• 16. Januar 2019

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Ungenützte Chancen: Opolais und Grigolo. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Viel Luft nach oben in der Engelsburg8

  • Kristine Opolais und Vittorio Grigolo erstmals als "Tosca"-Paar an der Staatsoper.

"O dolci mani": Mit grandiosem Schmelz besang dieser Cavaradossi kurz vor seiner Hinrichtung die zarten Hände der Floria Tosca. Doch bis zu diesem Punkt waren am Montag viele Puccini-Glanzstellen ungenutzt geblieben in der historischen "Tosca"-Regie von Margarete Wallmann... weiter




Götterszene: Tomasz Konieczny (Wotan) mit Sophie Koch (Fricka). - © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Mit Furor zum Feuerzauber2

  • Packend, aber nicht ganz ideal besetzt: "Die Walküre" an der Staatsoper.

Die Untertitel-Anlage sprang erst nach 30 Minuten an, auch der Elan ließ auf sich warten: Als die Staatsoper am Samstag Wagners "Ring des Nibelungen" fortsetzte, herrschte zu Beginn dieser "Walküre" vor allem gute Ordnung. Das Orchester stellte seine Noten sauber im Luftraum ab - was keine Meisterleistung war... weiter




Die Ausweglosigkeit in einer Schneelandschaft beschwören Händl Klaus und Beat Furrer. - © Monika Rittershaus

Opernkritik

Bilder der Kälte1

  • Beat Furrers Oper "Violetter Schnee" wurde in Berlin uraufgeführt.

Beat Furrer hat Glück. Oder prophetische Fähigkeiten: Wie zuletzt Michel Houellebecq in der Literatur, gelang dem Wahlösterreicher mit seinem neuen Werk "Violetter Schnee" ungeachtet der langen Vorbereitungszeit die Oper zur Stunde. In Furrers Stück, das am Sonntag an der Berliner Staatsoper umjubelte Uraufführung feierte... weiter




Kostümtheater in der Anstalt: Lyonel (Ilker Arcayürek) wirbt um Lady Harriet (Kim-Lillian Strebel). - © Werner Kmetitsch

Opernkritik

Martha, Martha, du entschwandest7

  • Die Oper Graz müht sich redlich, Friedrich von Flotows Opernhit wiederzubeleben.

Schon einmal Adolphe Adams "Postillon de Lonjumeau" auf der Bühne gesehen? Oder von Friedrich von Flotows "Martha" mehr mitbekommen als "Ach so fromm, ach so traut" und die "Letzte Rose" im Opern-Wunschkonzert? Die Dauerbrenner von einst sind nur noch theoretische Größen... weiter




Götterdrama: Tomasz Konieczny als Wotan, Sophie Koch als Fricka. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Der Anfang ist gemacht2

  • Wagners "Ring" an der Staatsoper, solide begonnen von Dirigent Axel Kober.

Dieser Tage zeigt die Wiener Staatsoper wieder Richard Wagners "Ring des Nibelungen", die gewaltige Tetralogie vom Werden und Vergehen der Welt. Herrlich ist die stets fühlbare Spannung im Auditorium, wenn "Das Rheingold" beginnt und sich der mächtige Es-Dur-Klangraum aufbaut. Der Literat Peter Altenberg - an dessen 100... weiter




Opernkritik

Vom Soll- und Mistzustand8

  • "Die Überflüssigen", uraufgeführt im Nestroyhof.

(irr) "Mist, wo bin ich hier?", flucht der Wirtschaftskapitän. Die Antwort steckt in der Frage: Der Slimfit-Checker ist auf eine Müllkippe gestürzt, und das hat einen bitteren Grund. Seine Kurswerte sind in den Keller gerasselt, genau wie die seiner Schicksalsgenossen... weiter




Tatiana Serjan weiß als Maddalena ihren dunklen Sopran einzusetzen. - © Poehn

Opernkritik

Andrea Chénier in der Staatsoper12

  • Sängerfest und Revolutionsdrama in der Wiener Staatsoper.

Um Umberto Giordanos "Andrea Chénier" gerecht zu werden, braucht es einen glorreichen Tenor, eine fabelhafte Sopranistin und einen erstklassigen Bariton. Gregory Kunde, Tatiana Serjan und Luca Salsi sind derzeit die Hauptfiguren dieser bewegenden Liebesgeschichte vor dem turbulenten Hintergrund der Französischen Revolution... weiter




Einwandfrei: Hila Fahima als Königin der Nacht. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Volksnähe mit Mozart

  • "Die Zauberflöte" ist an die Staatsoper zurückgekehrt.

Mozarts "Zauberflöte" lebt auch und in erster Linie von ihrer Volksnähe. Hochkultur im Gewand des Vorstadttheaters: Dieses Konzept funktioniert noch heute, das zeigt sich derzeit klar an der Wiener Staatsoper. Dort ist es vor allem der Papageno, der das Publikum in der Hand hat... weiter




Neu im Wald: Mariam Battistelli als Gretel. - © Michael Poehn/Staatsoper

Opernkritik

Saftiger Hexenschmaus2

  • "Hänsel und Gretel", knapp vor Weihnachten zurück an der Wiener Staatsoper.

Es gibt Werke, die kehren zu Weihnachten so sicher wie fast grundlos wieder. Im Fernsehen etwa der Actionkracher "Die Hard" - eine Baller-Orgie mit Bruce Willis, die immerhin am Heiligen Abend spielt. Die Opernhäuser wiederum setzen auf "Hänsel und Gretel", ein Stück gänzlich ohne Bezug zur Bescherung - einmal abgesehen davon, dass es an einem 23... weiter




- © Monika Rittershaus

Opernkritik

"Euryanthe" als packendes Kammerspiel16

  • Carl Maria von Webers Rarität am Theater an der Wien.

Die Ouvertüre verirrt sich zwar ab und an in ein Konzertprogramm, das ganze Werk hingegen fristet im heutigen Opernbetrieb ein Schattendasein. Zu Unrecht, denn die Musik ist durch und durch meisterhaft, und die Handlung des viel gescholtenen Librettos lässt sich problemlos auf das Wesentliche - zeitlose seelische Konflikte - reduzieren... weiter




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