• 25. September 2018

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Maria Nazarova überzeugte als Sophie. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Ein Liebespaar ohne Liebe

  • "Werther" von Jules Massenet in der Wiener Staatsoper.

In der 59. Aufführung von Andrei Serbans "Werther"-Inszenierung gab es in der Wiener Staatsoper drei Rollendebüts zu feiern. In den beiden Hauptrollen waren allerdings bewährte Kräfte zu erleben. Allein die Chemie zwischen Kammersängerin Sophie Koch und Stefano Secco stimmte nicht... weiter




Eine Mesalliance mit tragischem Ende: Adrian Eröd als Diener Jean. - © Armin Bardel

Opernkritik

Ein Tanz um Sex und Tod

  • Die Neue Oper Wien zeigt "Julie & Jean" von Gerhard Schedl mit Adrian Eröd in einer Hauptrolle.

Eine Prozession aus düsteren Gestalten, die Gesichter von schwarzen Masken bedeckt, windet sich durch das Publikum. "Gloria in excelsis deo", intonieren sie in klarem Kontrapunkt. Auf der Bühne gruppieren sie sich um ein Podest, auf dem sich zwei Menschen entkleiden... weiter




Öde Leere: Marlis Petersen (Alcina), David Hansen (Ruggiero) und Katarina Bradi (Bradamante, v. l.). Herwig Prammer

Opernkritik

Ausgezaubert10

  • Saisonauftakt im Theater an der Wien mit einer musikalisch soliden, szenisch öden "Alcina".

Die Verwandlung eines öden Fleckens Erde in ein mystisches Zauberreich kann viele Gesichter und Formen haben - auch jenseits von Klischees eines blühenden, verwunschenen Gartenreiches. Eines sollte ein solches jedoch auf jeden Fall versprühen: Zauber. Den kann man in der aktuellen "Alcina"-Produktion im Theater an der Wien mit der Lupe suchen... weiter




Schallstarkes Paar: Breslik und Shagimuratova. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Stehen, singen, sterben4

  • Solide abgewickelt: Verdis "Traviata" an der Staatsoper.

Eine Mauer, vier Luster, ein paar Leinwände, Sessel, Tische: Es gab nicht viel einzupacken, als 2011 eine "Traviata" von Aix-en-Provence nach Wien übersiedelte. Die Kargheit tat dem Erfolg dieses Imports aber keinen Abbruch. Der weite Raum war ja auch dafür vorgesehen, dass ihn ein Star mit Strahlkraft befüllte, nämlich Natalie Dessay... weiter




Lebhaft: Sophie Koch (l.) und Daniela Fally. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Heiterer Strauss-Start3

  • "Ariadne auf Naxos" an der Staatsoper als besonderes Repertoireerlebnis.

Auch wenn der Salzburger Sommer intensiv für das Wiener Staatsopernorchester gewesen sein muss: Auf Richard Strauss ist es eingeschworen, und so standen über der ersten "Ariadne auf Naxos" der neuen Saison nur guten Sterne. Mit Dirigent Patrick Lange leistete außerdem ein vielversprechender Kapellmeister Dienst und meisterte bravourös die Sprünge... weiter




Opernkritik

Ein Fest der Klangfülle

  • Staatsoper: Umjubelte "Carmen" mit Erwin Schrott zum Saisonstart.

An sich ist die Geste ja im Sport zuhause. Erwin Schrott hat sie am Donnerstag einmal an der Oper vorgestellt. Von Beifall umbrandet und noch nicht ganz aus der Torero-Rolle geschlüpft, "gab er sich die Faust", wie Sportmoderatoren so sagen. Der Star-Bariton aus Uruguay ballte also eine Hand und schob den Unterarm immer wieder zackig nach vorn und... weiter




Besetzungsluxus: Aida Garifullina als Leila. - © Festspiele/Marco Borrelli

Opernkritik

Fischen nach dem Sopran14

  • Georges Bizets Oper "Die Perlenfischer" konzertant bei den Salzburger Festspielen.

Ganz so aufgelegt wie bei "Carmen" war die Sache für Georges Bizet bei "Les Pêcheurs de perles" nicht. Spanischer Lokalkolorit macht sich gleichsam von selbst. Aber jener von Ceylon/Sri Lanka? Dort spielen Bizets "Perlenfischer", die sich empfehlen für einen Spitzenplatz auf der Liste hanebüchener Opernhandlungen... weiter




Blutiges Ende: Agaue (Tanja Ariane Baumgartner) hat ihren Sohn ermordet. - © Salzburger Festspiele/Uhlig

Opernkritik

Zwei Kübel Königsfleisch4

  • Ein schauriges, großes Festspiel-Finale: "The Bassarids" in Salzburg.

"Das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang", hat Rainer Maria Rilke einmal geschrieben. Er hat das zwar in Bezug auf Engel gedichtet. Der Satz lässt sich aber auch auf den Gott Dionysos münzen. Man darf sich diesen Patron des Rausches nicht als gemütliches Pendant zur Wiener Reblaus vorstellen... weiter




Die Leidenschaften lodern vor allem in der Musik: Olivia Vermeulen (Saiko) und Andrè Schuen (Josuke). - © Bregenzer Festspiele/Anja Köhler

Opernkritik

Aus einem Schneckenhaus4

  • Große Momente: Uraufführung von Thomas Larchers Oper "Das Jagdgewehr" bei den Bregenzer Festspielen.

Es gibt Geschichten, die lassen sich fast so einfach auf eine Bühne stellen wie ein Fertigteilhaus auf eine grüne Wiese. Thomas Larcher, der 54-jährige Tonsetzer aus Tirol, hat es sich für sein Operndebüt aber nicht leicht gemacht - und den Briefroman "Das Jagdgewehr" gewählt... weiter




Michael Laurenz begeisterte als Josef K. - © Salzburger Festspiele

Opernkritik

Der wortgewandte Schweigestaat3

  • Gottfried von Einems "Prozess" konzertant bei den Salzburger Festspielen.

Was für Neue Musik, was für neue Opern wären herausgekommen, hätte Gottfried von Einem, ab 1948 Direktionsmitglied der Salzburger Festspiele, tatsächlich Brecht ins Boot holen dürfen? Die prägnanten Szenen in Einems Oper "Der Prozess", die Partitur, aus der es immer wieder unverhohlen jazzelt - unwillkürlich drängt sich der Vergleich mit dem... weiter




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