• 21. September 2018

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Staatsoper

Da hilft nur Heiraten

Philosophisch bleiben. Und lachend durchs Leben gehen. Recht hatte er wieder, der Don Alfonso (diesmal: Pietro Spagnoli). Angesichts der Missstände, die die "Così" zur Da Ponte/Mozart-Serie an der Wiener Staatsoper ankündigte, fiel es Hausherr Dominique Meyer schwer, positiv zu bleiben... weiter




Opernkritik

Don Giovanni gegen Don Johnson11

Und dann dieser Morgenmantel. Der Geist des Komtur trägt ihn, wenn er Don Giovanni die Hölle heißmacht. Kaum die richtige Toilette, um bei einem Edelmann aufzutauchen, will man meinen - geschweige denn, um einen Sünder zum Teufel zu schicken. In diesem Aufzug schon eher ins Altersheim... weiter




Dominierte gesanglich: Olga Bezsmertnas. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Mozart fest in Frauenhand6

Beaumarchais. Da Ponte. Mozart. Was für ein unglaubliches Triumvirat. Just die drei Herren ließen mit dem tollen Tag rund um Figaros Hochzeit die wahre Stärke des "schwachen Geschlechts" hochleben. Oh ja, auch zur Eröffnung des Mozart/Da-Ponte-Dreigestirns an der Wiener Staatsoper im Jänner 2014 ("Giovanni" und "Così" folgen rasch nach) gewannen... weiter




Regisseurin Angelica Ladurner verordnet in "Tosca" den Tiroler Festspielen Erl eine kleine Prise Regietheater: Rossana Potenza und George Vincent Humphrey in Giacomo Puccinis Oper. - © apa/Erl/Nawrath

Festspiele Erl

Erler Extremfälle8

  • Gustav Kuhns zweite Winterfestspiele bringen "Don Giovanni" und "Tosca".

Wer sommers wie winters nach Erl fährt, der tut dies, um große Werke der Opernliteratur möglichst unverfälscht zu erleben. Dieser "Erler Stil" ist mittlerweile sehr populär, gemeint ist Werktreue im sehr speziellen Sinn. Bei den Partituren sind Striche verpönt, inszeniert wird brav vom Blatt, man verzichtet auf verwirrende Regieeinfälle... weiter




Ricarda Merbeth in Otto Schenks Inszenierung. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Nummer drei lebt

Wenn sich die Kinder der 50er Jahre vergnügen wollten, gab es da so eine Möglichkeit. Sie setzte allerdings ein wenig Leidensfähigkeit voraus. Man ging damals also ins Nonstop-Kino. Dort ließ man sich eine öde Ewigkeit von Wochenschau-Berichten berieseln. Dafür gab’s ein paar kostbare Minuten Micky Maus... weiter




Auferstehung gecancelt: Kurt Streit (r.) beklemmt als Lazarus, Florian Boesch begeistert als Schubert-Sänger. - © Monika Rittershaus/apa

Lazarus

Tod vor dem Check-in

  • Das Theater an der Wien zeigt eine Schubert-Fantasie zu den letzten Dingen.

"Und" - mit diesem Bindewort endet das Fragment von Franz Schuberts Oratorium "Lazarus". Die ins Leere führende Konjunktion steht auf der letzten Seite einer bis dorthin vollständig ausgeführten Partitur. Weitere Skizzen sind nicht vorhanden. Warum? Wir wissen es nicht... weiter




Aufgeladene Spannung: Mauro Peter und Anja Kampe. - © T. Suter

Opernkritik

Fidele Fidelio-Collage7

"Er sterbe", mit diesen Worten aus dem Quartett im zweiten Aufzug stürzt Don Pizarro in der Rahmenhandlung zu Beethovens "Fidelio" in den grauen Einheitsbühnenraum, um seinen Widersacher Florestan zu töten. Dessen Gattin entreißt ihm die Pistole, doch noch bevor die befreiende Trompete die Ankunft des Ministers verkündet... weiter




Wiener Staatsoper

"La Bohème" oder die tragische Liebe zur Übertreibung1

(irr) Was wäre, wenn das schönste aller Opernliebespaare als schreiender Kontrast aufträte? Wenn im Herzen des Dichters Rodolfo nur Platz für ihn wäre und Mimì als kühles Wesen vor sich hinsiechte? Ohne Zweifel: Der Regisseur dieser "Bohème" würde in Wien gegrillt. Tatsächlich braucht es für ein solches Ereignis gar kein Regietheater... weiter




Im Reich, in dem der Tod die Arbeit verweigert: Brian Downen als Harlekin. - © Sara Gamarro

Opernkritik

Wenn der Sensenmann streikt5

Gewiss existiert es nicht, das "autonome Kunstwerk", das sich völlig losgelöst von seinen Entstehungsbedingungen beschreiben ließe. Doch bildet "Der Kaiser von Atlantis" hier einen Extremfall: Kurz, nachdem Viktor Ullmann die Oper für seine Mithäftlinge in Theresienstadt komponiert hatte... weiter




Mann im Mond: Alexander Waechter als Luna. - © Armin Bardel

Opernkritik

Küss den Frosch mit Rossini

Über der Bühne hängen Großmutters fleischfarbene Bustiers. Prinz Ramiro, bewaffnet mit Knickerbocker-Hose und triefendem Regenschirm, purzelt aus dem Foyer mitten ins Geschehen. Erzähler Luna umkreist im beigen Dreiteiler den Zuschauerraum. Ein Conferencier für die "Cenerentola"... weiter




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