• 22. September 2018

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Christian Tauß in einer reparaturbedürftigen Kabine. - © Manfred Rebhandl

Porträt

Leidenschaft für Fahrstühle3

  • Zwei Wiener sammeln Aufzüge - reparieren und restaurieren sie, um eines Tages ein Museum damit bestücken zu können.

Der erste Wiener Aufzug bewegte sich ab dem Jahre 1869 im Palais des Barons Liebig in der Wipplingerstraße im Ersten Wiener Gemeindebezirk, er hatte einen hydraulischen Hochquellwasserantrieb und beförderte zwei Personen, allerdings rein privat. Ein Jahr später punktete das Grand Hotel am Wiener Ring mit dieser technischen Neuerung... weiter




Paternoster der Fa. Freissler, Bj. 1910, im Haus der Industrie, Wien Innere Stadt. Christian Tauß

Kulturgeschichte

Wo sogar Ehen gestiftet wurden4

  • Der Wiener Stadtforscher Peter Payer hat eine eindrucksvolle Kulturgeschichte der Aufzüge vorgelegt.

In Karl Kraus’ epischer Abrechnung mit dem Ersten Weltkrieg, "Die letzten Tagen der Menschheit", deren Epilog 1917 im Schweizer Kanton Glarus entstand, spielt das "Sirk-Eck" eine wichtige Rolle. Gegenüber der Hofoper (heute: Staatsoper) defilierten die modebewussten Wienerinnen mit Hüten... weiter




Aufwärts: Der Lift stellte soziale Hierarchien auf den Kopf. - © Hedrich Blessing Collection/Chicago History Museum/Getty

Aufzüge

Vehikel der Moderne2

  • Mobilität spielt sich nicht nur in der Horizontalen, sondern auch in der Vertikalen ab. Aufzüge als wichtigste Verkehrsmittel.

Im Jahr 1853 präsentierte der Konstrukteur Elisha Graves Otis auf der Weltausstellung in New York eine Innovation, die die Welt verändern sollte: die Fahrstuhlbremse. Auf einer Plattform über den Köpfen der Besucher schwebend, wies er seinen Assistenten an, das Tragseil zu durchschneiden... weiter




Der Donauturm mit seinem Hochleistungslift, Werbezeichnung der Firma Sowitsch, 1964. - © Peter Payer/Christian Lintl

Technikgeschichte

Die Lust am schnellen Aufstieg

  • Hohe Türme mit Aufzügen zählten in vielen Städten schon im 19. Jahrhundert zu den großen Attraktionen. Wien hat sich erst in den 1960er Jahren mit dem Donauturm diesem Trend angeschlossen.

Dass frei stehende Stadtaufzüge zu einer Sehenswürdigkeit werden können, hatte sich schon im 19. Jahrhundert abgezeichnet. Der älteste von ihnen, Elevador Hidráulico da Conceição (Elevador Lacerda) im brasilianischen Salvador, entstand bereits im Jahr 1873... weiter




Der Blick in den Aufzugsschacht in Alterlaa. - © Otis

Aufzüge

Im Lift bis zum Mond und (fast) wieder zurück22

  • Im Wohnpark Alterlaa werden seit dieser Woche die Aufzüge des Wohnblocks A modernisiert. Durchschnittlich 16,5 Millionen Fahrten haben sie bereits hinter sich gebracht. Ohne Aufzüge gäbe es den Wohnpark gar nicht.

Wien. Durchschnittlich 662.000 Kilometer hat jeder Aufzug im Wohnpark Alterlaa in den vergangenen 40 Jahren laut der Firma Otis zurückgelegt. Dies entspricht einem Mondflug, bei dem die Lifte gerade im letzten Drittel der Rückreise wären. Die bis zu 28 Etagen hohen Wohnblöcke in Alterlaa würden ohne diese Aufzüge wahrscheinlich gar nicht existieren... weiter




Japan

Der Lift als Stilles Örtchen5

  • Japan erwägt Einbau von Toiletten in Aufzügen, Maßnahme soll bei Panne nach Erdbeben helfen.

Tokio. Japan-Reisende wissen: In dem Land herrscht ein gewisses Faible für Toiletten - sei es durch beheizte Klobrillen, automatische Klodeckel oder unterschiedliche Musikkanäle in den stillen Örtchen. Nun denkt die Regierung darüber nach, Aufzüge mit Toiletten auszustatten... weiter





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