• 22. Oktober 2018

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Klytämnestra im Paternoster: Waltraud Meier . - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Elektrisierend5

  • Mit dem Paternoster in den Keller des Grauens: "Elektra" in der Staatsoper.

Es sind kraftvolle Bilder: die Nacktheit der Menschen, blutverschmiert, vor der grauen, kahlen Wand. Passend dazu der erste schrille Akkord vom Orchester. Wir befinden uns in Richard Strauss’ "Elektra". Es ist eine intensive Oper, deren Poesie wie Brutalität in dieser minimalistischen Inszenierung... weiter




Welch ein Käse: Der Ratsdiener (Georg Wacks) hat Appetit.

Opernkritik

Gags, Gags, Gags7

  • Die Volksoper nützt "Zar und Zimmermann" zum Durchspielen aller gängigen Holland-Klischees.

Schon die mit holländischem Akzent und leicht süffisant eingesprochene Durchsage, man möge sein Handy abdrehen, sorgt in der Premiere von Albert Lortzings Spieloper "Zar und Zimmermann" für die ersten Lacher und bekommt einen großzügigen Zwischenapplaus... weiter




Opernkritik

Wenn die Stimmen stimmen3

Ja, in Wolfgang Amadeus Mozarts "Le Nozze di Figaro" darf auch gelacht werden. Immerhin ist es eine Opera buffa und bei all den Verwirrspielen, die auch einiges schauspielerisches Talent zutage fördern, wird der Gute-Laune-Effekt voll ausgeschöpft. Diesem Umstand werden in der 47... weiter




Kerle, Krawatten und Knarren: "Tell" im Theater an der Wien, mit Tenor John Osborn. - © Moritz Schell

Opernkritik

Durch diesen hohlen Abend muss er kommen8

  • Am Ziel vorbei: die Rossini-Oper "Guillaume Tell" im Theater an der Wien.

Schweizer Wochen auf den Wiener Bühnen: Nach der Uraufführung von "Heidi", dem Melkkuh-Musical von Michael Schanze im Museumsquartier, setzte es nun einen Nachschlag im Zeichen der Eidgenossen. Seit Samstag lässt das Theater an der Wien Wilhelm Tell - oder richtiger "Guillaume Tell", wie er in der Rossini-Oper heißt - mit der Armbrust hantieren... weiter




Der Sturm mischt wild die Ideen. - © Herwig PrammerVideo

Opernkritik

Treffen einander Shakespeare und Purcell . .2

  • Die Kammeroper stülpt ein kunterbunt durchwachsenes Purcell-Best-of dem "Sturm" über.

Dass Shakespeares Stücke Bearbeitungen und Vertonungen wert sind, weiß man schon seit der 1670er Jahre, als Thomas Shadwell "The tempest" unter dem Titel "The Enchanted Island" in eine Semi-Oper umarbeitete und diese etwas später mit der Musik Henry Purcells versehen wurde... weiter




Krieg und Mord verbinden das Paar: Lisa Rombach und Paul Schweinester. - © Armin Bardel

Opernkritik

Die Anti-Avantgarde in der Vorstadt3

  • Das Sirene Operntheater zeigt "Jeanne & Gilles" von François-Pierre Descamps.

Das Sirene Operntheater ist bekannt für Neuproduktionen mit dem Charme des Selbstgemachten. Ebenso bekannt ist das Familienunternehmen dafür, auf Dogmen der Neuen Musik wie etwa Tonalitätsverbote zu pfeifen. Die Handlung der aktuellen Produktion "Jeanne & Gilles" (Libretto und Regie: Kristine Tornquist) ist schnell erzählt: Der Marschall Gilles de... weiter




Maria Nazarova überzeugte als Sophie. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Ein Liebespaar ohne Liebe4

  • "Werther" von Jules Massenet in der Wiener Staatsoper.

In der 59. Aufführung von Andrei Serbans "Werther"-Inszenierung gab es in der Wiener Staatsoper drei Rollendebüts zu feiern. In den beiden Hauptrollen waren allerdings bewährte Kräfte zu erleben. Allein die Chemie zwischen Kammersängerin Sophie Koch und Stefano Secco stimmte nicht... weiter




Eine Mesalliance mit tragischem Ende: Adrian Eröd als Diener Jean. - © Armin Bardel

Opernkritik

Ein Tanz um Sex und Tod

  • Die Neue Oper Wien zeigt "Julie & Jean" von Gerhard Schedl mit Adrian Eröd in einer Hauptrolle.

Eine Prozession aus düsteren Gestalten, die Gesichter von schwarzen Masken bedeckt, windet sich durch das Publikum. "Gloria in excelsis deo", intonieren sie in klarem Kontrapunkt. Auf der Bühne gruppieren sie sich um ein Podest, auf dem sich zwei Menschen entkleiden... weiter




Öde Leere: Marlis Petersen (Alcina), David Hansen (Ruggiero) und Katarina Bradi (Bradamante, v. l.). Herwig Prammer

Opernkritik

Ausgezaubert10

  • Saisonauftakt im Theater an der Wien mit einer musikalisch soliden, szenisch öden "Alcina".

Die Verwandlung eines öden Fleckens Erde in ein mystisches Zauberreich kann viele Gesichter und Formen haben - auch jenseits von Klischees eines blühenden, verwunschenen Gartenreiches. Eines sollte ein solches jedoch auf jeden Fall versprühen: Zauber. Den kann man in der aktuellen "Alcina"-Produktion im Theater an der Wien mit der Lupe suchen... weiter




Schallstarkes Paar: Breslik und Shagimuratova. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Stehen, singen, sterben5

  • Solide abgewickelt: Verdis "Traviata" an der Staatsoper.

Eine Mauer, vier Luster, ein paar Leinwände, Sessel, Tische: Es gab nicht viel einzupacken, als 2011 eine "Traviata" von Aix-en-Provence nach Wien übersiedelte. Die Kargheit tat dem Erfolg dieses Imports aber keinen Abbruch. Der weite Raum war ja auch dafür vorgesehen, dass ihn ein Star mit Strahlkraft befüllte, nämlich Natalie Dessay... weiter




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