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Schlagwortsuche

Fahad posiert mit seinem Motorrad. - © Hafner, Brandstötter

Motorräder

Ugandas Lebensader auf zwei Rädern12

  • Sie sind der bunt dekorierte Stolz ihrer Fahrer und oft ihre einzige Jobmöglichkeit: die Boda Bodas, Ugandas Motorradtaxis. Zwei österreichische Autoren sind in die Welt der oft jungen Fahrer eingetaucht. Vorabdruck aus "The Big Boda Boda Book".

Nachmittags in Kampala, der Hauptstadt Ugandas; eigentlich ist die Stadt gerade ruhig. Der Verkehr staut sich an Kreuzungen und fließt mehrspurig um kleine Kreisverkehrsinseln. Rund um das Parlament langweiligen sich Polizisten im Schatten gepanzerter Fahrzeuge. Everest döst nachdenklich auf seinem Motorrad... weiter




Brückenschläge mit musikalischen Mitteln: das Amadinda Sound System stellt sich vor. - © Seayou Records

Pop

Der Kitt heißt Groove5

  • Debütalbum: Das Amadinda Sound System verbindet Musiker aus Österreich und Uganda.

Denkt man aktuell an Musik aus Uganda, kommt man um den Namen Bobi Wine nicht herum. Der 1982 als Robert Kyagulanyi Ssentamu geborene Sänger wurde nicht nur zu einem der Popstars des Landes, sondern als Homo politicus auch zu einer federführenden Kraft der in der Heimat unter dem seit 1986 an der Macht befindlichen autoritären Staatschef Yoweri... weiter




In Uganda gibt es massive Proteste gegen eine neue Internet-Steuer. - © Isaac Kasamani/afp

Uganda

Steuer auf den Online-Flirt erzürnt Uganda7

  • Ugander müssen nun für die Nutzung sozialer Netzwerke Steuern zahlen - die User versuchen, die Steuer zu umgehen.

Kampala. "Liebe Ugander! Heute benutze ich die sozialen Medien, um euch die Gründe zu erläutern, warum wir eine Steuer für soziale Medien und mobilen Geldtransfer benötigen", wendet sich Yoweri Museveni an sein Volk. Der 73-jährige Präsident, der sonst nur TV-Ansprachen hält und gar kein eigenes Telefon besitzt... weiter




Frauen der Dorfspargruppe beim Geld zählen.  - © Bettina FiglVideo

Acholi

Feministinnen braucht das Acholi-Land9

  • Krieg, Flucht und Gewalt haben Frauen in Uganda schwer getroffen. Gemeinsam überwinden sie ihr Trauma.

Kampala. Christine Auma bahnt sich den Weg durch das Dickicht, bis sie das Dorf erreicht. Mit einem Lappen wischt sie sich den Schweiß von der Stirn, dann wendet sie sich den Männern zu, die im Schatten eines Mangobaums sitzen. Vor ihnen geht sie auf die Knie, ihr zitronenfarbenes Kleid berührt kurz den roten Erdboden... weiter




In Dorfspargruppen schließen sich Menschen zusammen, die in entlegenen Regionen leben und deshalb oft keinen Zugang zu Banken haben.  - © Bettina Figl

Uganda

Ein kleines ugallisches Dorf1

  • Der Bürgerkrieg in Uganda ist lange Geschichte, das Patriarchat nicht. Dabei spielen Frauen im Wiederaufbau und für den wirtschaftlichen Aufschwung eine zentrale Rolle.

Arua. In Dorfspargruppe schließen sich Menschen zusammen, die in entlegenen Regionen leben und deshalb oft keinen Zugang zu Banken haben. Mit ihrem Ersparten geben sie einander Mikro-Kredite. Auf diese Art und Weise wird in ruralen Gegenden seit mehr als 25 Jahren gespart. Ein ... weiter




Taisha Awat und ihr jüngstes Kind. Seit einem Jahr lebt die Südsudanesin mit ihren sechs Kindern im Imvepi Flüchtlingslager im Norden Ugandas. - © Bettina FiglVideo

Uganda

"Ich will, dass endlich Friede herrscht"8

  • Kein afrikanisches Land beherbergt mehr Flüchtlinge als Uganda. Doch auch im "Land der Willkommenspolitik" haben Geflüchtete mit Problemen zu kämpfen.

