• 24. September 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

So schlicht wie spannend ist diese "Tosca"-Inszenierung mit Michele Kalmandy (am Tisch), Oscar Marín und Lada Kyssy. - © Reinhard Podolsky

Opernkritik

Ein Sommerleben für die Kunst33

  • Die Sommer-Oper in Gars am Kamp lockt mit Giacomo Puccinis "Tosca".

Wenn einer eine Festivalreise tut: Da traf die traumhafte Burgruinenkulisse auf einen lauen Sommerabend und eine selbsterklärende Inszenierung eines italienischen Meisterwerks. All diesen Verlockungen hielten allein die unerbittlich dahinzirpenden Grillen stand. Das also ist aus der Sommeroper in Gars am Kamp geworden... weiter




Der Verrat ist nur ein scheinbarer. Im Vordergrund: Eugenia Dushina und Arthur Espiritu. - © Lukas Beck

Opernkritik

Die Blumen der Violetta

  • Die Oper Klosterneuburg zeigt eine fulminante Produktion von Giuseppe Verdis "La Traviata".

Zu Beginn von Christiane Lutz’ Klosterneuburger Inszenierung von Giuseppe Verdis "La Traviata" ist Violetta tot, ihre letzten Habseligkeiten werden versteigert. Das Bild in seiner grauen Kälte bleibt in Erinnerung - und auch, wie die Rückblende mit dem Auftritt Arthur Espiritus als Alfredo beginnt und aus seiner Erinnerung die Gegenwart des... weiter




Opernkritik

Bühne9

Ein Barockoratorium, umgeben von der geselligen, weinseligen Retzer Landschaft. Und dann auch noch von Johann Adolph Hasse, dreisprachig und voller herrlicher, großer, geistlicher Chöre: "I pellegrini al sepolcro di nostro Signore" - "Die Pilger", zeitlos in seinem humanistischen Statement. Moment - gibt es das überhaupt... weiter




Opernkritik

Wagner vertont Baselitz

  • Ein umstrittener "Parsifal" in München.

München. (dpa) Jonas Kaufmann, Nina Stemme, Christian Gerhaher, Rene Pape, am Pult Kirill Petrenko - Münchens neuer "Parsifal", der am Donnerstag zur Eröffnung der Opernfestspiele im Nationaltheater herauskam, wartet mit einer Champions-League-Besetzung auf. Dass es dennoch Buhrufe gab, lag an der Regie - und am Bühnenbild von Georg Baselitz... weiter




Darf in Wien fliegen: Sir John Falstaff, in Gestalt von Ambrogio Maestri. - © Staatsoper/Ashley Taylor

Opernkritik

Der Abend der gewieften Weiber2

  • Verdis "Falstaff" ist an die Staatsoper zurückgekehrt.

Ein Bauch kann mitunter hilfreich sein. Er schützt zum Beispiel vor dem Ertrinken. Bei Sir John Falstaff, dem Mann mit der legendären Wampe, klappt das jedenfalls. Finanziell sieht es dagegen schlecht für ihn aus. Abhilfe sollen die hübschen und vor allem reichen Damen Alice und Meg schaffen... weiter




Opernkritik

Erfolg für die Bösewichte des "Lohengrin"16

Mit Wagners "Lohengrin" glückt der Staatsoper eine romantische Sternstunde zu Saisonende. Das liegt weniger an der blödsinnigen Schuhplattler-Guckkastenromantik von Andreas Homokis Inszenierung. Der Erfolg dieses Abends war der gelebten Musik Richard Wagners zu verdanken... weiter




Der Countertenor muss "Aida" im Alleingang bewältigen. - © A. Bardel

Opernkritik

In Absurdistan gibt es nichts zu lachen4

  • Die Neue Oper Wien zeigt im Werk X zwei Einakter von Gerhard Schedl und Peter Eötvös.

Eine Frau und ein Mann rezitieren sinnentleerte Verse, während sie Körperteile zu Kleidungsstücken erklären und Wortspiele in anzügliche Handlungen übersetzen: Willkommen bei "Ficus", einem Abend der Neuen Oper Wien, der im Werk X zu erleben ist. Genau genommen befinden wir uns in dessen erster Hälfte mit dem Titel "Der Ficus spricht"... weiter




Die Teufelsinspiration lässt das Klavier brennen: Andreas Schager (Max, links) und Alan Held (Caspar). - © APAweb, Michael Pöhn

Opernkritik

Hoffmanns Rohrkrepierer24

  • Staatsoper: Im neuen "Freischütz" glänzt nur Andreas Schager in der Hauptrolle, die Regie schießt am Ziel vorbei.

Rumms, da fällt er von der Wand: Kaum hat der zweite Akt begonnen, donnert ein Porträt von Carl Maria von Weber zu Boden - und liegt dort, bis sich ein Mädchen seiner erbarmt. Ännchen, so heißt sie, behebt den Pallawatsch mit einem Kalauer: Der "Alte", sagt sie nach der Reparatur... weiter




Das Glanzlicht des Abends: Aida Garifullina, hier neben Juan Diego Flórez. - © Staatsoper/Pöhm

Opernkritik

Gedrosselte Dramatik24

  • Fast geglückte Wiederaufnahme von "Rigoletto" an der Staatsoper.

Ein Abend wie so oft im Leben: Für Verdis Rigoletto sind immer alle anderen an der eigenen Unfähigkeit schuld. So sah es für den herzöglichen Spaßmacher auch in der 22. Aufführung von Pierre Audis beliebig wirkender Staatsoperninszenierung aus. Der Anti-Titelheld konnte sich hier aber auch vokal nicht recht entfalten... weiter




Eindringlich: Plácido Domingo mit Irina Lungu. - © Staatsoper, Pöhn

Opernkritik

Zeitlos berührend24

  • "La traviata" mit Publikumsliebling Placido Domingo in der Wiener Staatsoper.

Eine todkranke Pariser Halbweltdame, entgleist, aber mit edlem Gemüt, verzichtet selbstlos auf die Liebe ihres Lebens. Basierend auf Alexandre Dumas’ Roman "Die Kameliendame", hielt Giuseppe Verdi diese herzzerreißend tragische Liebesgeschichte für die Ewigkeit fest: "La traviata" ist ein zeitloses Seelendrama... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung