• 15. November 2018

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Schlagwortsuche

Blüht dramatisch auf: Lianna Haroutounian. - © Pöhn/Staatsoper

Opernkritik

Neues aus dem Riesen-Holzschnitt1

  • "Madama Butterfly" stirbt an der Staatsoper zum 383. Mal in der gleichen Regie.

Wäre diese Inszenierung eine Person, sie dürfte bald in Pension gehen: Die Bühnenbilder von Tsugouharu Foujita leisten seit mittlerweile 61 Jahren rüstige Dienste an Puccinis "Madama Butterfly" an der Staatsoper. Foujita, der japanisch-französische Maler, ist 1968 verblichen, ebenso der einstige Regie-Partner Josef Gielen... weiter




Ruzan Mantashyan (Fiordiligi), Anna Goryachova (Dorabella, r.). - © Monika Rittershaus

Opernkritik

Eine Unterwerfung6

  • Kirill Serebrennikov hat - trotz Hausarrests in Russland - in Zürich einen Opernabend inszeniert.

Mit "Free Kirill" auf den T-Shirts der Protagonisten war der russische Theater-, Film- und Opernregisseur Kirill Serebrennikov symbolisch beim einhelligen Schlussapplaus am Sonntag im Opernhaus Zürich dabei. Wegen Veruntreuungsvorwürfen darf er seine Moskauer Wohnung seit August 2017 nur mit Fußfessel verlassen... weiter




Aida Garifullina bezauberte als Adina. - © Staatsoper / Ashley Taylor

Opernkritik

Liebesglut und Regiestaub9

  • Schöner Staatsopern-Belcanto mit Donizettis "Liebestrank".

Es war wie immer im Leben - und eben oftmals in der Oper. Was man nicht hat, das will man. Und zwar um jeden Preis. So agierte auch wieder erfolgreich Aida Garifullina in Donizettis Melodramma giocoso "L’elisir d’amore" als schöne Adina, die ihren lang verschmähten Verehrer Nemorino nicht mit dem Rest des Dorfes teilen wollte... weiter




Exzellent: Martin Winkler als Erbschleicher. - © Pálffy/Volksoper

Opernkritik

Der Papa wird’s schon richten2

  • Kurzweilig: die Einakter "Der Mantel" und "Gianni Schicchi" an der Volksoper.

(irr) Ein schlechter Abend für Blumenwerfer: Der erste Strauß, zur Halbzeit in Richtung Sopran geschleudert, schlägt im Orchester auf; der zweite Bund, eine Stunde später abgeschossen, droht den Tenor in der Leibesmitte zu treffen. Doch der Mann besitzt Geistesgegenwart... weiter




"Lohengrin" als Parodie auf den Heimatkitsch: Andreas Schager in der Titelrolle. - © Pöhn/Staatsoper

Opernkritik

Du lieber Schwan. . .!18

  • Andreas Schager als Lohengrin in der Wiener Staatsoper.

Ein Plastikschwan kündigt Lohengrin an, der schließlich in Form von Andreas Schager erscheint. Doch schnell wird klar: Man hat ihn weiß Gott schon besser gehört. Sein Timbre ist zwar das wohligste von allen und sein Volumen beeindruckt, doch seine Töne müssen ihren Sitz oft erst suchen... weiter




Klytämnestra im Paternoster: Waltraud Meier . - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Elektrisierend5

  • Mit dem Paternoster in den Keller des Grauens: "Elektra" in der Staatsoper.

Es sind kraftvolle Bilder: die Nacktheit der Menschen, blutverschmiert, vor der grauen, kahlen Wand. Passend dazu der erste schrille Akkord vom Orchester. Wir befinden uns in Richard Strauss’ "Elektra". Es ist eine intensive Oper, deren Poesie wie Brutalität in dieser minimalistischen Inszenierung... weiter




Welch ein Käse: Der Ratsdiener (Georg Wacks) hat Appetit.

Opernkritik

Gags, Gags, Gags7

  • Die Volksoper nützt "Zar und Zimmermann" zum Durchspielen aller gängigen Holland-Klischees.

Schon die mit holländischem Akzent und leicht süffisant eingesprochene Durchsage, man möge sein Handy abdrehen, sorgt in der Premiere von Albert Lortzings Spieloper "Zar und Zimmermann" für die ersten Lacher und bekommt einen großzügigen Zwischenapplaus... weiter




Opernkritik

Wenn die Stimmen stimmen4

Ja, in Wolfgang Amadeus Mozarts "Le Nozze di Figaro" darf auch gelacht werden. Immerhin ist es eine Opera buffa und bei all den Verwirrspielen, die auch einiges schauspielerisches Talent zutage fördern, wird der Gute-Laune-Effekt voll ausgeschöpft. Diesem Umstand werden in der 47... weiter




Kerle, Krawatten und Knarren: "Tell" im Theater an der Wien, mit Tenor John Osborn. - © Moritz Schell

Opernkritik

Durch diesen hohlen Abend muss er kommen9

  • Am Ziel vorbei: die Rossini-Oper "Guillaume Tell" im Theater an der Wien.

Schweizer Wochen auf den Wiener Bühnen: Nach der Uraufführung von "Heidi", dem Melkkuh-Musical von Michael Schanze im Museumsquartier, setzte es nun einen Nachschlag im Zeichen der Eidgenossen. Seit Samstag lässt das Theater an der Wien Wilhelm Tell - oder richtiger "Guillaume Tell", wie er in der Rossini-Oper heißt - mit der Armbrust hantieren... weiter




Der Sturm mischt wild die Ideen. - © Herwig PrammerVideo

Opernkritik

Treffen einander Shakespeare und Purcell . .2

  • Die Kammeroper stülpt ein kunterbunt durchwachsenes Purcell-Best-of dem "Sturm" über.

Dass Shakespeares Stücke Bearbeitungen und Vertonungen wert sind, weiß man schon seit der 1670er Jahre, als Thomas Shadwell "The tempest" unter dem Titel "The Enchanted Island" in eine Semi-Oper umarbeitete und diese etwas später mit der Musik Henry Purcells versehen wurde... weiter




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