• 26. September 2018

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Schlagwortsuche

Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Jenseits der Hängematte30

Wie kann es gelingen, die Nachteile der Digitalisierung in der Arbeitswelt aufzufangen, ohne gleichzeitig deren Vorteile einzubüßen? Denn das ist das große Dilemma unserer Zeit: Die digitale Ökonomie kann ihre ungeheure wirtschaftliche Dynamik umso besser entwickeln, je weniger Regulierungen und feste Rahmenbedingungen sie behindern... weiter




Die Caritas befürchtet einen Anstieg der Alters- und Kinderarmut in Österreich. - © APAweb, Barbara Gindl

Sparmaßnahmen

Caritas warnt vor Demontage des Sozialstaats17

  • Die geplanten Einsparungen bei Notstandshilfe, Mindestsicherung und AMS-Budget stoßen auf Kritik.

Wien. Angesichts der von der Regierung angekündigten Sparmaßnahmen im Sozialbereich warnt die Caritas "eindringlich vor einer schrittweisen Demontage des Sozialstaates". In einer gemeinsamen Erklärung bezeichnen die neun diözesanen Caritasdirektoren die geplanten Kürzungen als "zutiefst besorgniserregend"... weiter




Barbara Blaha und Martin Kocher im Streitgespräch. - © Moritz ZieglerDebatte

Streitgespräch

Wann ist ein Sozialstaat gerecht?44

  • In sozialen Fragen driften Regierung und Opposition auseinander. Barbara Blaha und Martin Kocher im Gespräch.

Wien. Die Regierung will den Sozialstaat anders gestalten und für "mehr Gerechtigkeit" sorgen. Die SPÖ sieht in den Plänen dessen "Demolierung". Aber nüchtern betrachtet: Ist der Sozialstaat aktuell gerecht? Und: Wie soll/kann er verbessert werden? Damit setzen sich Barbara Blaha - Programmleiterin im Brandstätter Verlag... weiter




Notstandshilfe

Vermögen ist echt nix für die Ärmsten97

  • Die verzichten am besten gleich freiwillig darauf. Sonst werden sie nicht viel vom Sozialstaat haben, der ja eigentlich vor allem für sie da sein sollte.

Alle reden nur noch über die Arbeitslosen. Wie arm die wären, weil die Notstandshilfe integriert werden soll. (Integrieren heißt übersetzt "abschaffen"?) Langzeitarbeitslose müssten dann um die Bedarfsorientierte Mindestsicherung ansuchen. Solange sie allerdings noch ein Auto besitzen würden oder sonst ein verwertbares Vermögen über 4000 Euro... weiter




Die Armutskonferenz machte mit einer Aktion am Minoritenplatz auf die möglichen Folgen eines Sozialstaat-Abbaus aufmerksam. - © M. Madner

Sozialstaat

Geplante "Grauslichkeiten"71

  • Die Regierung stellt den Sozialstaat auf den Prüfstand. Weniger Geld für Arbeitslose ist möglich.

Wien. "Mich betrifft es ja gar nicht mehr, aber die Jungen, die brauchen doch auch eine Chance auf eine Arbeit, mit der man sich was erwirtschaften kann", sagt Karl Frank. Er ist seit einigen Monaten in der Korridorpension, war früher im Export und Einkauf großer Stahlkonzerne beschäftigt, wurde einmal als Nachwuchsführungskraft ausgezeichnet... weiter




Sozialsystem

Das Ende der Gleichbehandlung28

  • Erstmals kam aus der SPÖ der Wunsch nach Differenzierung im Sozialsystem. Ein Fanal oder eine Flucht nach vorne?

Wien. Als der Linzer Bürgermeister Klaus Luger am Dienstag die Idee für eine Mindestsicherung für Flüchtlinge präsentierte, kam postwendend Applaus - von der FPÖ. Sozialsprecher Herbert Kickl schickte per Aussendung Grüße nach Linz, er erkannte in den Plänen ein Einschwenken auf freiheitliche Linie... weiter




Rudolf Zwiener ist Volkswirt am Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung.

Sozialstaat

"Man darf nicht nur auf Abgabenquoten schielen"21

Wien. Der deutsche Volkswirt Rudolf Zwiener vergleicht Sozialstaaten - auch Deutschland mit Österreich. Im Interview erklärt er, warum er von einer Kopie des deutschen Systems abrät. "Wiener Zeitung":Wenn sich Österreich in den vergangenen Jahren an Deutschland orientiert hätte, stünden wir dann besser da... weiter




Bettina Figl, Online-Redakteurin der "Wiener Zeitung". - © Luiza Puiu

Kommentar

Fuck Work34

  • Ich brauche keinen Urlaub, die Arbeit macht doch Spaß! Diese Art von Selbstausbeutung ist in Österreich seltener anzutreffen als etwa in den USA.

Wer von seinem Tage nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave. So die Auffassung von Friedrich Nietzsche. Der Vergleich mit einer tatsächlichen Leibeigenschaft ist problematisch, doch Nietzsche hat Recht. Denn auch wenn Menschen einer Arbeit nachgehen, die sie interessiert, die sie gerne machen... weiter




Ein Poster von "Uncle Sam" und der Schatten eines gebeugten Arbeiters.  - © APAweb / AFP, FILIPPO MONTEFORTEAnalyse

Arbeitsmoral

Go Home, Onkel Sam!56

  • Arbeitsethos in den USA unterscheidet sich stark von jenem der Österreicher. Wie sich selbst die Marshallplaner dem Sozialstaat unterordnen mussten.

Bezahlte Auszeit, alle drei Jahre, bewilligt vom Arbeitgeber. Erzählt man US-Amerikanern von "Bildungskarenz", kann es passieren, dass ihnen die Kinnlade herunter fällt. Dabei ist die Bildungskarenz nur eine von vielen Leistungen, die der österreichische Sozialstaat seinen Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht... weiter




Chefredakteur Reinhard Göweil.

Leitartikel

Föderalismus-Regress22

Pflegeregress, Mindestsicherung, Pensionistenheime, Gesundheitsleistungen, Kinderbetreuung - im Sozialbereich bricht derzeit auf, was in Österreich schon hundertfach analysiert und beschrieben wurde. Die unterschiedlichen Leistungen in neun Bundesländern führen zu unverständlichen und inakzeptablen Unterschieden... weiter




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