• 16. Juli 2018

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Alexia Weiss - © Stanislav Jenis

Jüdisch leben

Schlussstrichdenken9

  • Die FPÖ verunmöglicht selbst, dass man ihr das Bemühen, gegen Antisemitismus zu kämpfen, abnimmt. Etwa wenn der Parteichef abstreitet, dass eine Karikatur, auf der deutlich drei Davidsterne zu sehen sind, Davidsterne enthält. Es sind diese ständigen Abwehrmanöver, welche jegliche Glaubwürdigkeit untergraben.

Es reicht, es ist schon genug. Es ist endlich Zeit, versöhnlich zu werden und der FPÖ die Hand zu reichen. Ich höre das Anliegen, doch nein, so einfach ist das nicht. Was hier mitschwingt? Ein Schlussstrichdenken. Es muss doch endlich gut sein, die Tätergeneration, sie lebt längst nicht mehr... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Die unversöhnlichen Juden66

  • Zur aktuellen Debatte um das Mauthausen-Gedenken: Die Täter-Opfer-Umkehr lässt grüßen.

Das alljährliche Befreiungsgedenken in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen ist international bekannt – vor allem, da die Opfer aus den verschiedensten Ländern kamen beziehungsweise die Überlebenden heute noch aus den unterschiedlichsten Staaten anreisen... weiter




Zusammengeschlagen damals, zusammengeschlagen heute. Erinnerungsspruchband in der Leopoldstadt (Im Werd). - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Abbas zündelt6

  • NS-Gedenken aktuell: Eine Regierungspartei wird nicht zu einer KZ-Befreiungsfeier eingeladen und der Palästinenser-Präsident gibt irrwitzigerweise den Juden die Schuld am Holocaust.

Vor 80 Jahren begann in Österreich mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten für Jüdinnen und Juden und alle anderen Verfolgtengruppen die Hölle auf Erden – im Mai 1945 war das Terrorregime besiegt. Daher gibt es jedes Jahr im Mai zahlreiche Erinnerungsfeierlichkeiten - diesen Sonntag (6... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

#IchBinJude10

  • Der Vorsitzende des Zentralrats in Deutschland, Josef Schuster, rät, in deutschen Großstädten keine Kippa mehr zu tragen. Eine gute Idee?

#IchBinJude: Diesen Hashtag verbreitet dieser Tage der Jüdische Weltkongress in den sozialen Medien. Es ist ein Aufruf zur Solidarität mit Jüdinnen und Juden in Deutschland und weist darauf hin, dass es bei unserem Nachbarn ein steigendes Antisemitismus-Problem gibt... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

"Kokain an die Juden von der Börse"11

  • Die deutsche Rap-Szene hat ein Antisemitismus-Problem. Das ist aber nicht erst seit der Echo-Verleihung an Kollegah und Farid Bang bekannt. Wie konnte es passieren, dass Musiker für eine Formulierung wie "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen" ausgezeichnet werden?

Auf gepackten Koffern sitzen: Das kennt man aus Gesprächen mit Holocaust-Überlebenden. Dieser Tage las ich die Formulierung in anderem Kontext und von jemandem aus der Enkelgeneration. Der jüdische Rapper Ben Salomo (41) prangerte angesichts der Verleihung des deutschen Musikpreises Echo an die Rapper Kollegah und Farid Bang für ihr Album "Jung... weiter




- © Jacob Kohn/Muslim Jewish Conference

Jüdisch leben

Kämpfen wir vereint8

  • In Paris wurde eine 85jährige Holocaust-Überlebende ermordet. Es ist nicht der erste antisemitisch motivierte Mord in Frankreich in den vergangenen Jahren. Französische Juden und Jüdinnen reagieren zunehmend mit Auswanderung.

Mireille Knoll hat den Holocaust überlebt. Am Ende sollte sie dennoch eines gewaltsamen Todes sterben. Vergangenen Freitag wurde sie in ihrer Wohnung erstochen und das Apartment im 11. Pariser Arrondissement anschließend in Brand gesetzt. Ermordet und danach den Flammen preisgegeben. So wie es die Nationalsozialisten damals machten... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Ja zum Denkmal! Aber.16

  • Bundeskanzler Kurz will anlässlich des Gedenkjahrs 1938-2018 in der Wiener Innenstadt ein Denkmal mit den Namen aller ermordeten österreichischen Jüdinnen und Juden errichten lassen. Das ist zu begrüßen. Allerdings gibt es drängendere Probleme zu lösen. Und es ist die Frage zu stellen: Gäbe es auch für solch ein Mahnmal nicht zeitgemäßere Ansätze?

Ein Holocaust-Mahnmal im öffentlichen Raum, das alle Namen der von den Nationalsozialisten ermordeten Jüdinnen und Juden trägt: Das regte der französische Philosoph Bernard-Henry Lévy bei der Eröffnung der Konferenz "An End to Antisemitism!" im Februar in Wien an... weiter




Polen will es unter Strafe stellen, von den Nationalsozialisten errichtete Vernichtungslager wie Auschwitz, als "polnische Lager" zu bezeichnen.  - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

2018, mitten in Europa18

  • Heute beginnt das Purimfest und es gibt Antisemitismus, wohin man auch schaut. Aber auch Zivilgesellschaft, die sich dagegen einsetzt. Das ist der Lichtblick.

Auf das Leben! Heute Abend beginnt Purim und Purim ist ein fröhliches Fest. Kinder verkleiden sich, Erwachsene kostümieren sich auch, es gibt Hamantaschen zum Naschen, die Stimmung ist beschwingt und so mancher wird heute auch ein Gläschen zu viel trinken... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

FPÖ, es reicht!50

  • Während an der Universität Wien eine internationale Antisemitismus-Konferenz abgehalten wird, veröffentlicht der "Falter" antisemitische Texte aus dem Liederbuch einer weiteren Burschenschaft.

Es reicht. Schon lange – aber nun wird es unerträglich. Während in Wien seit Sonntag internationale Experten und Expertinnen bei der Konferenz "An End to Antisemitism!" darüber beraten, wie Antisemitismus ein für alle Mal aus der Welt geschafft werden kann, ... weiter




Beschmierungen am Denkmal am Schwedenplatz für sieben Wiener jüdische Kinder, die in Auschwitz ermordet wurden. - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Gedankenlos oder antisemitisch?15

  • Beschmierungen im öffentlichen Raum: Manchmal ist die Intention sofort klar. Anderes kann so oder so ausgelegt werden. Ärgerlich ist es in jedem Fall.

Wie oft der kleine Georgy Halpern wohl in seinem kurzen Leben dort vorüber gegangen ist, wo seit vergangenem Frühjahr am Schwedenplatz das Denkmal steht, das an ihn und weitere sechs Wiener jüdische Kinder erinnert, die in der NS-Zeit vom Kinderheim im französischen Izieu nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurden... weiter




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