• 27. April 2018

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Das Denkmal für den Reformator Martin Luther neben dem Turm der Stadtkirche auf dem Markt in Wittenberg. - © APAweb/dpa, Hendrik Schmidt

Lutherjahr 2017

Der fremde Ahnherr3

  • Die evangelische Kirche hat sich im Gedenkjahr "500 Jahre Reformation" gut dargestellt, doch ist fraglich, ob die historische Gestalt Martin Luthers dabei nicht missverstanden wurde.

Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen über den Ablasshandel, das Bußetun und das Papsttum. Es wurde und wird gern erzählt, der Augustinermönch habe seine Schrift eigenhändig mit wuchtigen Hammerschlägen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche genagelt, aber das ist wohl eine der vielen Legenden... weiter




Blick von der Aussichtsplattform der Kaiserburg auf die Altstadt Nürnbergs. - © Villachica

Stadtgeschichte

"Auge und Ohr" Deutschlands

  • Nürnberg wurde 1525 die erste evangelische deutsche Stadt von Rang. Damit kam der "Boomtown" des Spätmittelalters eine Vorreiterrolle zu. - Eine Spurensuche.

An diesem Frühlingsmorgen ist es noch sehr ruhig rund um eine der Hauptattraktionen der Nürnberger Altstadt: Zwischen Hauptmarkt, Rathaus, Dürerhaus und Kaiserburg liegt die spätromanische Sebalduskirche inmitten mittelalterlicher Gebäude. Dass ein Großteil der Patrizierhäuser wie auch St... weiter




Luthers Bibelübersetzung (1534). - © T. Schleese/Wikimedia

Sprachgeschichte

Die Machtworte des Reformators

  • Martin Luthers Einfluss auf die deutsche Sprache.

Ohne Martin Luther würden wir uns heute vielleicht kaum mit Menschen aus Norddeutschland verständigen können. Die Sprachentwicklung in den Niederlanden zeigt, dass der ursprüngliche deutsche Sprachraum Gefahr lief, zu zerbröckeln und zu zerbröseln. Ähnlich strebte ja auch das Slawische ab dieser Zeit auseinander; es bildeten sich allmählich eigene... weiter




Eines der weltweit größten Reformationsdenkmäler steht in der Reichstagsstadt Worms. Es ist eine gebaute Anspielung auf Luthers Liedzeile "Ein feste Burg ist unser Gott . . ." - © JD (de.wikipedia.org)

Sprachgeschichte

Heiliger Geist und derbe Worte2

  • Der Reformator Luther war ein Meister der deutschen Sprache. Viele Redewendungen sind durch seine Bibelübersetzung populär geworden, manche Zitate wurden ihm jedoch auch fälschlich zugeschrieben.

In Punkto Volkstümlichkeit kann ihm kaum eine deutschsprachige Berühmtheit das Wasser reichen. Bei mehreren hundert Veranstaltungen und Radiosendungen mit Hörerbeteiligung zum Thema "Sprichwörter und Redensarten" erlebte ich kaum eine, bei der nicht Luther-Sprüche aufs Tapet gebracht wurden - fast immer mit einem verschmitzten Lächeln... weiter




Hat vor 500 Jahren, im Oktober 1517, seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel formuliert: Martin Luther, hier sein Denkmal in Wittenberg. - © gemeinfrei

Protestantismus

Mut zur Veränderung5

  • Die Reformation, die sich heuer zum 500. Mal jährt, ist zwar nur als Ereignis ihrer Zeit zu verstehen, hält aber dennoch Lehren für heute bereit.

"Die" Reformation gibt es nicht. Erst im 19. Jahrhundert - wesentlich beeinflusst durch Leopold von Rankes "Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation" (1839-1847) - wurde der Begriff "Reformation" zu einer Epochenbezeichnung. Ranke begrenzte die Epoche auf den Zeitraum zwischen 1517 und 1555... weiter





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