• 19. November 2018

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Schlagwortsuche

Der Countertenor muss "Aida" im Alleingang bewältigen. - © A. Bardel

Opernkritik

In Absurdistan gibt es nichts zu lachen4

  • Die Neue Oper Wien zeigt im Werk X zwei Einakter von Gerhard Schedl und Peter Eötvös.

Eine Frau und ein Mann rezitieren sinnentleerte Verse, während sie Körperteile zu Kleidungsstücken erklären und Wortspiele in anzügliche Handlungen übersetzen: Willkommen bei "Ficus", einem Abend der Neuen Oper Wien, der im Werk X zu erleben ist. Genau genommen befinden wir uns in dessen erster Hälfte mit dem Titel "Der Ficus spricht"... weiter




Die Teufelsinspiration lässt das Klavier brennen: Andreas Schager (Max, links) und Alan Held (Caspar). - © APAweb, Michael Pöhn

Opernkritik

Hoffmanns Rohrkrepierer24

  • Staatsoper: Im neuen "Freischütz" glänzt nur Andreas Schager in der Hauptrolle, die Regie schießt am Ziel vorbei.

Rumms, da fällt er von der Wand: Kaum hat der zweite Akt begonnen, donnert ein Porträt von Carl Maria von Weber zu Boden - und liegt dort, bis sich ein Mädchen seiner erbarmt. Ännchen, so heißt sie, behebt den Pallawatsch mit einem Kalauer: Der "Alte", sagt sie nach der Reparatur... weiter




Das Glanzlicht des Abends: Aida Garifullina, hier neben Juan Diego Flórez. - © Staatsoper/Pöhm

Opernkritik

Gedrosselte Dramatik24

  • Fast geglückte Wiederaufnahme von "Rigoletto" an der Staatsoper.

Ein Abend wie so oft im Leben: Für Verdis Rigoletto sind immer alle anderen an der eigenen Unfähigkeit schuld. So sah es für den herzöglichen Spaßmacher auch in der 22. Aufführung von Pierre Audis beliebig wirkender Staatsoperninszenierung aus. Der Anti-Titelheld konnte sich hier aber auch vokal nicht recht entfalten... weiter




Eindringlich: Plácido Domingo mit Irina Lungu. - © Staatsoper, Pöhn

Opernkritik

Zeitlos berührend24

  • "La traviata" mit Publikumsliebling Placido Domingo in der Wiener Staatsoper.

Eine todkranke Pariser Halbweltdame, entgleist, aber mit edlem Gemüt, verzichtet selbstlos auf die Liebe ihres Lebens. Basierend auf Alexandre Dumas’ Roman "Die Kameliendame", hielt Giuseppe Verdi diese herzzerreißend tragische Liebesgeschichte für die Ewigkeit fest: "La traviata" ist ein zeitloses Seelendrama... weiter




Adrette Eleganz: Anna Gabler als Gräfin. - © Staatsoper, Pöhn

Opernkritik

Das Wunder Gesamtkunstwerk

  • Ein rundum stimmiger Abend: Richard Strauss’"Capriccio" an der Staatsoper.

Sein Abschied von der Bühne ist Richard Strauss mit der Oper "Capriccio" wahrlich gelungen. Das raffinierte Konversationsstück lässt das künstlerische Schaffen des Tonsetzers Revue passieren, vor allem aber die Gattung Oper über sich selbst reflektieren - auch mit einem Lächeln auf den Lippen. "Eine Oper", heißt es hier, "ist ein absurdes Ding... weiter




Klangschön: Sumi Hwang, hier mit Julian Gonzalez. - © Prammer

Opernkritik

Turbulenter Partnertausch5

  • Die Kammeroper zeigt "Così fan tutte" - mit einer Überfülle an Regieideen.

Mit "Così fan tutte" liegt die Latte hoch. Seit jeher gilt diese Mozart/Da-Ponte-Oper als die schwierigste unter den drei Werk-Schwestern. Die Herangehensweise von Regisseur Valentin Schwarz: ein historisches Missverständnis soll entlarvt, "Così" als Metastück eines Theaterereignisses präsentiert werden... weiter




Opernkritik

Watschen, Chihuahuas und Spitzentöne

(irr) Da pickt sie wieder, die Ohrfeige - mitten im Gesicht des verdutzten Opfers. Im Fall des "Don Pasquale", dieser Opernkomödie von Gaetano Donizetti (1843), ist die häusliche Gewalt allerdings keine Empörung wert. Die Watschen-Verteilerin ist die Gattin und der Gemahl, nun ja... weiter




- © Reinhard Werner

Opernkritik

Heldenmut im neuen Kleid1

  • Die moderne Kinderoper "Das tapfere Schneiderlein" im MuTh.

Den lustigsten Text hat die hässlichste Figur: "Ich bin total wild und ich fress alles blind", verkündet das Wildschwein. Obacht: Dieser Grobian verfügt nicht nur über einen gesegneten Appetit, sondern auch über Bärenkräfte, er stemmt auf der Bühne nämlich eine Riesenhantel... weiter




Glänzte vokal und szenisch: Jonas Kaufmann als Poet Andrea Chénier. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Leidenschaftliche Kultiviertheit32

  • Sängerglanz bei "Andrea Chénier" mit Kaufmann und Harteros an der Staatsoper.

Dieser ernsthafte, melancholische und doch leidenschaftlich für die Liebe und die Revolution brennende Poet passt Jonas Kaufmann nicht nur als Figur wie angegossen. Auch stimmlich ist Umberto Giordanos Andrea Chénier wie gemacht für den deutschen Tenor... weiter




Geschützt im Arm des Kroko-Esel-Bären: Maresi Riegner als Waisenkind Puck im Theater an der Wien. - © Werner Kmetitsch

Opernkritik

Ein Sommernachtstrauma18

  • Erfolg für Benjamin Brittens "A Midsummer Night’s Dream" im Theater an der Wien.

Allein der Esel würde sich einen Preis verdienen. Ein naturalistisches Abbild ist das nicht, eher eine seltsame Mischung aus dem Kuscheltier-Fantasiefach: Riesig und flauschig anzusehen wie ein Zottelbär, hat dieses Wesen die freundlichen Knopfaugen eines Teddys und das Langmaul eines Krokodils unter seinen Eselsohren... weiter




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