• 13. November 2018

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Armenier

Kurz: Armenier-Erklärung ist "zu respektieren"11

  • Türkei: "Beziehung zu Wien dauerhaft beschädigt".

Wien/Ankara/Eriwan. In einer Reaktion auf den scharfen Protest aus Ankara gegen die Erklärung des Nationalrats zum Völkermord an den Armeniern hat Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) am Donnerstag betont: "Die Erklärung des österreichischen Parlaments ist zu respektieren... weiter




Armenier

Völkermord beim Namen nennen11

  • Parteien bezeichnen Massaker an Armeniern durch Osmanen als "Völkermord."Ankara ist empört und beruft Botschafter ein.

Wien/Ankara. Nicht einmal ignorieren war die Devise: Während Armenier zu Hunderttausenden abgeschlachtet wurden, übten sich die Verbündeten des Osmanischen Reichs - Deutschland und Österreich-Ungarn - in Zurückhaltung. "Unsere freundschaftlichen Beziehungen (mit der Türkei) dürfen durch diese innertürkische Verwaltungsangelegenheit nicht nur nicht... weiter




Pater Tiran Petrosyan: "Ohne Erinnerung gibt es keine Gegenwart". - © Petrosyan

Religion

Die Kirche als Dolmetscher2

  • Ein Gespräch mit Pater Tiran Petrosyan, dem Vertreter der armenisch-apostolischen Kirche in Europa, über die Vergangenheit und Zukunft von Kirche und Gesellschaft in der armenischen Welt.

"Wiener Zeitung": Die armenische Kirche ist eine der ältesten altorientalischen Kirchen und zugleich die erste offizielle Nationalkirche. Das Land Armenien selbst, das man nach dem Völkermord 1915 nur als "Restarmenien" bezeichnen kann, hat in der Zeit nach 70 Jahren sowjetischer Herrschaft wieder einen Aufschwung erlebt und leidet doch an einer... weiter




Die alten Kirchen und Gebäude - wie hier in der Provinz Syunik - prägen Armenien und das historische Gedächtnis des armenischen Volkes. - © Jane Sweeney/ JAI/ Corbis

Genozid

Das Recht auf Wahrheit10

  • Hundert Jahre nach der gezielten Vernichtung des armenischen Volkes hat die internationale Politik die moralische Verpflichtung, diese Untat endlich als Völkermord anzuerkennen.

Der 24. April 1915 war ein Schicksalstag des armenischen Volkes. Mit diesem Datum begann im Osmanischen Reich die Deportation, die in einen Völkermord mündete bzw. mit diesem Ziel gestartet wurde. Obwohl diese gezielte Vernichtung des armenischen Volkes mehr als 1,5 Millionen Menschen das Leben kostete... weiter




Armenier

Trauma und Paranoia2

  • Gedenktag der Armenier-Verfolgungen am 24. April: Die offizielle Türkei verweigert sich der Aufarbeitung.

Athen. (n-ost) Vor fünf Monaten, beim Besuch von Papst Franziskus in der Türkei, war die Welt noch in Ordnung. Eine Visite im Prunk-Palast von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, ein gemeinsames Gebet mit dem Istanbuler Mufti Rahmi Yaran in der Blauen Moschee - die Reise war auf Harmonie und versöhnliche Gesten angelegt... weiter




Das Mahnmal für die Opfer des Genozids auf der Schwalbenfestung in Armeniens Hauptstadt Jerewan. - © CTHOE/ Wikimedia Commons

Genozid

Das Trauma der Vergangenheit10

  • In den Jahren 1915 und 1916 wurden die Armenier systematisch verfolgt und ermordet. Die Erinnerung an den Genozid prägt auch 100 Jahre danach grundlegend das Selbstverständnis des armenischen Staates.

Im Jahr 1921 ging ein junger Orientreisender aus Amerika in Venedig an Bord eines Schiffes, das ihn nach Istanbul bringen sollte. Unter den Mitreisenden befanden sich besonders viele Armenier, darunter einer, "dessen Vater, Mutter und drei Schwestern in Trapezunt vor seinen Augen von den Türken in kleine Stücke zerhackt wurden"... weiter




Armenier

Armenien: Gedenken an den Genozid

 Tausende Menschen haben am Freitag in der armenischen Hauptstadt Eriwan der Massaker an Armeniern im Osmanischen Reich gedacht. Die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung zum 94. Jahrestag versammelten sich bei einem Denkmal auf einem Hügel der Stadt. Staatspräsident Serzh Sarkissian betonte, sein Land werde weiter dafür kämpfen... weiter




Armenischer Genozid 1915

Weltweites Gedenken an den Armenier-Genozid von 1915

  • Am 24. April 1915 begann in Istanbul der Feldzug gegen die Armenier.
  • Türkei leugnet den Genozid bis heute.

 Zur Erinnerung an die erste gezielte Aktion gegen die armenische Bevölkerung in Istanbul am 24. April 1915 fanden Dienstag weltweit Gedenkfeiern statt. Am 24. April 1915 hatte die Verfolgung der Armenier mit der Festnahme von rund 250 Intellektuellen ihren Anfang genommen... weiter




Will And Testament

Armenier

Galás, Diamanda: Defixiones, Will And Testament

Diamanda Galàs, die Tragödin unter den zeitgenössischen Sängerinnen, setzt mit "Defixiones" die Reihe ihrer Konzeptalben fort. Das Thema ist der Genozid an den Armeniern, Griechen und Assyrern in der Türkei in der Dekade ab 1914. Galàs verwendet die orientalischen Tonarten als Basis für ihre Vokalimproviationen: "Wenn man sehr hohe Töne singt... weiter





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