• 16. November 2018

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"Parsifal" wird in Bayreuth nicht nur inszeniert, sondern auch gesungen: Elena Pankratova und Andreas Schager. - © Enrico Nawrath

Opernkritik

Viel Licht4

  • Der Nah-Ost-"Parsifal" von Regisseur Uwe Erik Laufenberg geht in sein drittes Jahr in Bayreuth.

Der "Parsifal" ist das dem Festspielhaus angemessenste Werk - der Grüne Hügel ist also sozusagen ganz bei sich, wenn es erklingt. In der positiven Hitliste der für das Haus geeigneten Werke steht es unbestritten auf dem ersten Platz. Bei der Premiere von Uwe Eric Laufenbergs Expedition in den Nahen Osten 2016 hatte sich Andris Nelsons die Chance... weiter




Lohengrin und das Umspannwerk: Neo Rauch entwirft blaue Albtraumwelten. - © Enrico Nawrath

Opernkritik

Wer hat Angst vorm grünen Mann4

  • Bayreuther Festspiel-Eröffnung mit "Lohengrin" in der Bilderwelt von Neo Rauch.

Bayreuth Ende Juli auf dem Grünen Hügel. Das übliche Tamtam. Über Dreißig Grad draußen. Und schnell auch drinnen. Auf dem Programm: ein neuer "Lohengrin", die letzte der zehn für Bayreuth gedachten Opern, die Christian Thielemann hier noch nicht dirigiert hat... weiter




- © apa/Stiplovsek

Opernkritik

Effekt ist Trumpf7

  • Teilweise mehr Show als Oper: "Carmen" auf der Bregenzer Seebühne.

Bei der Premiere im Vorjahr ist der Effekt vermutlich nicht aufgefallen. Mitten im zweiten Akt - Escamillo besingt die Freuden des Stierkampfs, Carmen erhört ihn noch nicht -, prasselt künstlicher Regen vom Bühnenhimmel. Dieses Nass hatte damals am Bodensee aber mächtige Konkurrenz: Der Abend ist von einem großflächigen Gewitter heimgesucht worden... weiter




Im Zentrum: Christoph Pohl. - © apa/Dietmar Stiplovsek

Opernkritik

Der Goldfinger von Rom1

  • Gutes Hand-, aber kein Meisterwerk: Berthold Goldschmidts Oper "Beatrice Cenci" in Bregenz.

Man stelle sich vor, der Sieger der Fußball-WM hätte das Turnier ohne eine Ehrung verlassen müssen. Kein Pokal, kein Goldregen, keine Würdigung durch die Weltpolitik. Und das nach all der Plackerei. Ähnlich muss sich Berthold Goldschmidt gefühlt haben... weiter




So schlicht wie spannend ist diese "Tosca"-Inszenierung mit Michele Kalmandy (am Tisch), Oscar Marín und Lada Kyssy. - © Reinhard Podolsky

Opernkritik

Ein Sommerleben für die Kunst33

  • Die Sommer-Oper in Gars am Kamp lockt mit Giacomo Puccinis "Tosca".

Wenn einer eine Festivalreise tut: Da traf die traumhafte Burgruinenkulisse auf einen lauen Sommerabend und eine selbsterklärende Inszenierung eines italienischen Meisterwerks. All diesen Verlockungen hielten allein die unerbittlich dahinzirpenden Grillen stand. Das also ist aus der Sommeroper in Gars am Kamp geworden... weiter




Der Verrat ist nur ein scheinbarer. Im Vordergrund: Eugenia Dushina und Arthur Espiritu. - © Lukas Beck

Opernkritik

Die Blumen der Violetta

  • Die Oper Klosterneuburg zeigt eine fulminante Produktion von Giuseppe Verdis "La Traviata".

Zu Beginn von Christiane Lutz’ Klosterneuburger Inszenierung von Giuseppe Verdis "La Traviata" ist Violetta tot, ihre letzten Habseligkeiten werden versteigert. Das Bild in seiner grauen Kälte bleibt in Erinnerung - und auch, wie die Rückblende mit dem Auftritt Arthur Espiritus als Alfredo beginnt und aus seiner Erinnerung die Gegenwart des... weiter




Opernkritik

Bühne9

Ein Barockoratorium, umgeben von der geselligen, weinseligen Retzer Landschaft. Und dann auch noch von Johann Adolph Hasse, dreisprachig und voller herrlicher, großer, geistlicher Chöre: "I pellegrini al sepolcro di nostro Signore" - "Die Pilger", zeitlos in seinem humanistischen Statement. Moment - gibt es das überhaupt... weiter




Opernkritik

Wagner vertont Baselitz

  • Ein umstrittener "Parsifal" in München.

München. (dpa) Jonas Kaufmann, Nina Stemme, Christian Gerhaher, Rene Pape, am Pult Kirill Petrenko - Münchens neuer "Parsifal", der am Donnerstag zur Eröffnung der Opernfestspiele im Nationaltheater herauskam, wartet mit einer Champions-League-Besetzung auf. Dass es dennoch Buhrufe gab, lag an der Regie - und am Bühnenbild von Georg Baselitz... weiter




Darf in Wien fliegen: Sir John Falstaff, in Gestalt von Ambrogio Maestri. - © Staatsoper/Ashley Taylor

Opernkritik

Der Abend der gewieften Weiber2

  • Verdis "Falstaff" ist an die Staatsoper zurückgekehrt.

Ein Bauch kann mitunter hilfreich sein. Er schützt zum Beispiel vor dem Ertrinken. Bei Sir John Falstaff, dem Mann mit der legendären Wampe, klappt das jedenfalls. Finanziell sieht es dagegen schlecht für ihn aus. Abhilfe sollen die hübschen und vor allem reichen Damen Alice und Meg schaffen... weiter




Opernkritik

Erfolg für die Bösewichte des "Lohengrin"16

Mit Wagners "Lohengrin" glückt der Staatsoper eine romantische Sternstunde zu Saisonende. Das liegt weniger an der blödsinnigen Schuhplattler-Guckkastenromantik von Andreas Homokis Inszenierung. Der Erfolg dieses Abends war der gelebten Musik Richard Wagners zu verdanken... weiter




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