Arua. Taisha Awat hat ihre Schwester, ihren Ehemann und ihre Heimat verloren. Alles, was sie noch hat, sind ihre sechs Kinder. Mit ihnen lebt sie seit einem Jahr unter einer undichten Plane in Uganda. Trotzdem lächelt sie. Vor ihren Augen wird gerade ihr Haus errichtet. Ein Haus mit einem Dach, in das es nicht hineinregnet... weiter




Margaret Orech kämpft seit 20 Jahren gegen Landminen. Oft ist ihr Kampf aber einsam. - © Jelca Kollatsch

Landminen

Die Botschafterin3

  • Auch 20 Jahre nach der Unterzeichnung des Abkommens gegen Landminen lauert der Tod in vielen Staaten noch immer knapp unter der Erde. In Uganda kämpft die Überlebende und Aktivistin Margaret Orech dafür, dass die Opfer nicht vergessen werden.

Kampala. 19 Jahre, nachdem eine Landmine Margaret Arach Orechs rechtes Bein zerfetzte, steht sie auf der Piste in Norduganda, an der es passierte. Über ihrer Prothese trägt sie ein buntes Blumenkleid, in das sie ihre Hände vergräbt. Es reicht fast bis zum Boden... weiter




Die 20-jährige Esther Simbua mit ihrem jüngsten Kind. Seit ihr Mann in den Südsudan zurück gekehrt ist, lebt sie mit ihren fünf Kindern alleine in einem UNHCR-Zelt im Imvepi Flüchtlingslager.  - © Bettina Figl

Flüchtlinge

Ein Zuhause auf Zeit4

  • In Uganda leben tausende Menschen, die vor dem Bürgerkrieg im Südsudan fliehen mussten. Ein Besuch im Flüchtlingslager Imvepi.

Arua. In Uganda – einem Land dreimal so groß wie Österreich – leben fast 1,5 Millionen Flüchtlinge. Das sind mehr als in jedem anderen afrikanischen Land. Das https://www.wienerzeitung.at/dossiers/uganda/961180_Ich-will-dass-endlich-Friede-herrscht.html">Flüchtlingslager Imvepi im Norden Ugandas ist eines von 30 Siedlungen in dem Land, in dem tausende Flüchtlinge leben... weiter




- © afp

Uganda

Allgegenwart der Gewalt3

  • In Ugandas gesellschaftlicher Praxis haben Frauen kaum Rechte.

Kampala. Es war ein Foto in der Klatschpresse, welches das ganze Ausmaß sexueller Belästigung in Uganda auf einen Blick sichtbar machte: Am Grab des verstorbenen, 69-jährigen Professor Lawrence Mukiibi reihten sich knapp hundert Kinder. Die Trauernden waren geschockt: Über 100 Kinder soll der Direktor einer Privatuniversität mit seinen Studentinnen... weiter




Noch boomt der Handel mit importierten Altkleidern aus Europa wie hier auf dem Owino-Markt - die Politik will das ändern. - © Schlindwein

Made in Africa

Afrikas Textilindustrie feiert ihr Revival8

  • Mit einem Importstopp für Altkleider und Billigware wollen Uganda und weitere Staaten Ostafrikas die eigene - traditionelle - Textilherstellung beleben, um neue Jobs zu schaffen. Einige westliche Marken lassen hier bereits produzieren.

Kampala. "Ratsch" macht es, als Carol Nambuga die Plastikverpackung mit einem Teppichmesser aufschneidet. Die 22-jährige Uganderin packt ihre mit Klebefolie verschnürten Ballen aus. Nach einem erneuten, vorsichtigen Schnitt, einem weiteren "Ratsch" und etwas Ziehen und Zerren am Klebeband, mit dem der Ballen verschnürt ist... weiter




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