• 19. Juni 2018

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Schlagwortsuche

Frauen der Dorfspargruppe beim Geld zählen.  - © Bettina FiglVideo

Acholi

Feministinnen braucht das Acholi-Land9

  • Krieg, Flucht und Gewalt haben Frauen in Uganda schwer getroffen. Gemeinsam überwinden sie ihr Trauma.

Kampala. Christine Auma bahnt sich den Weg durch das Dickicht, bis sie das Dorf erreicht. Mit einem Lappen wischt sie sich den Schweiß von der Stirn, dann wendet sie sich den Männern zu, die im Schatten eines Mangobaums sitzen. Vor ihnen geht sie auf die Knie, ihr zitronenfarbenes Kleid berührt kurz den roten Erdboden... weiter




In Dorfspargruppen schließen sich Menschen zusammen, die in entlegenen Regionen leben und deshalb oft keinen Zugang zu Banken haben.  - © Bettina Figl

Uganda

Ein kleines ugallisches Dorf1

  • Der Bürgerkrieg in Uganda ist lange Geschichte, das Patriarchat nicht. Dabei spielen Frauen im Wiederaufbau und für den wirtschaftlichen Aufschwung eine zentrale Rolle.

Arua. In Dorfspargruppe schließen sich Menschen zusammen, die in entlegenen Regionen leben und deshalb oft keinen Zugang zu Banken haben. Mit ihrem Ersparten geben sie einander Mikro-Kredite. Auf diese Art und Weise wird in ruralen Gegenden seit mehr als 25 Jahren gespart. Ein ... weiter




Der See bei Mwanza (Tansania). - © Hansueli Krapf - CC 3.0

Artenschutz

Tod im Viktoriasee13

  • Verschmutzung und Überfischung gefährden viele Arten auf dem berühmtesten Sees Afrikas.

Der ostafrikanische Viktoriasee ist das berühmteste stehende Gewässer des Kontinents. Doch der Pflanzen- und Tierreichtum des Sees ist bedroht. Etwa 20 Prozent der Arten, die in und an dem größten See Afrikas leben, seien vom Aussterben bedroht, darunter Fische, Krabben, Libellen und Wasserpflanzen, berichtet die Weltnaturschutzunion IUCN... weiter




Taisha Awat und ihr jüngstes Kind. Seit einem Jahr lebt die Südsudanesin mit ihren sechs Kindern im Imvepi Flüchtlingslager im Norden Ugandas. - © Bettina FiglVideo

Uganda

"Ich will, dass endlich Friede herrscht"7

  • Kein afrikanisches Land beherbergt mehr Flüchtlinge als Uganda. Doch auch im "Land der Willkommenspolitik" haben Geflüchtete mit Problemen zu kämpfen.

Arua. Taisha Awat hat ihre Schwester, ihren Ehemann und ihre Heimat verloren. Alles, was sie noch hat, sind ihre sechs Kinder. Mit ihnen lebt sie seit einem Jahr unter einer undichten Plane in Uganda. Trotzdem lächelt sie. Vor ihren Augen wird gerade ihr Haus errichtet. Ein Haus mit einem Dach, in das es nicht hineinregnet... weiter




Margaret Orech kämpft seit 20 Jahren gegen Landminen. Oft ist ihr Kampf aber einsam. - © Jelca Kollatsch

Landminen

Die Botschafterin3

  • Auch 20 Jahre nach der Unterzeichnung des Abkommens gegen Landminen lauert der Tod in vielen Staaten noch immer knapp unter der Erde. In Uganda kämpft die Überlebende und Aktivistin Margaret Orech dafür, dass die Opfer nicht vergessen werden.

