler9

  • Der Staatsopern-"Parsifal" bleibt ein Ärgernis: Semyon Bychkov zerdehnt die Musik, Alvis Hermanis setzt das Werk in den Sand des Wirrsinns.

Unter den Comic-Helden gibt es eine Figur namens "Roter Blitz": Der Mann mit den Wunderfüßen bewältigt eine Marathonstrecke, während ein Normalsterblicher gerade ein paar Meter schafft. Dank dieses Tempos ist der "Blitz" praktisch unsichtbar; er agiert quasi in seiner eigenen Zeit-Dimension... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung