• 26. April 2018

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Das Denkmal für den Reformator Martin Luther neben dem Turm der Stadtkirche auf dem Markt in Wittenberg. - © APAweb/dpa, Hendrik Schmidt

Lutherjahr 2017

Der fremde Ahnherr3

  • Die evangelische Kirche hat sich im Gedenkjahr "500 Jahre Reformation" gut dargestellt, doch ist fraglich, ob die historische Gestalt Martin Luthers dabei nicht missverstanden wurde.

Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen über den Ablasshandel, das Bußetun und das Papsttum. Es wurde und wird gern erzählt, der Augustinermönch habe seine Schrift eigenhändig mit wuchtigen Hammerschlägen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche genagelt, aber das ist wohl eine der vielen Legenden... weiter




Der Dr. Karl-Lueger-Ring wurde zum Universitätsring.apa/H. K. Techt

Wiener Straßennamen

Ehrung mit Ablaufdatum1

  • Die Umbenennung von Straßen geht häufig mit politischen Konflikten einher. Auf dem Wiener Stadtplan finden sich dafür zahlreiche Beispiele.

Als ich 1958 - damals noch als Untermieter - in den 3. Wiener Gemeindebezirk übersiedelte, bekam ich es mit einem Problem zu tun, das mir sehr typisch vorkam für diese Stadt und manche ihrer Bewohner. Dannebergplatz lautete die Adresse - so stand es auf meinem Meldezettel, so las ich es auf den Straßenschildern... weiter




Eine neue Friedenskapelle an der ehemaligen Reichsgrenze beim Passo di Vezzena: Die Fahnen symbolisieren den Wandel der Gedenkkultur der einstigen Gegner. - © Foto: Stadler

Italiens Kriegseintritt 1915

Der Kampf um die Erinnerung

  • Vor 100 Jahren trat Italien in den Krieg gegen Österreich-Ungarn ein. Dieser Akt gibt heute Anlass zu einer gemeinsamen Gedenkkultur.

1915: Als am 23. Mai Italiens Botschafter die Kriegserklärung von König Viktor Emanuel III. dem k.u.k. Außenminister Graf Burián überreichte, kam dies nicht unerwartet: Italien war zwar mit Österreich-Ungarn und dem Deutschen Reich im Dreibundvertrag, der 1912 bis 1920 verlängert worden war und eine wechselseitige Beistandspflicht vorsah, verbunden... weiter




Das Mahnmal für die Opfer des Genozids auf der Schwalbenfestung in Armeniens Hauptstadt Jerewan. - © CTHOE/ Wikimedia Commons

Genozid

Das Trauma der Vergangenheit8

  • In den Jahren 1915 und 1916 wurden die Armenier systematisch verfolgt und ermordet. Die Erinnerung an den Genozid prägt auch 100 Jahre danach grundlegend das Selbstverständnis des armenischen Staates.

Im Jahr 1921 ging ein junger Orientreisender aus Amerika in Venedig an Bord eines Schiffes, das ihn nach Istanbul bringen sollte. Unter den Mitreisenden befanden sich besonders viele Armenier, darunter einer, "dessen Vater, Mutter und drei Schwestern in Trapezunt vor seinen Augen von den Türken in kleine Stücke zerhackt wurden"... weiter





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