Kampala. 19 Jahre, nachdem eine Landmine Margaret Arach Orechs rechtes Bein zerfetzte, steht sie auf der Piste in Norduganda, an der es passierte. Über ihrer Prothese trägt sie ein buntes Blumenkleid, in das sie ihre Hände vergräbt. Es reicht fast bis zum Boden... weiter




Die 20-jährige Esther Simbua mit ihrem jüngsten Kind. Seit ihr Mann in den Südsudan zurück gekehrt ist, lebt sie mit ihren fünf Kindern alleine in einem UNHCR-Zelt im Imvepi Flüchtlingslager.  - © Bettina Figl

Flüchtlinge

Ein Zuhause auf Zeit4

  • In Uganda leben tausende Menschen, die vor dem Bürgerkrieg im Südsudan fliehen mussten. Ein Besuch im Flüchtlingslager Imvepi.

Arua. In Uganda – einem Land dreimal so groß wie Österreich – leben fast 1,5 Millionen Flüchtlinge. Das sind mehr als in jedem anderen afrikanischen Land. Das https://www.wienerzeitung.at/dossiers/uganda/961180_Ich-will-dass-endlich-Friede-herrscht.html">Flüchtlingslager Imvepi im Norden Ugandas ist eines von 30 Siedlungen in dem Land, in dem tausende Flüchtlinge leben... weiter




- © afp

Uganda

Allgegenwart der Gewalt3

  • In Ugandas gesellschaftlicher Praxis haben Frauen kaum Rechte.

Kampala. Es war ein Foto in der Klatschpresse, welches das ganze Ausmaß sexueller Belästigung in Uganda auf einen Blick sichtbar machte: Am Grab des verstorbenen, 69-jährigen Professor Lawrence Mukiibi reihten sich knapp hundert Kinder. Die Trauernden waren geschockt: Über 100 Kinder soll der Direktor einer Privatuniversität mit seinen Studentinnen... weiter




Noch boomt der Handel mit importierten Altkleidern aus Europa wie hier auf dem Owino-Markt - die Politik will das ändern. - © Schlindwein

Made in Africa

Afrikas Textilindustrie feiert ihr Revival8

  • Mit einem Importstopp für Altkleider und Billigware wollen Uganda und weitere Staaten Ostafrikas die eigene - traditionelle - Textilherstellung beleben, um neue Jobs zu schaffen. Einige westliche Marken lassen hier bereits produzieren.

Kampala. "Ratsch" macht es, als Carol Nambuga die Plastikverpackung mit einem Teppichmesser aufschneidet. Die 22-jährige Uganderin packt ihre mit Klebefolie verschnürten Ballen aus. Nach einem erneuten, vorsichtigen Schnitt, einem weiteren "Ratsch" und etwas Ziehen und Zerren am Klebeband, mit dem der Ballen verschnürt ist... weiter




Nach der Matura absolvierte Sabrina Herr ein Freiwilliges Soziales Jahr in Ruanda. - © privat

Gastkommentar

Ich kam, half und scheiterte37

  • Entwicklungshilfe in Ruanda aus der Perspektive einer Freiwilligen.

Vor mir ragt das hohe, schwarze Metalltor in die Dunkelheit der Nacht empor. Wie ich davor stehe, weht mir eine leichte Brise über das Haar und lässt mich kurz fröstelnd die dünne Strickjacke enger um den Körper schlingen. Ich hebe die Hand und klopfe ans monströse Metalltor, das in der Nacht ein wenig zu laut scheppert... weiter




Coris Malish und seine Familie waren tagelang unterwegs, bevor sie im Lager Imvepi Unterschlupf fanden. - © Kormann

Afrika

Zuflucht in Uganda12

  • Mehr als eine Million Menschen sind aus dem Südsudan nach Uganda geflohen.

Kampala. Erschöpft wischt sich Coris Malish den Schweiß aus dem Gesicht. Sein Hemd ist voller Flecken, seine Hose zerrissen. Mit zittrigen Beinen geht er auf den Eingang des Imvepi-Flüchtlingslagers zu. Eine Frau kommt ihm entgegen. Auf ihrer Weste prangt das Logo des Flüchtlingshilfswerks UNHCR "Willkommen in Uganda", sagt sie... weiter




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