• 21. Februar 2019

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Mari Eriksmoen und Katija Dragojevic als Schwestern. - © Prammer

Theater an der Wien

Die schroffe Sprache der Klänge

  • Vor allem ein Orchesterdrama: "Così fan tutte" als letzter Teil der Da-Ponte-Trilogie unter Nikolaus Harnoncourt am Theater an der Wien.

Kaum zu glauben, aber es war tatsächlich das erste Mal, dass Nikolaus Harnoncourt Mozarts Da-Ponte-Opern mit dem Concentus Musicus interpretierte. Dabei hatte er den Zyklus schon in den 80ern in einer wegweisenden Deutung mit Jean-Pierre Ponnelle an der Zürcher Oper neu gelesen... weiter




Attacke: Michael Bedjai schwingt Nothung in Linz. - © Karl Forster

Opernkritik

Rund ist dieser "Ring" noch nicht6

  • Uwe Eric Laufenberg und Dennis Russell Davies stemmen Wagners "Walküre" am Linzer Landestheater.

Auch für diejenigen, die die Linzer "Walküre" nicht zu besuchen gedenken, empfiehlt sich ein Blick aufs Internetangebot des Landestheaters. Denn dort gibt es wertvolle Tipps, wie besagte Oper gut zu überstehen ist. Geraten wird zu eher leichtem Essen bereits am Vorabend, das Frühstück am Premierentag sollte idealiter aus weichem Ei, Gurken... weiter




Opernkritik

Der empfindsame Untergeher

"Ich meint’, es müsst’ später sein!", singt Wozzeck im zweiten Akt, und so mancher Besucher stimmte zuletzt wohl zu: Die Staatsoper begann Alban Bergs Meisterwerk bereits um 16 Uhr, und zwei pausenlose Stunden später stand man schon wieder vor der Tür... weiter




Amore: Maija Kovalevska schnäbelt mit Yosep Kangs. - © STOP/Pöhn

Opernkritik

Fröhliches Tuberkeltreiben

Dass Schwindsucht noch immer so viel Vergnügen bereiten kann. Puccinis Partitur zur "Bohème" verbreitet wirklich immer Freude. Dann noch in den ewig schönen Staatsopern-Bildern Franco Zeffirellis zu bewundern - aktuell ging der Fixstern am Repertoirehimmel im Haus am Ring zum frischen 406. Mal über die Bühne... weiter




Sublim: Ruben Drole, Andrè Schuen. - © Theater an der Wien/Herwig Prammer

Opernkritik

Das Traumspiel vom Verführer4

Es wäre eine Untertreibung, Nikolaus Harnoncourt einen Musiker zu nennen. Der Österreicher, 1929 geboren und noch immer ein rückhaltloser Energetiker am Dirigierpult, ist vor allem eine Instanz. Wobei, und darin liegt der Witz: Er ist zugleich jener Reibebaum geblieben, der er seit den Pioniertagen des Originalklangs war... weiter




Vorzeigebub: Sebastian Kohlhepp als Albert. - © apa/Pfarrhofer

Opernkritik

Reichlich Spaß und ein Quäntchen Tragik2

Loxford, England, irgendwann im 20. Jahrhundert: alles Schlampen außer Mutti. Und weil sich auch im englischen Kleinstädtchen keine Jungfrau zwecks Inkoronation zur moralisch einwandfreien Maienkönigin finden lässt, kürt das Kirchenkomitee - wen? Natürlich muss das eventuell beschränkte, jedenfalls jungfräuliche Muttersöhnchen Albert herhalten... weiter




Brutaler Eroberer: Ben Connor als Amazonier. - © Armin Bardel

Opernkritik

Kolonialismuskritik oder: Ein bunder Abtend

Warum ist nicht der Inka-Herrscher Atahualpa nach Europa gekommen und hat König Karl I. gefangen genommen? Wieso lief es umgekehrt? Der US-Autor Jared Diamond hat dieser und ähnlichen Fragen ein lesenswertes Buch gewidmet ("Arm und Reich", Fischer Taschenbuch Verlag); der Komponist Mauricio Kagel wiederum hat auf der Bühne eine provokante verkehrte... weiter




Die Bauern stehen auf: Daniel Lager (l.) und Martin Achrainer in "Fadinger oder Die Revolution der Hutmacher". - © Christian Brachwitz

Opernkritik

Ein Hauch von Lokalpatriotismus weht durch die Oper1

Zehn Monate nach der Eröffnung des Linzer Musiktheaters am Volksgarten hat sich das Haus wieder für eine Opernuraufführung starkgemacht: nicht ganz so spektakulär wie bei Philip Glass, dafür ist diesmal der Österreich-Bezug näher. Zunächst durch den 70-jährigen Welser Ernst Ludwig Leitner... weiter




Cecilia Bartoli kämpft als Alcina um ihre Liebe. - © Monika Rittershaus

Opernkritik

Barockopern-Diva Alcina am Ende ihrer Kräfte6

Seit nunmehr 25 Jahren steht Cecilia Bartoli in Neuproduktionen der Zürcher Oper auf der Bühne, nun debütierte sie als Alcina in Händels gleichnamiger Oper. Schon während der Ouvertüre blickt man auf eine nachgebildete Barocktheaterbühne (Johannes Leiacker); sechs Herren vollführen mit gebotener Distanz ein passendes Tänzchen... weiter




Mächtiger Gesang: Krassimira Stoyanova (Rusalka), Günther Groissböck (Wassermann). - © apa/Hochmuth

Wiener Staatsoper

Ein Backfisch in Nöten4

  • Dvořáks Meisterwerk "Rusalka" ist an die Wiener Staatsoper zurückgekehrt.

So harte Selbstkritik liest man selten. Es sei ein "Schandfleck in der Staatsopernhistorie", heißt es im Programmheft, dass die "Rusalka" hier bisher so stiefmütterlich behandelt worden sei. Stimmt ja auch: Erst 1987, ganze 86 Jahre nach der Uraufführung... weiter




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